Voodoo

Ein neuer Survival-Titel startete seine Kickstarter-Kampagne vor wenigen Tagen. Voodoo ist das ambitionierte Erstprojekt des italienischen Entwicklerstudios Brain in the Box. Seit der Gründung des Indiestudios im April 2014 arbeitet das Team an der Umsetzung des durch Shadow of the Colossus inspirierten Multiplayer-Spiels.

Die Story

Als Wiedergeborener findet sich der Spieler in der Wildnis des ursprünglichen Afrikas wieder. In der riesigen Open-World gilt es zu überleben, und das möglichst nicht allein. Ressourcen zum Aufbau der Siedlung müssen gesammelt und Nahrung beschafft werden. Dazu geht es bewaffnet mit Speeren, Bögen oder anderen Waffen auf die Jagd.

Dabei solltet ihr jedoch stets auf der Hut sein. Denn typisch für einen Multiplayer gibt es andere Spieler, die sich zu Stämmen zusammengeschlossen haben, und die sind nicht immer freundlich gesinnt. Zudem existiert in Voodoo noch eine deutlich größere Gefahr – mystische kolossale Kreaturen durchstreifen die Ebenen Ur-Afrikas.

Das Kampfsystem

Der Anspruch der Entwickler ist hoch gesetzt. Die Kämpfe, egal ob gegen andere Spieler oder die riesigen Kreaturen, sollen sich extrem flüssig anfühlen. Dafür stehen den Wiedergeborenen über 8.000 verschiedene Waffenvariationen zur Verfügung – eine unglaubliche Zahl. Im Gameplay-Video könnt ihr euch einen ersten Eindruck über das Kampfsystem verschaffen.

Mit dem Dinopithecus-Pack könnt ihr euch übrigens schon jetzt hautnah in den Überlebenskampf stürzen. Weitere Informationen dazu findet ihr am Ende des Artikels.

Das Crafting-System

Schon durch die extrem hohe Variantenvielfalt der Waffen wird deutlich, dass das Crafting-System in Voodoo eine wichtige Rolle einnimmt. Den Spielern sollen möglichst viele Freiheiten zukommen. Wer nicht im Wiedergeborenen-Kostüm, also splitterfasernackt, durch die Savanne ziehen möchte, der muss sich seine Kleidung selbst herstellen. Auch Instrumente können aus verschiedensten Materialien zusammengestellt werden.

Außerdem soll der eigene Stamm schließlich wachsen und dafür steht – zumindest wenn man nicht in einer Höhle leben möchte – die Errichtung eines Dorfs an erster Stelle. Das kann dann Stück für Stück zu einer stattlichen Siedlung ausgebaut werden. Das Video zeigt einen kleinen Einblick in das Crafting-System.

Groß, größer, Izimus

Inspiriert durch das 2005 veröffentlichte Spiel Shadow of the Colossus, entwickelte sich bei den Entwicklern der Traum eines daran angelehnten Multiplayers. Die Kolosse, mit denen ihr es in Voodoo als Gegner aufnehmen könnt, sind bekannt als „Izimu“. Der aktuell integrierte Koloss wird von den Ureinwohnern „Ibamba-Khulu“ genannt und von seinen riesigen Felsen sollte man sich besser nicht erwischen lassen.

Natürlich kommt hier die Frage auf: „Was haben diese riesigen Kolosse eigentlich in Ur-Afrika verloren?“. Die Entwickler haben dafür eine simple Antwort, die gleichzeitig für deren spielerischen Mehrwert sorgt. Die Kolosse in Voodoo sind nämlich die Wächter der Evolution. Für einen Sieg gegen sie erhält der Spieler ein Totem, das ihm und seinem Stamm neue Technologien eröffnet und damit zusätzliche Handwerksrezepte freischaltet.

Grafik- und Sounddesign

Für die Entwicklung standen drei Schlüsselworte im Raum: Fantasie, ursprünglich und Afrika. Die Farbpalette ist dafür unglaublich Umfang- und kontrastreich. Der Stil erinnert an Titel wie Firewatch und Hurtworld.

„We’re creating an environment that gives a false sense of emptiness.”

„Wir erschaffen eine Umgebung, die ein falsches Gefühl der Leere übermittelt.”

Denn in dieser „Leere“ soll es zahlreiche Orte geben, die es zu entdecken wert sind und in denen man sich beispielsweise Außenposten errichten kann. Vorsicht ist jedoch geboten, denn an jeder Stelle könnte ein Hinterhalt auf den Spieler lauern.

Für das Sounddesign setzt Brain in the Box den Fokus auf typische Umgebungs- und Stammesgeräusche Afrikas. So sollte dem Survival-Erlebnis in Ur-Afrika das nötige Ambiente sicher nicht fehlen.

Aktuelle Kickstarter-Kampagne

Im Moment läuft via Kickstarter eine Kampagne für Voodoo. Mit genügend Unterstützern wollen die Entwickler in den nächsten 33 Tagen ihr Finanzierungsziel von 30.000 Euro erreichen. Wer Lust bekommen hat, mit dem Speer bewaffnet durch die Savannen Afrikas zu pirschen, für den ist vor allem das Dinopithecus Pack interessant. Dieses ermöglicht den sofortigen Zugang zu der Pre-Alpha Version.

Es beinhaltet außerdem:

  • Eine Danksagung in den Credits
  • Eine digitale Kopie von Voodoo
  • Das Player Skin Pack #2 (vier Charakterskins)
  • Eine Spezialwaffe
  • Emotes
  • Ein gedrucktes Poster von Voodoo
  • Eine digitale Karte der Gamewelt
  • Die Kickstarter Spezial-Maske #1
  • Den Beta-Zugang

Die Veröffentlichung ist übrigens für 2017 geplant. Aktuell konzentrieren sich die Entwickler ausschließlich auf die PC-Version. Ob es auch für die Konsolen verfügbar sein wird, steht derzeit noch nicht fest.

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