Vigor header

Auf der gamescom hatten wir die Möglichkeit mit David Slama, einem Game Designer von Bohemia Interactive zu sprechen. Ausnahmsweise ging es nicht um DayZ, sondern um das Survival-MMO Vigor. Wir erhielten Einblicke in die Kern-Mechaniken des Spiels.

Auf in den hohen Norden

Wir schreiben das Jahr 1991 – der Kalte Krieg zwischen den Supermächten USA und der UdSSR ist eskaliert. Mitteleuropa liegt in Trümmern und wurde durch eine Vielzahl an nuklearen Explosionen verstrahlt. Die Menschen, die sich vor der Katastrophe retten konnten, fliehen nach Norden und Süden. Ihr spielt einen Überlebenden, der sich Richtung Norwegen durchgeschlagen hat. Dort herrscht allerdings auch blankes Chaos. Es gibt weder staatliche Strukturen noch organisierte Institutionen. Die Flüchtlinge aus dem Süden sind nicht erwünscht.

Nachdem ihr einen Autounfall in einem mit Wracks versperrten Tunnel überlebt habt, startet ihr direkt ins Spiel. In einem Haus findet ihr Unterschlupf und baut dieses im Laufe des Spiels weiter zu eurem Safe-Spot aus. Dieser funktioniert wie das Lager bei Escape from Tarkov, denn alles was ihr hier deponiert, ist vor anderen Spielern sicher. Das Haus müsst ihr immer weiter upgraden, damit es euch mit den grundlegenden Materialien versorgt.

Besondere Rohstoffe, die ihr für das Upgraden eures Hauses benötigt, müsst ihr innerhalb der Matches ergattern. Hier spielen acht bis 16 Überlebende in einem Gebiet um Loot und einen Airdrop. Laut Game Designer David Slama geht es bei Vigor in erster Linie nicht um das Töten von anderen Spielern, sondern um das Sichern von Loot. Momentan kommt der Airdrop nach sechs Minuten Ingame-Zeit.  In diesem befinden sich neben Waffen, Rohstoffen und Gegenständen auch Baupläne. Zurück im Haus lassen sich mit den Bauplänen Objekte herstellen. Dazu gehören beispielsweise verschiedenste Waffen.

Kurze Zeit nach dem Airdrop erfasst eine radioaktive Welle die Karte und umschließt diese Stück für Stück. Ihr müsst also schleunigst die Zone verlassen. Erreicht euch die Radioaktivität, bleiben euch nur 90 Sekunden Zeit bis zum Tod.

Copy Cats

Eine häufig gestellte Frage aus der Community und auch von uns ist – Worin besteht der Unterschied zu ähnlichen Spielen, beispielsweise Escape from Tarkov. David Slama antwortet darauf, dass Vigor leichter zugänglich als Escape from Tarkov ist. Bei Vigor kann man zum Beispiel maximal sechs Waffenteile zusammenbauen. Ein weiterer Unterschied ist, dass ihr zwar im Falle eures Todes all euren Loot verliert, jedoch euch das Spiel den ungefähren Wert in Materialien, eine Art Währung, zurückgibt.

Free to Play

Vigor befindet sich momentan in der Xbox-Game-Preview und kostet 20 Euro. Dafür erhalten alle Käufer des Founderpacks die Gelegenheit, maßgeblich am Entwicklungsprozess teilzunehmen. Außerdem bekommt ihr 1400 Kronen und diverse kosmetische Items.
Nach dem Release im Februar 2019 können dann alle Spieler Vigor kostenlos zocken. Um das Spiel mit weiteren Inhalten und Updates zu versorgen, greift Bohemia Interactive auf Mikrotransaktionen zurück. Diese beinhalten allerdings nur kosmetische Items und Zeit-Buffs.

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