„Horror reinvented“, dass ist es, was Sony Computer Entertainment zusammen mit dem Entwicklerstudio Supermassive Games verspricht. Auf Deutsch planen sie also eine Neudefinierung des Horrors.

Klappen soll das ganze mit „Until Dawn“, genauer gesagt mit einer exklusiven (!) Neuauflage für Sonys Playstation 4.

Supermassive Games legt vieles im Vorraus offen, auf Geheimniskrämerei möchte man verzichten. Die Entwickler bezeichnen sich selbst als „riesige Horrorfans“ und geben zu, dass sie sich von bekannten Genre-Klassikern inspirieren haben lassen. Der Einfluss bekannter Spiele und Filme ist deutlich zu merken, schon die Story und der Trailer bedienen alle Klischees.

Angefangen mit dem Szenario: Acht junge Erwachsene, die zusammen verreisen. Nicht nach Mallorca oder Portugal sondern in die entlegenste Berghütte die es gibt – war bestimmt preiswerter.
Natürlich gibt es dort niemals Gefahren, Fallen oder Psychomörder. Angekommen gibts die große Überraschung: Alles drei ist tatsächlich vorhanden, wer hätte es gedacht?

In der 20-minütigen Präsentation des Spieles auf der Gamescom sieht man alles, was schon häufiger verwendet wurde: Einen Psychokiller, Puppen, Jumpscares, uninteressante Dialoge und das Bedürfnis immer in tödliche Situationen zu gehen.

Der Trailer zeigt das blutige, PEGI 18, Abenteuer, er ist unter diesem Artikel verlinkt.

Sollte ein Charakter tatsächlich sterben, ist das Spiel jedoch nicht am Ende. Alle 8 Charaktere dürfen von uns gespielt werden und das Ableben einer Person bedeutet nur eine Anpassung der Story, die zu einem von mehreren hundert Enden führt. Spielerisch bietet das ganze also einen gewissen Wiederspielwert.

Wer „Beyond two Souls“ bereits kennt, wird einige Elemente wiederentdecken. So hat jede Entscheidung angeblich Auswirkungen, egal ob es die Entscheidung ist, ein Buch mitzunehmen oder die Gruppe zu verlassen. In der Story finden wir neue Gegenstände und Waffen, desweiteren lösen wir Rätsel oder suchen mal eben einen passenden Schlüssel für die Tür in den nächsten Raum.

Sobald etwas Storyveränderndes passiert, weißt das Spiel mit einem Schmetterlingssymbol darauf hin. Die Entwickler machen mit den Venen auf den Flügeln die verschiedenen Geschichtsstränge deutlich und leiten einen perfekten Übergang zum metaphorischen Schmetterlingseffekt (engl.: Butterflyeffect) ein. Der Schmetterlingseffekt ist ein Teil der Chaostheorie, die besagt, dass ein Flügelschlag eines Schmetterlings einen Orkan bewirken kann. Etwas kleines kann also große Folgen haben.

Ob „Until Dawn“ also die großen Folgen haben wird, die versprochen werden ist bis jetzt unklar. Optisch sieht das Spiel schonmal super aus, was mit Story und Gameplay passiert werden wir spätestens am Release sehen. Ein genauer Termin steht noch nicht fest, sicher ist allerdings wohl die 18ern-Wertung der USK.

 

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