the wild eight feature

Wir haben bereits über die mysteriösen Ereignisse und versteckten Anspielungen im Trailer geschrieben. Doch werden wir uns solche Fragen auch im Spiel selbst stellen? Und wie gut ist The Wild Eight wirklich? Das und mehr erfahrt ihr in unserem Ersteindruck!

Arme und Beine: Check

Direkt zu Beginn des Spiels wählen wir einen aus acht Charakteren. Einen Charakter, der alles besser kann als die anderen, gibt es jedoch nicht. Zum Start empfehlen wir dennoch Vivian, da sie mit einer kritischen Trefferchance von 5% startet und zusätzlich 40% mehr Holz und Steine ergattern kann. Ressourcenmangel wird es mit ihr also seltener geben.

Charakter-Menü in the Wild Eight
Charakter-Menü in the Wild Eight.

Nachdem wir am Startpunkt einige Konserven aufgesammelt und ein Zelt aus einer Truhe genommen haben, die direkt neben dem Flugzeugwrack (wie praktisch) steht, bauen wir uns ein kleines Lager.

Dieses besteht im Grunde nur aus zwei Gebäuden. Unserem Zelt/Hütte und unserer Werkstatt. Diese lassen sich im Laufe der Zeit verbessern und erweitern. In unserer Hütte können wir Fähigkeitspunkte in Talente wie Angriff, Verteidigung, Beweglichkeit oder Inventarplatz investieren. In der Werkstatt bauen wir neue Waffen, Werkzeuge und Kleidung.

Jäger und Gejagte

Wir sind auf der Pirsch und verfolgen dieses eine Reh bereits seit einigen Stunden (ingame). Als wir es fast erwischen, dreht sich unsere Situation. Wir werden von einem Wolf attackiert. Jetzt sind wir die Gejagten. Das heißt: Er oder wir.

Verfügen wir nicht über genügend Fähigkeitspunkte werden wir kaum eine Chance haben, den Wolf zu besiegen – geschweige denn vor ihm zu fliehen. Die Jagd ist ein Element, das in The Wild Eight sehr viel mehr Vorbereitung bedarf als das Ausrüsten einer starken Waffe.

Haben wir, wie im Beispiel oben, noch nicht genug Erfahrung für die Jagd, empfiehlt es sich einige Hasenfallen im Wald zu platzieren – zugegeben sind die kleinen Biester schlüpfriger als sie sein sollten. In unserer Version sind sie eher selten in eine Falle getappt.

Aus den Ressourcen, die uns die Tiere zur Verfügung stellen – sprich Knochen, Leder, Sehnen und Fleisch – lassen sich verbesserte Ausrüstungsgegenstände bauen. Um Sehnen oder Leder aus Tieren zu bekommen, muss erst einmal die entsprechende Fähigkeit freigeschaltet werden.

Auf der Suche nach Hilfe

Das Spiel hilft uns anfangs noch etwas bei der Wegfindung und schickt uns direkt zum Rest des verunglückten Flugzeugs. Dort finden wir einen Generator, der es uns ermöglicht, eine Funkstation in Gang zu setzen, die dann einen großen Teil der zufällig generierten Karte aufdeckt.

Von da an schlagen wir uns an Stromleitungen entlang zu einigen mysteriösen und heruntergekommenen Orten durch. Wir behalten jedoch immer im Hinterkopf, dass wir neue Kleidung, Waffen und Werkzeug nur in unserem Lager bauen können – Ein Ausflug sollte daher gut durchgeplant sein!

An den verlassenen Orten finden wir dann auch bessere Kleidung, Ausrüstung sowie Vorräte, die wir nicht selbst herstellen können.

Ist es eine Kaufempfehlung?

Ein klares Ja! Das Erkunden der Spielwelt, das Jagen und Verbessern der eigenen Fähigkeiten und Ausrüstung sowie der Gedanke, dass jeder Trip in die Wildnis damit enden kann, dass wir alles bis auf unsere Kisten verlieren, ist motivierend und versetzt uns in eine großartige Atmosphäre. Wir hatten beim Spielen das erste Mal seit Langem wieder Respekt vor Gegnern und Umgebung.

Einziges Manko: Hunger stellt bereits nach einigen Minuten ein Problem dar. Denn zu Beginn besitzen wir kaum etwas zu Essen und die Hungerleiste fällt schneller als die Temperaturen in Alaska.

Für alle die Interesse haben gibt es The Wild Eight auf Steam für rund 20 €.

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