Milton auch im Survival Modus spielen

Wir hatten ja schon eine Vorschau zum Update vom Dezember 2017 geschrieben. Dort findet ihr beispielsweise die Details zu den neuen Speichermöglichkeiten und den Schwierigkeitsgraden für Wintermute. Am 7.12.2017 wurde das große Winter-Update von The Long Dark jetzt veröffentlicht: Rugged Sentinel (Robuster Wächter). Heute geht es um erste eigene Erfahrungen mit Elchen, dem Kleidungs-System und um benutzerdefinierte Spieleinstellungen.

Elche in Rugged Sentinel

Schon als die ersten Backer in 2013 diskutierten, was sie sich vom Spiel wünschen, waren Elche (Moose) ein Thema. Jetzt sind sie implementiert, kommen im Spiel aber sehr selten vor. Einen Hinweis auf einen Elch in der Nähe bekommt ihr durch Baumstämme, an denen Teile der Rinde fehlt. Die hat ein Elch direkt vom Baum abgenagt, weil Büsche und Gräser eingeschneit sind.

An den angefressenen Baumstämmen erkennt man ein Elch-Revier.
An den angefressenen Baumstämmen erkennt man ein Elch-Revier.

Der Elch ist prinzipiell friedlich, hat aber ein ausgeprägtes Revierverhalten. Kommt ihr ihm zu nahe oder verletzt ihn, greift er an. Dabei rammt er euch mit dem großen Geweih und wirft euch zu Boden. Dann setzt er seine Vorderhufe als brutale Waffen ein und lässt euch mit gebrochenen Rippen zurück. Spieltechnisch könnt ihr diesen Angriff vermeiden, indem ihr Abstand haltet – ähnlich einem Bären-Angriff.

Geschafft, der Elch ist erlegt!
Geschafft, der Elch ist erlegt!

Wem es gelingt, einen Elch zu erlegen, der kann etwa 30 kg Fleisch braten und davon weiter überleben. Da das Tier ein Pflanzenfresser ist, braucht ihr euch keine Sorge über Darmparasiten zu machen. Aus der getrockneten Haut eines Elchs könnt ihr einen sehr robusten, wasserabweisenden Mantel herstellen. Alternativ könnt ihr auch einen Rucksack bauen. Der ermöglicht euch, 5 kg mehr Gewicht mit euch herum zu tragen.

Kleidung richtig getragen wiegt weniger

Wenn ich meine Kleidung am Körper trage, spüre ich das Gewicht nicht. Wenn ich sie im Koffer in den Urlaub mitnehme, wiegt sie plötzlich doch etwas. Dieser Effekt ist seit dem Update auch in The Long Dark berücksichtigt. Ein Pullover, der am Körper getragen wird, ist etwa 25 Prozent leichter als derselbe Pullover im Rucksack zu Buche schlägt. Es empfiehlt sich jetzt also noch mehr als zuvor, nicht benötigte Kleidung irgendwo zwischenzulagern.

Tödlicher als Interloper: Der Custom Experience Mode

Im Sandbox-Modus (Überlebensmodus) gibt es vier etablierte Schwierigkeitsgrade: Pilger (Pilgrim), Reisender (Voyager) und Schleicher (Stalker) und Eindringling (Interloper). Mit dem benutzerdefinierten Modus kommen tausende Varianten hinzu. Rugged Sentinel führt den Custom Experience Mode ein: Knapp 60 Variablen zu den Spielbedingungen könnt ihr in sieben Kategorien selbst einstellen. Hier ein paar Beispiele:

  1. Spielstart: Wollt ihr morgens, mittags oder abends starten? Sollen Spawn-Punkte in Gebäuden möglich sein? Bei welchem Wetter startet ihr?
  2. Umgebung: Wie stark soll das Wetter wechseln? Wie häufig gibt es Schneestürme oder Auroras?
  3. Gesundheit: Wie schnell verbraucht der Körper Kalorien und Wasser? Gibt es in der Region Darmparasiten, die ihr euch einfangen könnt?
  4. Ausrüstung: Wie gut ist die Ausrüstung zum Spielstart? Und wie schnell verfallen Gegenstände im Laufe der Zeit?
  5. Wildhäufigkeit: Wie häufig kommt welche Tierart im Spiel vor? Tauchen Raubtiere auch in den ersten 24 Stunden des Spiels auf?
  6. Wildtierverhalten: Greifen Raubtiere euch auch dann an, wenn ihr euch im Freien ausruht? Und wie hoch ist die Chance, dass Wölfe die Flucht ergreifen, statt zu kämpfen?
  7. Wildtierkämpfe: Wie stark werdet ihr und eure Kleidung durch Kämpfe verletzt?
Den neuen Custom Modus kann man tödlicher als Interloper einstellen.
Beispiel für einen Custom-Code, tödlicher als Interloper.

Hier könnt ihr die Parameter noch tödlicher einstellen als im bisher schwersten Spielmodus Interloper. Die vorgenommenen Anpassungen könnt ihr in Form eines Codes abrufen und so mit Freunden teilen.

 

Wintermute Episoden 3 bis 5

Wer mit diesem Update auf eine Veröffentlichung weiterer Wintermute-Episoden gewartet hat, wurde enttäuscht. Wie die Geschichte von Will und Astrid weitergeht, erfahren wir alle erst im Laufe des neuen Jahrs.

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