The Long Dark: Neue Wasserfall-Optik

Im Entwickler-Tagebuch für den Monat Mai kündigt Hinterland Studios Neuerungen für The Long Dark an. Außerdem geben die Kanadier Einblicke, woran sie derzeit arbeiten. Einige Spielmechaniken werden umprogrammiert und neu gestaltet. Außerdem entsteht eine neue Region sowie ein Speer für die Bärenjagd.

Neue Region: Noch unbewohnter als der Wolfsberg

Wie schon im letzten Tagebuch angekündigt, arbeitet Hinterland Studios – neben dem Finetuning der Unity Engine und Grafik-Optimierungen für die Konsolen – an neuen Regionen. Der Arbeitstitel einer derzeit entstehenden Region lautet „River Valley“. Sie soll ein Stück komplett unberührter Natur darstellen – ohne eine einzige menschlich geschaffene Unterkunft. Für die Generierung kommen anscheinend neue Mechanismen zum Einsatz, die den Entwicklern viel Arbeit abnehmen. Zudem sehen die neuen Landschaften natürlicher aus. Die Wälder haben beispielsweise eine realistischer wirkende Baumdichte.

Die neue Region soll noch natürlicher aussehen, was die Baumdichte in der Wildnis angeht.
Die neue Region soll noch natürlicher aussehen; insbesondere im Hinblick auf die Baumdichte.

Als ein völlig neues Element kommt eine Eishöhle mit fluoreszierendem Moos hinzu. Aber auch Wasserfälle sehen jetzt anders aus. Das Wasser, das die Klippen herunterstürzt, wurde optisch umgestaltet. Alles in allem versprechen die Entwickler ein „Environmental Puzzle“, das ihr lösen müsst, wenn ihr die Region bereist. Scheinbar sind also nicht alle gangbaren Wege auf Anhieb ersichtlich – oder die Pfade, die ihr entdeckt, münden in Sackgassen.

Neue Eishöhlen in The Long Dark: Wird das leuchtende Moos genug Licht spenden, um sich darin zu orientieren?
Neue Eishöhlen in The Long Dark: Wird das leuchtende Moos genügend Licht spenden, um sich darin zu orientieren?

Reden, lesen, aufspießen, kochen!

Auch Elemente der Spielmechanik werden gerade umgestaltet: Die Dialoge mit den Figuren in der Spielwelt bekommen ein neues Interface. Außerdem soll sich The Long Dark von einer linearen Story lösen. Daher werden die Dialoge weniger in Form feststehender Cinematics ablaufen, sondern vielmehr innerhalb der Spielhandlung in der Ego-Perspektive. Die möglichen Gesprächsthemen werden dann nicht länger in einem Menü abgerufen, sondern schweben frei in der Welt. Und anhand von Position und Text-Größe könnt ihr wichtige von weniger wichtigen Themen unterscheiden.

Eine Aurora kann künftig alte Computerbildschirme wieder zum Leben erwecken. Sie geben dann ihre Inhalte aus vergangener Zeit wieder. So entsteht neben den Dialogen und auffindbaren Zetteln eine weitere Ebene, um die Geschichte von „Great Bear Island“ zu erzählen.

The Long Dark: Der neue Bären-Speer: zwar erst mal nur ein Prototyp, dafür aber selbsterklärend, was ihr damit tun werdet
Der neue Bären-Speer: zwar erst mal nur ein Prototyp, dafür aber selbsterklärend, was ihr damit tun werdet.

Auch für das Kochen und Erhitzen von Nahrung müsst ihr künftig anscheinend stärker mit den Kochstellen interagieren. Die Nahrung platziert ihr dann in der Spielwelt auf dem Ofen oder im Lagerfeuer, wo sie langsam gar wird.

Updates: Survival Mode und Episode 3

Zuerst wird der Survival Mode ein Update erhalten. Als Datum dafür geben die Entwickler Ende Mai / Anfang Juni an. Hier wollen sie erwähnte neue Region, die Nachrichten auf Computerbildschirmen und den neuen Koch-Mechanismus bereits integrieren. Alle anderen Neuerungen werden noch weiter getestet und kommen später.

Was die Fortsetzung des Story-Modus mit Episode 3 angeht, bleibt Hinterland Studios seiner bisherigen Politik treu: Keine Termine nennen, bevor nicht 100%ig sicher ist, dass man sie auch einhalten kann. Dieses Datum bleibt also weiterhin im kanadischen Schneetreiben verborgen.

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