The Forest Subnautica im Vergleich

Subnautica oder The Forest? Welches dieser beiden hervorragenden Singleplayer-Survivalspiele ist eigentlich besser? Christian versucht, eine Antwort zu finden.

The Forest und Subnautica sind beides exzellente Einzelspieler-Survivalspiele, die nicht nur den Überlebensinstinkt in uns wecken und mit ausgeklügeltem Gameplay stets Spannung aufrecherhalten. Beide erzählen auch tolle Geschichten, was in unserem Lieblings-Genre ja sonst eher via Emergent Storytelling den Spielern selbst überlassen bleibt.

Wenn du nun ein gutes Singleplayer-Survival-Erlebnis suchst, sind also beide Spiele eine gute Wahl. Aber je nachdem, welcher Spieler-Typ du bist, könntest du entweder mit Subnautica oder mit The Forest mehr Spaß haben. In diesem Artikel erkläre ich dir, wo die großen Unterschiede liegen, um dir zu helfen, eine Entscheidung zu treffen. Falls du das musst!

Nie mehr verlaufen: Interaktive Map zu The Forest

Story & Szenario

In The Forest sitzt du mit deinem Sohn in einem Flugzeug, als die Maschine über einer mysteriösen Insel plötzlich ins Schlingern gerät und abstürzt. Zu deinem Entsetzen entführt ein Unbekannter kurz nach dem Crash deinen hilflosen Jungen. Ab diesem Zeitpunkt geht alles darum, ihn zu finden und zu retten.

Dafür musst du dir zunächst eine Basis bauen, dein Überleben sicherstellen und dann die Geheimnisse der Insel lüften. Deine Widersacher sind hungrige Kannibalen und deformierte Mutanten, die von einer lernenden KI gesteuert werden. Somit ist auch eine gehörige Portion Horror vertreten.

Subnautica lässt dich zu Beginn des Spiels zwar ebenfalls abstürzen, allerdings mit deinem Raumschiff, mutterseelenallein und auf einem fremden Planeten. Das Besondere an dieser Welt ist, dass sie zu 99 Prozent mit Wasser bedeckt ist.

In diesem außerirdischen Ozean tummelt sich das Leben in nie zuvor gesehenen Formen. Hier warten viele gruselige Geheimnisse sowie letztlich auch die Lösung für dein Problem, wie bei Neptun du von der blauen Kugel wieder runter kommst.

Gameplay

In The Forest dreht sich zu Beginn alles um das Allernötigste, sprich Essen und Trinken besorgen und nebenbei nicht versehentlich selber zu Essen und Trinken zu werden. Dafür musst du schnellstmöglich mit dem Basisbau beginnen, denn die Nacht im Spiel ist stockfinster und die Kannibalen haben es auf dich abgesehen.

Hier wird der Horror-Einschlag von The Forest offenbar. Der brutale Kampf gegen die Kannibalen und Mutanten ist ein wichtiger Teil des Spiels. Durch Crafting baust du stärkere Waffen, mit Verteidigungsbauten sicherst du deine Basis und auf Erkundungen stößt du tiefer in den hübschen, aber gefährlichen Wald vor. Alles, um die spannende Story zu lüften und deinen Sohn zu retten.

In Subnautica greifst du auf fortschrittliche Technik in deiner Rettungskapsel zurück, mit der du einsam und verloren im außeridischen Ozean treibst. Dort hilft ein Gerät, aus gesammelten Ressourcen Ausrüstung und später auch U-Boote und riesige Unterwasser-Basen zu craften.

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Richtigstellung: Wir hatten zuvor geschrieben, dass in Subnautica Terraforming möglich ist. Richtig ist, dass das Feature entfernt wurde, da es in Verdacht stand, Performanceprobleme auszulösen.

Ein großer Unterschied zu The Forest: Subnautica bleibt weitestgehend gewaltfrei. Du baust und findest also keine Waffen, sondern begegnest den Gefahren des Ozeans meistens mit Flucht. Oder du verjagst die Angreifer-Fische. Das ist ungewöhnlich für ein Survivalspiel, tut dem Spielspaß aber keinen Abbruch.

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Technik

The Forest: Der Wald in The Forest ist atmosphärisch, mit Liebe fürs Detail umgesetzt und kommt besonders mit den schönen Lichteffekten zu verschiedenen Tageszeiten gut zur Geltung. Die Charakter-Animationen der Gegner-Figuren wirken natürlich, wobei ich keine Ahnung habe, was für achtarmige Mutanten natürlich überhaupt bedeutet. Die Soundkulisse ist ebenfalls überzeugend, beispielsweise das Waldambiente mit zwitschernden Vögeln und Wind zwischen den Baumkronen.

Subnautica: Einen so schönen Ozean mit malerischen Korallen-Riffs, wie in Subnautica, gibt es meines Wissens in keinem anderen Spiel. Bei Tag versetzen mich die weiten marinen Landschaften mit Bergen und Tälern ins Träumen, bei Nacht leuchten die Korallen und Alien-Fische in wundersamen Farben. Die Soundeffekte und passende Musikuntermalung, wenn zum Beispiel ein gefährlicher Raubfisch irgendwo hinter uns seinen Schrei ausstößt, zeigen, dass Subnautica auch als Horrorspiel gut funktioniert.

The Forest oder Subnautica? Das Fazit

Beide Spiele lohnen sich für Fans von Singleplayer-Survival, weil beide in vierlei Belangen exzellente Spiele sind. Subnautica hat den Pluspunkt, eine Spielwelt und ein Taucher-Gameplay zu liefern, das es in dieser Form sonst in keinem anderen Spiel gibt. Dafür punktet The Forest mit einer Kannibalen-KI, die aus deinem Verhalten lernt und schwer vorherzusehen ist.

Was manch ein Spieler an Subnautica gut findet, nämlich die Gewaltfreiheit und das oft damit einhergehende Gefühl von Hilflosigkeit, dürfte einem eher an Kampf interessierten Spieler weniger gefallen. Wer also Kämpfe als unverzichtbaren Teil eines Survivalspiels begreift, ist mit The Forest wohl besser beraten. Wer dagegen schon immer mal auf Tauchstation gehen wollte und in puncto Gameplay auf Erkunden und Entdecken steht, sollte sich Subnautica unbedingt einmal näher anschauen.

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