The Darwin Project

Die Hunger Games für den PC? Ein Ansatz, den bereits viele Spiele mit dem Battle-Royale-Prinzip verfolgen. The Darwin Project ist ein Indie-Projekt aus Kanada, das hier durchaus gute Chancen besitzen kann. Denn so viel sei verraten, in diesem Spiel sind es nicht nur die Spieler, die das Geschehen bestimmen.

Nur ein weiteres Battle Royale?

Zu Beginn klingt The Darwin Project von Story und Spielprinzip her relativ klassisch: Die Welt ist überbevölkert, Ressourcen gehen zu Ende. Infolge werden selbst geringste Verbrechen mit dem Tode – oder besser dem Kampf in der Arena bestraft. Nur wer sich hier bewährt, darf überleben. Heißt für das Spiel: Sechs Teilnehmer kämpfen in einer offenen Arena gegeneinander – der letzte Überlebende gewinnt. Soweit besteht hier relativ wenig Innovation, und auch die Geschichte wird wohl eine eher geringe Rolle spielen.

Erstes Alpha-Gameplay auf der PAX East verspricht eine Third-Person-Steuerung mit Äxten als Nahkampfwaffen und Bögen für den Beschuss über Distanz. Die Spielgeschwindigkeit ist relativ hoch und auch die Schwerkraft scheint bei Axtschlägen, die unsere Gegner durch die Luft schleudern eine eher untergeordnete Rolle zu spielen. Im Interface erkennen wir einen klassischen Gesundheitsbalken, Ausdauer und Temperatur.

Der Spieler als Showmaster

Doch The Darwin Project kann auch mit einigen Merkmalen in der Konkurrenz hervorstechen: So hinterlassen Spieler Spuren im Schnee, denen ihr folgen und z.B. auch Verwundete erkennen könnt, und ihr besitzt einige Crafting-Optionen für Feuerstellen, neue Pfeile und ähnliches.

Das herausragendste Element jedoch dürften die Zuschauer und der Showmaster sein. So erhält ein Spieler die Aufgabe des Spielmeisters, der die Überlebenden beobachten und Einfluss auf das Spielgeschehen nehmen kann. Unter anderem kann er einzelne Bereiche der Karte abschotten oder die Position eines Überlebenden für alle hervorheben. Diese und ähnliche Möglichkeiten sollen auch für ganze Zuschauergruppen via Twitch verfügbar gemacht werden, sodass ihr euch auch einfach zurücklehnen und andere kämpfen lassen könnt, während ihr für euren Favoriten wählt.

Diese kontrollierende Mitwirkung eines „neutralen“ Spielers oder einer Zuschauermenge birgt Potential: Werden Spieler versuchen, die Gunst des Showmasters oder Publikums zu gewinnen? Wird der Showmaster persönliche Vorlieben haben oder seine Macht gegen Camper oder „unfaire“ Spieler nutzen?

Bis jetzt steht The Darwin Project erst seit einem halben Jahr in der Entwicklung und der Early Access Release ist für Ende 2017 geplant. Jedoch möchten die Entwickler schon sehr bald eine Early Closed Beta mit nur um die 100 Teilnehmern starten, um das Spiel und vor allem das Verhalten der Spieler genauer kennen zu lernen. Um eine Chance auf diese limitierte Beta zu haben, müsst ihr euch auf der offiziellen Projektseite für den Newsletter anmelden.

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