The Solus Project Moon Weltall

Immer mehr Indie-Entwickler versuchen sich an Survivalgames. Die Unterschiede variieren hierbei nicht nur in der Spielweise, sondern als Allererstes im Setting. Inzwischen existiert ein hart umkämpfter Markt, in dem die Studios versuchen, ihre Nische zu finden. Insbesondere das Weltraum-Setting scheint sich in letzter Zeit immer mehr als neueste Baustelle im Survival-Genre zu etablieren – zurecht?

Survival – The next generation

Blickt man auf die Liste aufkommender Survival-Titel, springen dem Betrachter die Weltraum-Settings schnell ins Auge. Mit dem Early-Access-Release von Osiris: New Dawn zuletzt begann nicht wirklich ein neues Konzept. So fanden mit The Solus Project, Adr1ft, Starbound und No Man’s Sky diverse selbsternannte Survival-Titel mit Space-Setting in diesem Jahr ihren Weg zu den Spielern. Mit RimWorld’s Start in die Early Access Anfang diesen Monats sowie Hellion und Rokh, welche 2017 folgen sollen, ergibt sich inzwischen eine große Palette von Spielen, aus denen es zu Wählen gilt.

Doch was reizt die Entwickler daran, das Survival-Genre ins All zu schießen? Unter anderem ist sicherlich die große Konkurrenz auf der Erde einer der ausschlaggebensten Faktoren. Während sich diese zwar auch im Weltall langsam breitmacht, existieren bereits diverse große Namen des Genres, die eine Stammspielerschaft für sich beanspruchen. Und hier Neues zu schaffen, ohne zuviel zu stehlen, ist schwierig.

Das Kreieren einer Weltraum-Welt gestaltet sich leichter, weil man nicht an feste Grundlagen gebunden ist. Asteroiten und simple planetare Oberflächen ohne zu elementare Unterschiede sind leicht prozedural zu generieren. Planeten wie der Mars ohne jede Vegetation erleichtern kleinen Studios zusätzlich die Entwicklung.

Realismus im Weltall

Die realistische Anwendung von Weltraum-Physik ist ein Punkt, den sich gerade in der neuen Welle viele Studios auf ihre Fahnen schreiben. Sei es Schwerelosigkeit, Druckabfall, Temperaturregulierung – Realismus im Weltall wird groß geschrieben. Das trägt auch zum Überlebens-Gameplay bei. Es gilt nicht mehr nur, auf seine Gesundheit und seine Ernährung zu achten. Viel mehr Fehler können in dieser überlebensfeindlichen Umgebung tödlich sein und der Antrieb, notwendige Ressourcen wie Nahrung, Sauerstoff oder Treibstoff zu erhalten, ist größer.

So erwarten uns auch in 2017 noch einige spannende Space-Survival-Titel. Vom Erfolg dieser Projekte wird es dann auch abhängen, zu sehen, ob die Spielerschaft interessiert an dieser Nische ist oder nicht. Osiris: New Dawn in jedem Fall bietet mit einem aktuellen Platz 1 der Steam Charts keinen Grund, das Überleben im Weltall voreilig tot zu schreiben.

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