Steam Top 100 Platin

Wie jedes Jahr hat Steam seine 100 Spiele mit dem höchsten Umsatz vorgestellt. Auch dieses Mal sind Titel mit Survival- & Horror-Fokus mit gleich 20 Nennungen stark vertreten. Doch wie schlagen sich die alten Early-Access-Hasen im Vergleich zu den AAA-Newcomern?

Der Hype machts – zumindest im Verkauf

Die großen Namen von 2016 dürften keine Überraschung sein, hat der Hype-Train sie doch bereits lange vor ihrem Verkauf bekanntgemacht. So finden wir unter den 12 „Platin“-Titeln mit No Mans Sky, The Division und Fallout 4 gleich drei Top-Seller, die sich Survival insbesondere durch ihr Setting auf die Fahnen geschrieben haben.

Blicken wir heute auf die Spielerzahlen der Titel über das Jahr, ergeben sich Tops und Flops: So sank No Mans Sky mit dem bekannten Aufreger um den fehlenden Multiplayer rasant ab und bringt, nur fünf Monate nach Release, gerade einmal bis zu 2000 Spieler gleichzeitig in sein Universum. Auch The Division musste nach seiner Veröffentlichung im März einen schweren Sturz in den Spielerzahlen hinnehmen. Durch die letzten Updates und DLCs konnte Ubisoft diese Zahlen aber in den letzten Wochen wieder nach oben korrigieren.

Das es auch anders geht, zeigt Fallout 4: Obwohl der Titel bereits im November 2015 erschien, schaffte er es auch 2016 in die Top-Seller und hält bis heute durchweg zehntausende Spieler.

Dauerbrenner schaffen Gold

Auf dem zweiten Rang der Verkaufscharts tummeln sich nur so die medienwirksamen Titel wie Arma 3 mit seinen zahlreichen Modifikationen, die auch in Richtung Survival gehen. Obwohl es noch vor DayZ in 2013 veröffentlicht wurde, bringt es aktuell mehr Spieler vor die Bildschirme als das umsatzstärkere Fallout 4.

Steam Top 100 Gold
Mit ARK, Dead by Daylight und H1Z1 sind einige Survival-Titel im Gold-Ranking vertreten.

Auf einem ähnlichen Wert der Spielerzahlen findet sich der Battle-Royale-Ableger H1Z1: King of the Kill. Trotz eher mäßigen Updates machte der Titel nach der Aufspaltung von H1Z1 – vielleicht auch durch seine ingame-Käufe – hohe Umsätze. ARK: Survival Evolved konnte währenddessen mit einem kostenpflichtigen DLC trotz verlängerter Early Access ebenfalls ein starkes Jahr verbuchen. Die Verkäufe der frisch veröffentlichten PS4-Version sind hier nicht einmal eingerechnet.

Auch das Mitte diesen Jahres veröffentlichte Dead by Daylight erlangte – inklusive DLC-Verkäufen – Top-Sales, während die Spielerzahlen doch meist unter die der Shooter fallen. Weit abgeschlagen bei den aktuellen Nutzern liegt das storylastige Rise of the Tomb Raider, welches Anfang des Jahres veröffentlicht wurde.

Early-Access-Veteranen weiterhin angesagt

Während viele der genannten Titel in diesem Jahr erst released wurden oder zumindest zusätzliche Einnahmen durch Skins und DLCs verbuchen konnten, schafften es auch einige der großen Klassiker des Early Access wieder in die Top 100.

Dazu zählen Rust (Silber) und DayZ (Bronze), die beide nicht über ingame-Käufe verfügen und deren Einnahmen ausschließlich aus Neukäufen bestehen. So sind die Titel auch 3 Jahre nach Release und ohne große Werbeinitiativen ihrer Entwickler durchaus beliebt. Und darauf scheinen zumindestens die Entwickler des Zombie-Survivals zu setzen – in drei Jahren wurde DayZ noch nie stärker als 15% reduziert. Zum Vergleich: Fallout 4 erhält bereits 67% Rabatt, The Division 50%.

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