Scum tote Spielwelt

Die Insel – unendliche Weiten… So oder so ähnlich könnte man die Spielwelt von SCUM beschreiben. Der Survivaltitel, der fälschlicherweise oft in den Battle Royale Sektor eingeordnet wird, wartet mit einer riesigen Spielwelt auf – diese hat aber ein buchstäblich großes Problem.

Auf Felsen! Wie die Pioniere

Die Spielwelt von SCUM ist riesig – 144 km² um genau zu sein. Dabei kannst du auch verschiedene Biome entdecken. Während der Süden der Karte im Ariden Mittelmeerklima liegt, erstrecken sich weiter nördlich ausgedehnte Nadelwälder über das Inland und die Berge.

Rah gesät findest du auch einige Dörfer, Bauernhöfe oder Militäranlagen. Ausgewachsene Städte á la Chernogorsk (DayZ) oder Harward Valley (Miscreated) gibt es nicht. Auch fehlen dem Spiel sonstige Points of Interest. Ausnahme hierbei stellt der Staudamm im oberen Drittel der Karte da. Hunderte Meter tief schneidet sich die Schlucht samt Fluss ins Gestein.

SCUM Staudamm
Der Staudamm im Norden der Karte bildet eine wunderbare Abwechslung zur ständigen Wiederholung von Wäldern und Dörfern.

Doch kann die reine Natur nicht lange fesseln. Die Wälder und Wiesen sind dank Unreal Engine 4 schön anzusehen, fühlen sich nach einiger Zeit aber sehr repetitiv an. Unsere SCUM-Spieler im Team hatten bereits nach einigen Stunden das Gefühl diesen Bunker, diesen Wald und dieses Feld bereits zum wiederholten Mal durchquert zu haben.

Ein Beispiel nehmen…

Da SCUMs Spielwelt nur lose an Kroatien angelehnt ist und im Gegensatz zu ArmA oder DayZ keine Region direkt adaptiert, ist der Vergleich zu diesen Spielen etwas schwierig. Eine Spielwelt von Hand neu zu erschaffen erfordert viel Zeit und Aufwand.

Oft wird die Größe der Welt aber der Qualität gleichgesetzt. Die Königsdisziplin ist es aber, Welten mit Leben zu füllen – je größer desto schwerer. Damit ist nicht das Wildleben oder NPCs gemeint. Das wichtigste in einer Open World sind die bereits erwähnten Points of Interest. Naturschauspiele, mysteriöse Höhlen oder verlassene Anlagen, die nur einen kleinen Blick auf etwas tieferes preisgeben – so wie die unterirdischen Labore in DayZ: Origins. Wichtig ist: Es spricht den inneren Entdecker und Abenteurer in jedem von uns an. Dann, und nur dann, fühlt sich eine offene Spielwelt glaubwürdig an.

Es gibt aber Hoffnung. Da die Spielwelt sehr leer ist, lassen sich nachträglich noch große Änderungen durchführen. Die Entwickler sprachen bereits früher davon, dass sie die Welt weiter ausbauen möchten, das aber nicht ganz oben auf der Prioritätenliste steht.

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