Das Team des sich in der Entwicklung befindlichen Survival-Titels SCUM sind bekannt für ihre ausschweifenden Gameplay-Videos, in denen sie die Mechaniken des Spiels präsentieren. Diese Woche fällt das Thema auf den Einfluss von Nässe und Feuchtigkeit in SCUM.

Für jedes Wetter die richtige Kleidung

Gamepires bemühen sich mit SCUM, den Realismus in kleinsten Details widerzuspiegeln. So demonstriert das Team im Inventar ein Kleidungssystem, bei dem zahlreiche Stücke übereinander angezogen werden können. Jedes Teil besitzt dabei eigene Werte für Hitze-Isolierung, Inventarkapazität, Schutz und Feuchtigkeitsresistenz.

Inventar in SCUM
Rucksack über Weste über Regenmantel über Jacke über Hoodie über Hemd – Viel Kleidung schützt viel, verlangsamt aber auch.

Feuchtigkeit kann durch verschiedene Umstände entstehen, sei es Regen, Schwimmen im Wasser oder einfach nur Schwitzen durch Hitze. All diese Umstände wirken sich unterschiedlich auf den Grad der Durchnässung aus. Steigt die Feuchtigkeit beim Schwitzen sehr langsam von innen nach außen, wirkt sie beim Regen von außen nach innen. Besitzt ihr eine isolierte Schicht wie etwa einen Regenmantel, sind die darunter liegenden Schichten vor Feuchtigkeit geschützt, nicht jedoch andere Körperregionen wie Beine oder Kopf. Springt ihr aber kopfüber in einen Teich, wird euch natürlich auch der Regenmantel nicht mehr helfen.

Anders sieht es aus, wenn ihr nur bis zur Hüfte ins Wasser geht. Durch getrennte Körperregionen werden in einem solchen Fall auch nur die Beine und Füße nass. Die Kleidung an eurem Oberkörper bleibt trocken.

Abseits des Einflusses von durchnässter Kleidung auf eure Körpertemperatur wird eure vollgesaugte Kleidung auch schwerer. Das kann bei komplett durchnässten Stoffjacken und Rucksäcken Unterschiede von mehreren Kilogramm ausmachen und nimmt wiederum Einfluss auf die Ausdauer und Laufgeschwindigkeit eures Charakters. Außerdem kann euch zu viel Gewicht unter Wasser ziehen, sodass euer Charakter nicht mehr in der Lage ist, selbstständig aufzutauchen, bevor er nicht etwas Gewicht abgeworfen hat.

Vergleichstest im Regen von SCUM
Der Vergleichstest im Regen zeigt: Weil der Regenmantel die Person Rechts vor Regen schützt, saugen sich sein Top und Hemd nicht mit Wasser voll. Hose und Rucksack werden gleichermaßen schwerer.

Zieht ihr trockene Kleidung zusätzlich zu nasser Kleidung an, wird das trockene Stück sich ebenfalls nach und nach die Feuchtigkeit mit dem darüberliegenden Kleidungsstück teilen.

Wie werde ich wieder trocken?

Sowohl eure Körpertemperatur als auch die Umgebungswärme trocknen Kleidungsstücke ab. Dabei ist es aber von Vorteil, Kleidungsstücke einzeln aufzureihen, da mehrere Kleidungsstücke übereinander weitaus länger brauchen, um zu trocknen.

Ein Feuer hilft ebenfalls beim Trocknen. Dabei gilt es, sowohl die Distanz zum Feuer im Kopf zu behalten. Das betrifft auch den Stoff, aus dem die Kleidung gemacht ist, denn nicht alles trocknet gleich schnell.

Kleidung trocknen am Feuer in SCUM
Nah aufgereiht am Feuer: So trocknet eure Kleidung am schnellsten.

All diese Elemente sind noch in Entwicklung. Dennoch plant SCUM mit diesem Konzept bereits eines der detailliertesten Feuchtigkeitssysteme, die es bisher in Videospielen gibt. Noch warten wir auf Informationen zum Einfluss der Körpertemperatur und die Entstehung von Krankheiten, was mit der Feuchtigkeit Hand in Hand gehen dürfte. Gamepires setzen damit ihren Kurs in die Richtung fort, SCUM zu einer der herausfordernsten Survival-Simulationen bis heute zu machen.

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