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Die Entwickler von SCUM haben versprochen, bei einer Millionen verkauften Kopien eine Art Danksagung in Form eines Items zu vergeben. Die Marke ist erreicht, das Update erschienen. Doch sorgt eine der zwei Belohnungen für einen Aufruhr.

Cosmetics für alle, Hilfsmittel für Zahlende

Jeder Spieler, der SCUM bis zum 25. September kauft, erhält einen Skin. Alle Käufer des Supporter Packs bekommen zusätzlich zum Skin eine Uhr. Diese zeigt bislang nur die Tageszeit an, soll aber später auch nützliche Infos bereithalten.

Bereits zu Beginn der Early Access von SCUM konnten Käufer, die mehr Geld blechten, Items in ihrem Stuhlgang finden. Was zu diesem Zeitpunkt nur belächelt wurde und mit einem ,,Das ist ja doof, ich will das auch“ von normalen Spielern abgetan wurde, schlägt die Uhr kleinere Wellen.

Einige Spieler werfen Devolver Digital nun vor mit dem neuen Update Pay-to-Win eingeführt zu haben und befürchten, dass es im Laufe der nächsten Monate zu weiteren Fällen dieser Art kommen kann. Aber ist es Pay-to-Win, wenn es sich um solche Kleinigkeiten handelt? Per Definition jein. Denn diese besagt, dass die Mechanik dann eintritt, wenn Spieler mit echtem Geld spielentscheidende Vorteile gegenüber anderen Teilnehmern erwerben können.

Jetzt ist jedem selbst überlassen, inwiefern ein ausgekac… – pardon – ausgeschiedenes Item oder eine Uhr mit vermeintlich nützlichen Informationen über Sieg und Niederlage entscheidet.

Weitere Inhalte des Updates

Wieder widmen sich Gamepires und Croteam der Serverperformance. In diesem Update gibt es aber auch Tweaks und Anpassungen auf der Client-Seite. Das sind Berechnungen seitens des Spieler-PCs.

So wurde die Lebensdauer von Projektilen auf sechs Sekunden reduziert und der Bulletdrop einiger Waffen erhöht. Darunter AK 47 und Hunter 55.

Serverseitig wurde die Tickrate erhöht. Hinter dem unscheinbaren Begriff verbirgt sich eine ganze Menge: Die Tickrate beschreibt, wie oft pro Sekunde der Server die X-, Y- und Z-Position des Spielers abfragt. Die Informationen werden dann über den Server an die anderen PCs der Mitspieler weitergegeben.

Das letzte technisch wichtige Thema ist das LOD (Level of Detail). Es wurde je nach Location angepasst und sorgt dafür, dass nicht zu sehende oder weit entfernte Objekte in einem Low-Poly-Mesh und mit geringerer Auflösung gerendert werden. Das sparrt enorme Rechenleistung.

Auch interessant:

  • Silberne .50 Deagle eingefügt.
  • #SetTime-Command für Serverbetreiber oder Singelplayer. Lässt dich die Tageszeit bestimmen.
  • Gegnerische Schritte werden über eine kleinere Distanz übertragen.
  • Granaten bekommen einen unverwechselbaren Sound, wenn sie auf dem Boden aufschlagen.
  • Du solltest nicht länger in Baracken feststecken. Die Collision-Detection wurde verbessert.

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