Rust Camera

Vor einigen Tagen bereits wurde der Channel des englischsprachigen Rust-YouTubers Rust Headquarters von der Videoplattform entfernt. Was genau vorgefallen ist, kann bislang niemand genau sagen. Auf Reddit und Twitter wird jedoch fleißig spekuliert.

Nacktheit, Gewalt oder geklauter Inhalt?

Der YouTuber äußerte sich selbst nur in einem einzigen Post zu der Situation. In diesem heißt es, dass weder er noch sein Netzwerk auch nur die leiseste Ahnung haben was vorgefallen ist:

Rust HQ got banned
Der Tweet des gebannten Youtubers.

Warum es nach zwei Tagen keine neuen Infos gibt, lässt sich ganz einfach mit der persönlich gewählten Verschwiegenheit des Video-Creators erklären, um sich nicht selbst in die Bredouille zu bringen. Im Subreddit von Rust kursieren drei größere Theorien:

  • Theorie 1: Er wurde für pornographische Inhalte gesperrt: Da die Figuren in Rust ohne Kleidung ihre besten Stücke präsentieren, könnte das ein Anlass für Youtube gewesen sein, den Channel zu sperren. Dagegen spricht jedoch, dass andere, sowohl größere als auch kleinere Rust-YouTuber nicht gebannt wurden, solange die im Spiel vorhandene Zensur bestimmter Körperregionen aktiviert war.
  • Theorie 2: Die zweite Vermutung bezieht sich auf das Verwenden fremder Inhalte. Das ist jedoch am unglaubwürdigsten, da er für alle Inhalte Dritter eine Genehmigung der Ersteller hatte. Auch eine Verlinkung in der Beschreibung des Videos gehörte zu seinen Gepflogenheiten.
  • Theorie 3: Die letzte große Theorie zu seinem Bann bezieht sich auf Teile der Rust-Community selbst. Er soll wohl zu oft für irreführende Inhalte gemeldet worden sein. Grund dafür könnte die Frustration vieler Spieler sein, die seinen Anweisungen beim Basenbau und PvP-Guide gefolgt sind und versagt haben.

Ein Update vom 24. Januar lässt verlauten, dass es sich vermutlich um einen YouTube-Bug handelt. So wurden zahlreiche gelöschte Kanäle auch in Deutschland gemeldet. Die YouTube-Richtlinien verbieten nichts, was diese Kanäle verbindet. Es könnte also ein Ansatz sein. Inwiefern die YouTuber ihre Kanäle zurückerhalten oder ob sie nicht doch unter neue Auflagen fallen steht noch nicht fest.

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