rust-roadmap-2020-update

Die Rust Roadmap wurde erst vor rund einem Jahr geteilt. Sie zeigte, was Spieler von Rust 2020 erwartet. Jetzt wurde diese angepasst und einige viel gewünschte Features fliegen leider raus.

Nichts in Stein gemeißelt: Die neue Roadmap von Facepunch zum Survival-Hit Rust ist in verschiedene Unterkategorien aufgeteilt. In ,,In Progress„, was die Änderungen umfasst, die sich bereits in Arbeit befinden. Der Punkt ,,Planned“ beinhaltet alles, das ganz sicher in Zukunft kommen soll. Bei ,,Researching“ handelt es sich um die Inhalte, bei denen sich die Entwickler noch nicht sicher sind.

Der traurigste Teil dürfte aber ,,Rejected“ sein. Hier werden die abgelehnten Änderungen aufgelistet. Diese Liste ist zum Glück nicht allzu lang.

Das sind die In-Progress-Inhalte von Rust für 2020

Bessere Grafik HDRP: Als obersten Punkt findest du den Wechsel des Renderes der Unity Engine. HDRP steht dabei für ,,High Definition Render Pipeline“. Davon gab es bereits vor einigen Monaten Screenshots zu sehen. Durch die Einführung soll sich nicht nur die Optik verbessern, gleichzeitig steigt angeblich auch die Performanz des Spiels.

Better Terrain: Eine weitere Anpassung der Grafik spricht Better Terrain an. Dieser Vorschlag stammt aus der Community, wobei sich das Entwicklerteam des Problems fliegender Texturen sicherlich bewusst ist. Hier soll die prozedurale Generierung des Terrains so angepasst werden, dass Texturen, Felsen, Klippen etc. glaubhafter wirken.

Gestures: Neue Gesten für Spielercharaktere sind schon lange angekündigt. Scheinbar befinden sie sich jetzt in der Fertigstellung. Zu den Gesten gehören Emotes in hilfreicher und sinnloser Form.

Geplante (Planned) Inhalte der Roadmap 2020

Lichter werden elektrisch: Suchscheinwerfer sollen in Zukunft mit Strom angetrieben werden und nicht wie bisher mit nicht mit einfachem Brennstoff. Zudem soll es einen Schalter geben, der das Licht nach links und rechts schwenken lässt.

Vögel in Rust: Es sollen kleine Vögel ins Spiel eingeführte werden. Diese sollen die Spielwelt noch lebendiger erscheinen lassen. Außerdem sollen Geier weit über den Leichen von Spielern kreisen.

Kochen der Stufe 2: Tier-2-Essen soll Spielern einen Buff geben. Es ist dafür aber aufwendiger in der Herstellung und benötigt neuer Basis-Komponenten wie einen Ofen. In Kürze soll die erste Komponente, der Brautisch, eingeführt werden.

rust roadmap 2020 cookin tier 2

Neue Wetterformen: Die einzigen Wettertypen, die Rust bislang zu bieten hat, sind Sonnenschein und Nebel. In naher Zukunft sollen auch Regen, Gewitter, Schneefall und sogar radioaktive Stürme folgen. Diese bringen unterschiedliche Auswirkungen auf die Umwelt mit sich:

  • Regen: Verbessert die Wachstumsgeschwindigkeit von Pflanzen.
  • Gewittersturm: Ebenfalls schnelleres Wachstum und erhöhte Geschwindigkeit von Tieren.
  • Schneefall: Verlangsamt das Wachstum sämtlicher Pflanzen und fügt nackten Spielern Schaden zu.
  • Radioaktiver Sturm: Pflanzen wachsen kaum noch. Strahlungsschaden für Spieler ohne Schutzkleidung.

Molotovs & Napalm-Granaten: Diese Wurfgeschosse sollen etwas schwächer als Brandrakaten sein, aber dennoch immensen Schaden anrichten.

Sonstiges:

  • Bradley-Panzer soll gefixt werden.
  • Neuer Spiele-Trailer
  • Rust-App soll Erhaltungskosten anzeigen
  • Diverse QoL-Changes für Serverbesitzer

Unsichere (Researching) Inhalte für 2020

Zug-Monument: Von der Community lange gefordert: Ein Zug, der über die gesamte Karte fährt. Es ist leider nicht bekannt, wie positiv man dieser Idee gegenüber bei Facepunch eingestellt ist. Vermutlich wäre der Zug vollbesetzt mit Forschern.

Mehr zum Thema:
Rust - Devblog 170: Erz-Minispiel, KI-Verbesserungen und neue Loot Spawns

Ozean Wildleben: Unter Umständen sollen Delfine, Schildkröten, Wale und kleine Fische in den Meeren von Rust herumtollen. Es gibt schließlich auch Fallen, um Fische zu fangen, aber keine echten Fische.

rust roadmap 2020 Wale

Motorräder: Diese sollen mit einfachem Brennstoff angetrieben werden und bis zu zwei Spieler transportieren. Es ist jedoch sehr einfach, auf ihnen von Gegnern getroffen zu werden.

Bäume pflanzen: Auf Servern, die nur einmal im Monat gewiped werden, gibt es in den Spawnregionen kaum einen einzigen Baum. Die Möglichkeit, diese selbst anzupflanzen, würde der Rarität des Rohstoffs entgegenwirken.

Inseln im Meer: Es sollten rund um das Festland bzw. der großen Insel, viele kleinere geben, auf denen sich Spieler zurückziehen können. Unter Umständen können dort auch seltene Rohstoffe oder Radtowns platziert werden.

Mitspieler im Kompass: Ebenfalls aus der Community stammt der Vorschlag, dass Gruppenmitglieder auf dem Kompass, als kleine grüne Striche angezeigt werden. Das soll das ständige Öffnen der Karte verhindern, zu dem momentan jeder gezwungen ist, der seine Freunde finden möchte.

Google Stadia: Facepunch spielt mit dem Gedanken, Rust auch auf Google Stadia anzubieten. Stadia ist ein Spiele-Streaming-Programm von Google, das mit eigenem Controller ausgeliefert wird. Die Rechenarbeit wird auf Servern übernommen und anschließend zu dir nach Hause gestreamt. Der Delay beträgt dabei nur wenige Millisekunden.

Weitere Inhalte:

  • Leuchttürme geben Licht bei Nacht ab
  • Feuerstellen können die Basis aufheizen
  • Stand-Up-System soll überarbeitet werden
  • Angelequipment und Harpunen, um Fische & Wale zu fangen

Zu guter Letzt: Abgelehnte Inhalte (Rejected) der Roadmap 2020

Helle Nächte: Der zunehmende Mond sollte die Nächte des Spiels eigentlich etwas heller gestalten. Die Idee kam vom Studio-CEO Gary Newman selbst, wurde am Ende dennoch abgelehnt.

Halbe Wände, halbe Kosten: Eigentlich eine gute und realistische Überlegung. Da du nur eine halbe Wand hochziehst, sollte die auch nur halb soviel kosten, richtig? In der echten Welt ja, aber in Rust nein. Ein Grund dafür ist das Balancing. Spieler würden sich mit niedrigeren Basen zufriedengeben und die Ressourcen lieber in extrem dicke Wände stecken, ohne dass es einen Nachteil gibt.

Kuchen: Der fehlende Kuchen ist vermutlich ein Witz. Ganz sicher sind wir uns dabei aber nicht. Denn Tier-2-Cooking wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. Damit kannst du komplexere Gerichte als gebratenes Fleisch zubereiten. Warum jedoch Kuchen gestrichen ist — wir wissen es nicht.

rust roadmap 2020 kuchen

Halbe Böden: Halbe Fundamente sollten implementiert werden. Der Gedanke dahinter ist simpel, denn man könnte damit kleinere Honey-Comb-Basen bauen, die genauso stabil sind, wie die großen. Das würde das Balancing jedoch durcheinander werfen, weshalb man sich dagegen entschieden hat.

Makros gegen Rückstoß: Einige Spieler haben gefordert, dass Makros (Also Tastenbelegungen, die die Mausbewegung imitieren) aus dem Spiel entfernt werden sollen. Das Problem ist, dass das schlicht beinahe unmöglich ist. Die Tasten ahmen nämlich legitime Bewegungen nach.

Chromebook Support: Entwickler Facepunch hat sich gegen den Support für Chromebooks entschieden. Bereits das Betriebssystem Linux wurde aus Rust ausgeschlossen. Ein neues anzunehmen, kommt nicht infrage.

Hier geht es zur ursprünglichen Rust Roadmap 2020!

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