Baseraid in Rust

Das neue Rust-Update bringt auch nach 3,5 Jahren noch einmal eine gewaltige Veränderung in das Spiel. Neben einer neuen Zwischenwährung wird auch nochmal der zentrale Aspekt des Baseraidings in wichtigen Kernpunkten überarbeitet.

Scrap: Was es bringt und wo ihr es findet

Looten in Rust hat mit dem Konponenten-System einen gewissen Zufallsfaktor erhalten, der darauf basiert, welche Inhalte ihr in Fässern und Loot-Boxen findet. Dem möchten die Entwickler jetzt mit Scrap entgegen wirken. Was ist Scrap? Kurz gesagt: Schrott. Diesen erhaltet ihr in kleinen Mengen beim Abbauen von Fässern und Loot-Kisten. Am Research Table könnt ihr aus ihm beliebige Komponenten herstellen. Die Menge des Scraps ist hierbei für den Erfolg entscheidend: Je mehr ihr einsetzt, desto wahrscheinlicher wird die Komponente hergestellt – habt ihr Pech, sind Komponente und eingesetzte Scraps verloren.

Scrap zu Komponenten machen in Rust
So macht ihr am Research Table aus Scrap Komponenten.

Umgekehrt könnt ihr jetzt überflüssige Komponenten recyceln, um kleine Mengen an Scrap zu erhalten. Die Entwickler hoffen sich, hier mit eine allgemeinere Ressource zu schaffen, die für alle Spieler einen gewissen Wert hat und somit auch als Währung Verwendung finden könnte. Ob diese Rechnung aufgeht, wird sich zeigen.

Raidtürme sind wieder da!

Auch den zentralen Gameplay-Aspekt des Raidings haben die Entwickler ein weiteres Mal umgestaltet. Nachdem Baseraids zuletzt in berechenbare Materialschlachten ausgeartet sind, die lediglich fragen: „Wie viel C4 muss eingesetzt werden? vs. Wie viel gibt es zu gewinnen?“, soll der Kampf jetzt wieder dynamischer werden und auch kleineren wieder die Chance zum Raiden bieten.

In der Konsequenz ist es mit dem neuen Update möglich, Basebuilding-Objekte des schwächsten Twig Tiers innerhalb fremder Bauauthorisierung zu errichten. Dasselbe gilt für Leitern, die ihr jetzt noch freier platzieren und wo ihr beim Klettern an ihnen die Seite wechseln könnt. Hierbei haben diese Raidtürme nur noch eine Haltbarkeit von insgesamt zwei Stunden, bevor sie wieder in sich zusammenfallen.

Auf der Verteidigerseite soll Türmen somit – insbesondere zum Schutz gegen Offline-Raids – eine größere Bedeutung zukommen. So sollen diese in der Lage sein, durch Twig-Objekte hindurchzusehen und -schießen.

Das Team erwartet bereits, dass es nicht lange dauern wird, bis die ersten Hater auf den sozialen Medien dieses Update als endgültigen Grabstein für Rust bezeichnen werden. Sie sind aber überzeugt, dass dieser Schritt notwendig ist, etwaige Änderungen können später immer noch durchgeführt werden.

Tiere und weitere Fixes

In der Reihe der weiteren Fixes stechen die Tiere heraus. Diese wurden zum einen in der KI überarbeitet, sodass sie nicht mehr feststecken oder unsichtbar erscheinen sollten. In der Flucht werden sie sich jetzt an ihrer Umwelt orientieren und bei zweierlei Bedrohungen zwischen den Gegnern in Richtung des „geringeren Übels“ fliehen.

Weitere Punkte:

  • Die Ladezeit von Workshop-Skins wurde mithilfe eines Caching-Systems verringert
  • Das Raketenstart-Gelände macht Fortschritte
  • Herstellungskosten für das Bandana, das Cap, die Balaclava, den Boonie Hat, den Burlap Headwrap und die Schneejacke wurden verringert
  • Die Schneejacke bietet mehr Schutz

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