rust 139 wp

Im Rust Devblog 139 erfahren wir mehr über die Zukunft der KI-Gegner. Außerdem wurden einige Cheats unschädlich gemacht und viele Bugs gefixt. Hafen 1 befindet sich auf dem Endspurt und um den Prozess schneller voranzutreiben, nutzen die Entwickler die Besonderheiten der Unity Engine.

Allgemeines

Der Item Store wurde überarbeitet. Einige der Symbole wurden ausgetauscht, da die alten durch fehlendes Aliasing flimmerten. Außerdem hat jedes Item jetzt mehrere Bilder, die vom Ersteller selbst hinzugefügt werden. So kann ein Item auch bei Nacht gezeigt werden. Das ist besonders hilfreich da es Skins gibt, die im Dunkeln leuchten.

Ab sofort gibt es keine Rust “Legacy” Server mehr. Grund hierfür ist, dass nur noch rund 1,25% aller Rust-Spieler auf solchen Servern spielten. Dazu kommt, dass der Großteil dieser Server gecrackt ist, oder Raubkopien zum Spielen genutzt werden.

Im Workshop gibt es ein neues Votingsystem. Es sorgte bereits kurz nach der Einführung für wesentlich mehr Votes pro Item. Ersteller solcher Items sehen auf den ersten Blick, ob ihr Item nur bei einer kleinen Anzahl Spielern gut ankommt oder bei einer großen.

Anpassungen & Veränderungen

Der Loot wurde dahingehend verändert, sodass in Stufe-2-Kisten weniger Getriebe und Federn zu finden sind als vorher. Spieler sollten jetzt wesentlich mehr Straßenschilder und ähnliches finden.

Eigentlich sollte der Hanf-Pflanzer diese Woche ins Spiel implementiert werden. Dies verzögert sich um einige Wochen. Abgesehen davon kann Hanf nur noch im Abstand von rund einem Meter gepflanzt werden.

Der Nahkampf soll durch folgende Anpassungen schneller und weniger frustrierend werden: Nachdem der Spieler eine Attacke ausgeführt hat, ist das Sprinten nur noch 30% der vorherigen Zeit geblockt. Auch wird der Sprint nur dann geblockt, wenn Schaden verursacht wurde.

Die Keule, das Schwert und die selbstgemachte SMG sind nun günstiger. Die M249 ist nun reparierbar.

Höhlen hatten bisher einen relativ großen Anti-Build-Radius. Das sollte Spieler davon abhalten, die Höhle als Haus zu verwenden und sie mit Mauern zu zubauen. Der Radius wurde um die Hälfte verkleinert.

Genau wie das Viewmodel der Sprengstoffe wurde auch das Viewmodel der Signal-Granate geändert:

Art & Design

Um die Texturen des Hafens schneller und einfacher aufzutragen, wurde ein Verfahren namens Vertex Color Painting angewendet. Dieses erlaubt es den Entwicklern, direkt im Editor auf einzelnen Polygonen zu “zeichnen”.harbor_01

Mehr zum Thema:
Rust - Kunstwerke mitten im Überlebenswahn

Das High-Poly-Modell des neuen Militärtrucks ist fertig. Sobald die restlichen Arbeiten an ihm abgeschlossen sind, wird es ihn in drei unterschiedlichen Varianten geben.

Zurzeit wird an einer weiteren Handfeuerwaffe in Form eines Revolvers gearbeitet. Angeblich soll er die stärkste Pistole im Spiel werden.

Technisches

Die Entwickler von Facepunch spielen momentan mit der künstlichen Intelligenz rum. Das soll auf das neue NavMesh-System vorbereiten, welches die Unity Version 5.5 mitbringt. Ein Navigation Mesh oder Navigationsgitter ist dafür verantwortlich, dass die KI Wege findet und nicht an Objekten hängen bleibt.

Alle statischen Objekte, die es in Rust gibt, verwenden eine Performance-sparende Methode des Renderns; schlicht genannt “Batching Method“. Batching reduziert den Verbrauch von Speicherkapazitäten bei Objekten, die sich für gewöhnlich nicht nutzen oder bewegen lassen. Jetzt sollen auch Türen und Tore davon Gebrauch machen.

Die Militärtunnel und alle anderen im Untergrund liegenden Strukturen verwenden nun das Culling-Render-System. Dieses schaltet Texturen ab, solange sich kein Spieler in Sichtweite befindet.

In der letzten Woche wurden auch einige Sounds überarbeitet. Dazu gehören auch Tiere wie Bären oder Wölfe. Außerdem sind alle Sounds der M9-Pistole fertiggestellt. In dieser Woche werden nur Bugs behoben.

Fixes, Exploits & Bugs

Der erste Fix handelt von dem Problem, bei dem geworfene Objekte, die in einer Wand stecken, immer in eine 90-Grad-Position zum Objekt wechseln: Selbst dann, wenn der Spieler aus einem ganz anderen Winkel getroffen hat. Dieser Glitch ist nun behoben und Projektile sollten im richtigen Winkel zum Spieler stecken.beforeafter_throw_bug

Hacks zerstören jedes Spiel. Deswegen sind wir froh, dass Facepunch immer mehr Hacks in den Griff bekommt. Der Hack bzw. der Cheat, der es einem Spieler erlaubte, ohne Wartezeit nachzuladen, wurde aus dem Spiel verbannt, indem der Server bei jedem Nachladen die Dauer des Vorgangs abfragt. Stimmt das nicht mit der vorgegebenen Zeit überein, wird der Client gebannt. Auch der Line-of-Sight-Hack, der Gegner anzeigte, sobald sie im Sichtfeld des Anwenders waren, konnte entfernt werden. Die Debug-Cam kann nicht mehr dazu genutzt werden, um dem Server vorzutäuschen, man wäre AFK während man Cheats verwendet.