Rust - Devblog 118! Viele Bugfixes, ein Serverwipe & Antialiasing

Die Änderungen am XP System sollen nicht nur alle großen Bugs ausmerzen, sie bringen auch einen Wipe mit sich. Der Angabe von den Entwicklern zufolge ist ihnen klar, dass das nervig für Spieler sein kann – sie weisen jedoch darauf hin, dass der Schritt in diesem Fall nicht verhindert werden kann und sehr wichtig ist.

XP-Veränderungen und Fehlerbehebungen

Einer der schlimmsten Bugs erlaubte es den Spielern, das Ownership-System auszunutzen. Es war egal, ob man auch nur weniger als 1% von einem Gegenstand besaß (z.B. von einer Axt). Sobald jemand damit etwas abbaute, bekam jeder Beteiligte 100% XP zugeschrieben. Dies soll es wohl ermöglicht haben, knapp 1 Level pro Minute aufzusteigen. Der Fehler wurde nun behoben. Aber: Auch viele andere Änderungen wurden vorgenommen.

  • Maximale XP, die man von jedem einzelnen Spieler bekommen kann, sind auf 6XP limitiert.
  • Kein XP Farm mehr bei Benutzung von Rohstoffen.
  • Immer wenn ihr etwas zum ersten Mal herstellt, bekommt ihr zusätzlich 0.5 XP.
  • XP Verminderung: Je öfter ihr etwas herstellt, desto weniger XP bekommt ihr.

Der Rust Wipe-Hype bricht wieder aus

Um den erfolgten Missbräuchen des Systems entgegenzuwirken, mussten die Entwickler den Wipe in Betracht ziehen. Die Serverbetreiber haben normalerweise die Möglichkeit, den Fortschritt der Spieler auf ihrem Server zu sichern. Die Entwickler entschieden sich dafür, diese Möglichkeit wegzulassen. Sie wollten verhindern, dass zwar die XP weg sind, sich aber einige große Clans ganze Kisten voller C4 und AK47s halten. Das Speichern des Serverfortschritts funktioniert so:

  • Benennt “xp3.db” zu “xp4.db” um.
  • Benennt “UserPersistence.db” zu “user4.db” um.
  • Benennt “0.sav” im Folder “save/Procedural Map_3000_1234″ zu “proceduralmap.3000.1234.132.sav” um und verschiebt es in das Server-Verzeichnis.

rust server folder

Die Zukunft des XP Systems

In Zukunft möchten sich die Devs stark der Optimierung des Systems widmen. In der nächsten Woche möchten sie nach eigenen Angaben einen XP-Multiplizierer in Rust implementieren. Dies soll dann dazu verwendet werden, um z.B. DoubleXP-Tage oder -Wochenenden einzuführen. Ebenfalls könnte dieser eingesetzt werden, um Gelegenheitsspielern eine Chance gegen Hardcore-Gamer einzuräumen. Außerdem will das Entwicklerteam den Tech-Tree verändern und neue Optionen für das Erarbeiten von Erfahrungspunkten einführen. Auch eine Art „Prestige“ – ähnlich wie bei Call of Duty implementiert – ist eine Überlegung der Entwickler.

Der Flugplatz (Airfield)

Nachdem das neue Airfield bereits letzte Woche das erste Mal eingefügt wurde, arbeitete Vincent Mayeur an der Finalisierung des Designs. Später soll noch eine kleine Stromstation Platz finden.

Server-Performance optimiert

Bevor die Entwickler die neuesten Versionen auf die Server laden bzw. sie den Betreibern bereitstellen zur Veröffentlichung, werden sie auf Facepunch-eigenen, internen Servern getestet. Dahingehend ist jetzt tatsächlich ein Problem aufgetaucht: Die Server des Studios haben wesentlich schnellere Festplatten verbaut als die meisten Serveranbieter ihren Gameservern zu Verfügung stellen.

Dies hatte zur Folge, dass die aktuelle Version bei den Entwicklern ohne Probleme und mit guter Performance lief, auf den Community-Servern aber eher schlecht als recht. Die Version wurde daraufhin auf einigen Servern mit weniger schnellen Festplatten getestet und einige Optimierungen konnten vorgenommen werden. Nun befindet sich die Performance glücklicherweise wieder auf einem guten Level.

Netzwerk-Performance verbessert

Jeder der eine langsamere Internetverbindung hat, wird sich über die kleinen Verbesserungen an der Bandbreiten-Ausnutzung freuen. Mit verschiedenen Tools haben die Entwickler laut dem dieswöchigen Devblog noch einiges optimieren können.

Neues Gunplay – An die Waffen und los geht es!

Das neue Gunplay (Details in Devblog 117) ist mit dem Update ebenfalls live gegangen. Die wichtigsten Veränderungen sind hier aufgelistet:

  • Neue Hitboxen (Kleidung ändert nicht mehr die Größe der Hitbox).
  • Neuer Waffenschaden (feste Hitboxen, die abhängig von den Treffern den Schaden berechnen).
  • Neue Erkennung für Treffer der Schusswaffen.
  • Neues Rüstungs- und Kleidungssystem (Lücken in Rüstungen sind nur noch visuell, werden aber nicht als Schwachstelle gewertet).

Der Sinn dahinter ist, das Waffenhandling zu verbessern und damit die Präzision sowie die Intuition für das Zielen einfacher und nachvollziehbarer zu gestalten.

Der „Building blocked“-Bug

Einige Spieler hatten das Problem, dass sie nirgendwo auf der Karte Rechte zum Bauen hatten. Dies konnte bislang immer nur durch den eigenen Tod gelöst werden. Der dazu führende Bug wurde nach langer Suche nun endlich behoben.

Weitere Bugfixes

Neben den Bugs und Glitches, die den Kampf beeinflussten wurde auch ein Fehler behoben, der es einem ermöglichte, keinen Schaden durch den Helikopter zu bekommen. Ebenfalls bearbeitet: In manchen Situationen war es möglich, eine Basis im Felsen zu bauen. Das ist nun nicht mehr der Fall.

Serverbranch-Zwang eingeführt

Mit einigen Maßnahmen garantieren die Entwickler von Rust jetzt das sichere Joinen des Servers, ohne auftauchende Fehler durch falsche Spielversionen.

Neues Design für die Knochenrüstung

Die Knochenrüstung wurde bereits vor einigen Wochen überarbeitet. Nun gingen die Entwickler aber ins Kleinkarierte – sie haben eine äußerst detailreiche Rüstung geschaffen.

Die Knochenrüstung in Rust ist komplett neu designed und sieht sehr aufwendig aus.

Neue Kantenglättungs-Optionen

Neben dem standardmäßigen SMAA (der „Medium“-Lösung) gibt es nun auch eine FXAA-Option für langsamere Systeme  und eine TSSAA-Option für High End-PC’s.

Rust unterteilt die Antialiasing-Optionen in off, FXAA, SMAA und TSSAA.

TSSAA ist allerdings noch in der Entwicklung. Seid bitte also nicht verwundert, wenn das Bild noch etwas verschwommen oder einfach komisch aussieht.

Rust unterteilt die Antialiasing-Optionen in off, FXAA, SMAA und TSSAA. Ein Screenshot-Vergleich.

Grafik-Performance

Obwohl die Entwickler glauben, dass die Performance des Spiels recht stabil ist, arbeiten sie immer daran, die Performance zu verbessern. Das Ziel sind 60 FPS auf einer GTX 960 bei einer Auflösung von 1080p. Laut den Devs ist aber immer Luft nach oben. Wir dürfen gespannt sein, was die Performance in Rust noch zulässt.

Armbrust-Animationen

Die behobenen Fehler im Bereich der Animationen seht ihr hier:

  • Die Lade-Animation wurde nicht richtig ausgelöst.
  • Das Handgelenk wurde beim Nachladen zu weit gedreht.
  • Die Länge der Nachlade-Animation stimmte nicht mit der Dauer des Nachladevorgangs überein.
  • Zittern während des Nachladens.
  • Das Abfeuern fühlte sich unbefriedigend an.

Die Shotgun

Das Design, über das die Entwickler bereits in einigen Devblogs zuvor gesprochen haben, ist nun fertig. Später sollen mehrere Varianten aller Waffen existieren.

Rust Double Barrel Shotgun gecrafted.

Schulterstütze oder Fahrradsattel?

Auch die SMG bekam eine neue Schulterstütze. Moment… Schulterstütze? Die Entwickler haben sich spontan für einen Fahrradsattel als Ersatz entschieden. Das Team ließ außerdem durchdringen, dass sobald Ressourcen verfügbar sind noch weitere improvisierte Waffenteile in das Spiel kommen werden.

Ein Fahrradsattel als Schulterstütze ist in Rust sichtlich Standard.

Die Idee hinter dem Fahrradsattel als Stütze ist folgende: Die Federn des Sattels dämpfen den Rückstoß. Die verschiedenen Aufsätze haben demnach auch einen „realen“ und logischen Hintergrund.

Spieler-Animationen

Einige der Animationen (vor allem jene, bei denen man eine Waffe oder Werkzeug in der Hand hält) waren bislang sehr ungenau. Eine Waffe zeigte bei außenstehenden Spielern oftmals in eine komplett andere Richtung als bei dem Spieler der die Waffe trug. Desweiteren hielten die Charaktere ihre Werkzeuge falsch. Desweiteren wurde das Mündungsfeuer der Schusswaffen und die Animationen rund um den Jagdbogen angepasst.

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