Rust - Anfänger-Guide: So startet man richtig ins Abenteuer

Wie fängt man in Rust richtig an? Viele Spieler des Survival-Spiels Rust kennen dieses Dilema. Ihr baut euch stundenlang eine große, scheinbar uneinnehmbare Basis auf – doch beim nächsten Login befindet ihr euch im Respawn. Was ist falsch gelaufen?

In diesem jetzt wöchentlich erscheinenden Guide möchten wir euch verschiedene Baumethoden, Basiskonzepte und Verteidigungsstrategien vorstellen. Aus eigener Erfahrung wissen wir: Kein Loot ist je vergessen.

Wo soll ich meine Basis in Rust bauen?

Wo eine Basis gebaut werden sollte, hängt immer damit zusammen, wie erfahren ihr seid. Wenn ihr euch als Anfänger seht, solltet ihr ein eher abgeschiedenes Plätzchen auf der Karte suchen. Hierzu nutzt ihr die Website Playrust.io (Die Karten in Rust werden zufallsgeneriert und sind auf jedem Server anders). Auf dieser Seite tragt ihr lediglich den Namen eures Servers in die Suchleiste ein und wählt ihn anschließend aus. Nun müsste sich die Karte öffnen. Bei der Suche nach eurem zukünftigen Zuhause solltet ihr Orte, die sehr abgeschieden sind unbedingt meiden! In den meisten Fällen werden diese bereits von anderen besiedelt. Oftmals fallen darunter Inseln, oder auch Landzungen. Sucht euch also einen unauffälligen Platz. Dazu ein Beispiel:

Auf der Karte eines Rust-Servers sind Orte markiert, die sich entweder gut oder schlecht für eine Basis eignen
Auf der Karte sind Orte markiert, die sich entweder gut oder schlecht für eine Basis eignen. Rot: Eher ungeeignet. Grün: Als geeignet einzuschätzen.

Es gibt unterschiedliche Regionen. Im Süden die Wüste, im Zentrum die gemäßigte Zone und im Norden Tundra, sowie verschneite Gebiete. Die Vor- und Nachteile der Regionen seht ihr hier:

Biom Vegetation/Hanf Tiere/Spieler Erze Klima
Wüste Spärlich bewachsen. Viele Hanf-Ressourcen. Moderate Anzahl an Tieren. Sehr hohe Spielerdichte. Mehr Erze als in jedem anderen Biom. Tagsüber sehr warm. Nachts kalt (-2 bis -4 Grad).
Gemäßigt Üppig bewachsen. Moderate Hanf-Ressourcen. Sehr hohe Anzahl an Tieren. Hohe Spielerdichte. Moderates Vorkommen. Tagsüber nicht zu warm. Nachts nicht zu kalt (+1 bis +4 Grad).
Tundra Moderat – üppig bewachsen. Wenige Hanf-Ressourcen. geringe Anzahl an Tieren. moderates Spieleraufkommen. Hohes Vorkommen. Tagsüber mäßig kalt. Nachts sehr kalt.
Verschneite Zone Moderat bewachsen. Wenige Hanf-Ressourcen. Hohe Anzahl an Tieren. Wenig Spieleraufkommen. Sehr hohes Vorkommen. Immer eisig kalt!

 

Unser Tipp: Sucht euch am besten einen Platz im Schneebiom. Es gibt dort vereinzelt gestreut einige Tundra-Gebiete. An denen ist es wesentlich wärmer als im Schnee. Wenn ihr wirklich ganz alleine sein wollt, solltet ihr direkt im Schnee anfangen zu bauen. Viele Spieler meiden dieses Gebiet, da es einfach zu unwirtlich ist. Dicke Kleidung und viel Feuerholz sind der Inbegriff des Überlebens im Schnee. Ein weiterer Grund für den Bau im Norden ist das hohe Aufkommen von hochwertigem Metall, welches man sowohl für Waffen als auch für starke Wände braucht.

Wann ist der beste Zeitpunkt, um eine Basis zu bauen?

Eine Basis kann zu jeder Zeit im Spiel erbaut werden. Unser Tipp lautet jedoch: Sammelt einige Erfahrungspunkte (XP), baut ein oder zwei Verstecke und hortet dort einige Rohstoffe. Es gibt einen ganz einfachen Gründ dafür, dass ihr nicht sofort eine riesengroße Basis aufstellen könnt. Vor allem Anfangs fällt es sehr schwer, solche Anlagen zu verteidigen. Außerdem dauert das Abbauen der benötigten Rohstoffe ziemlich lange. Viel effektiver hingegen ist es, wenn ihr euch eine kleine Hütte baut. Es reicht vollkommen aus, wenn diese nur 2 x 2 Fundamente groß ist, und nur ein Stockwerk hat. Ihr werdet diese Hütte nur temporär nutzen. Einige Öfen, eine Kiste, ein Feuer und ein Schlafsack reichen völlig aus. So seid ihr für den Anfang geschützt.

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Eine kleine Hütte in Rust, bestehend aus Holz und Stein. Der Hintergrund zeigt eine nebelige Landschaft.
Eine kleine Hütte in Rust, bestehend aus Holz und Stein. Der Hintergrund zeigt eine nebelige Landschaft.

In der errichteten Hütte – die übrigens nicht allzu weit vom endgültigen Ort eurer Basis sein sollte – häuft ihr so viele Materialien (Holz, Stein und Metall) an wie ihr nur könnt.Nachdem ihr genug Rohstoffe gesammelt habt, macht ihr euch auf den Weg zum Bauplatz und baut eure richtige Basis. Der Sinn liegt darin, erst einmal Erfahrung zu sammeln und grundlegende Items zu bauen.

Wie baue ich eine Basis in Rust?

Jetzt wo wir wissen wo und wann wir unsere erste richtige Basis bauen, muss nur noch das Wie geklärt werden. Die meisten Spieler in Rust entscheiden sich für einen Klotz. Abgesehen davon das ein langweiliger Klotz ziemlich unschön ist, ist er auch schwer zu verteidigen. Der Ressourcen-Aufwand für einen “sicheren” Klotz würde explodieren. Lieber solltet ihr euch für eine Form entscheiden, die die Verteidigung vereinfacht. Eine Stern- oder Pilzform ist einfach gebaut und einfach zu verteidigen. Eine weitere Empfehlung unsererseits ist es die gesamte Basis im “Honey Comb”-Stil zu bauen. Honey Comb beschreibt einen Baustil, der jenem von Bienenwaben sehr stark ähnelt. In der Mitte liegt bei dieser Variante ein größerer Raum, der von vielen kleinen Kammern umgeben ist.

Die Honey Comb-Bauweise gilt als sehr sicher in Rust.
Die Honey Comb-Bauweise gilt als sehr sicher in Rust.

Der Vorteil ist, dass andere Spieler durch immer mindestens zwei Wände gelangen müssen, um einen erfolgreichen Raid durchzuführen. Je nach Bauweise eurer Basis sind es sogar drei oder mehr. Honey Comb-Baustile sind zwar keine ultimative Verteidigung, wirken aber auf viele Spieler abschreckend. Außerdem sollte eure Basis Airlocks haben. Das sind zwei Türen, die hintereinander aufgestellt sind und dazwischen eine Kammer bilden. Diese verhindern ein sofortiges Eindringen des Gegners und verwirren ihn zusätzlich.

Verschiedene Arten von Airlocks können in Rust eine Basis sehr gut absichern.
Verschiedene Arten von Airlocks können in Rust eine Basis sehr gut absichern.

Das war es auch schon wieder mit dem ersten Teil unseres Rust Anfänger-Guides. In den kommenden Episoden werden wir die ersten detaillierten Bauweisen und einige Konzepte vorstellen. Bis zum nächsten Mal!


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