RimWorld Game Outpost
Es geht auch von oben - Rimworld bietet ein Setting wie Osiris, aber aus einer anderen Perspektive.

In der Sci-Fi Kolonie-Simulation RimWorld seid ihr für das Überleben von zufällig zusammengewürfelten Passagieren eines abgestürzten Raumschiffs verantwortlich. Euer Können und etwas Glück sichern das Fortbestehen der Kolonisten und bringen sie ihrem Ziel, zurück auf ihren Heimatplaneten zu kommen, mit jedem neuen Tag ein kleines Stück näher.

RimWorld: Ganz klar ein Survival-Game

Im Falle von RimWorld darf der Ausdruck „Survival“ auf jeden Fall verwendet werden. Das wird direkt zu Beginn eines neuen Spiels klar. Nachdem ihr euch für eine der aktuell drei verschiedenen Szenarien entschieden und einige andere Einstellungen getroffen habt, startet ihr mit einem bis fünf Charakteren auf einem fremden Planeten. Euer Raumschiff ist Schrott und nur wenige Materialien stehen euch direkt zur Verfügung – schließlich hattet ihr damit gerechnet, bald wieder zuhause zu sein. Und genau hier, direkt zum Beginn des Spiels, setzt der Überlebenswille ein und der Kampf gegen Hunger, Krankheiten, wilde Tiere, Räuber, Aliens und die Natur selbst beginnt.

Je nach Erzähler-KI und Schwierigkeitsgrad werdet ihr immer wieder auf die Probe gestellt. Ein Glück, dass man das Spiel einfach anhalten und über notwendige Vorkehrungen nachdenken kann. Wer jetzt glaubt, dass es damit ja ganz einfach sei, der hat weit gefehlt. Selbst erfahrene Spieler können durch zufällige Ereignisse plötzlich ihre gesamte Kolonie verlieren. Vorausschauende Planung und ein zügiger Aufbau der Kolonie sind eure einzige Chance, garantieren aber dennoch keinen Erfolg.

Gefahr von innen

Das Hauptziel des Spiels ist es, sich ein neues Raumschiff für den Weg nach Hause aus selbst abgebauten oder gekauften Ressourcen zu bauen. Bis dahin habt ihr jedoch eine Menge Arbeit vor euch. Gebäude müssen errichtet, die Nahrungsversorgung gesichert, die Verteidigung aufgebaut, Technologien erforscht und zahlreiche unvorhersehbare Ereignisse überstanden werden. Außerdem machen es euch eure Kolonisten ab und an auch nicht einfach. Werden ihre Bedürfnisse nicht erfüllt, können sie durchdrehen. Sie schließen sich in ihr Zimmer ein, verprügeln Freunde oder stecken mal eben die Basis in Brand. Spannend dabei – es gibt nicht „das eine Rezept“, das jeden Kolonisten glücklich macht. Jeder Charakter hat eine eigene Persönlichkeit, die auch durch seine Vergangenheit geprägt ist. Sie haben unterschiedliche Fähigkeiten, lehnen zum Teil bestimmte Arbeiten ab und besitzen gute sowie negative Charakterzüge. So muss man z. B. abwägen, ob man den sehr guten Fernkämpfer als Jäger in seine Kolonie aufnimmt, obwohl er zu Fressattacken neigt.

Fazit

Survival mal anders, aber ganz klar Survival. Wer sich wegen der simplen Grafik und der Vogelperspektive (ganz im Stil von Prison Architect) von RimWorld fernhält, der verpasst ein grandioses Early-Access Highlight. Die Geschwindigkeitsregulierung per Tastendruck, die Pausefunktion und der einstellbare Schwierigkeitsgrad helfen bei einem angenehmen Einstieg. Wer es knackiger haben will, dem bieten sich ebenso viele Möglichkeiten. Mit dem letzten Update zur Alpha 15 kamen wieder zahlreiche Neuerungen hinzu – so zum Beispiel das Drogenmanagement. Worum es sich dabei genau handelt und welche Änderungen der letzte Patch noch enthielt, erfahrt ihr im nächsten Artikel zu RimWorld.

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