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Lange haben wir darauf gewartet. Das Finale der 10. Staffel The Walking Dead. Jetzt habe ich es vorab sehen können & muss sagen: Heilige Innereien, war das ,,okay“.

Versprochen ist versprochen: Im Vorgeplänkel um das Finale der 10. Staffel The Walking Dead wurden so einige Theorien gesponnen und Versprechen gemacht. ,,Fühlt sich an wie Game Of Thrones“, hieß es da noch Seitens des Regisseurs.

Kleiner Spoiler, dieses Versprechen wurde gebrochen. Eines aber wurde definitiv eingehalten. Apropos Spoiler, dieser Artikel enthält ebenfalls Spoiler zur 16. Folge der 10. Staffel The Walking Dead!

Das Ende der Whisperers: So unspektakulär wurden sie besiegt

So wurden sie bezwungen: Die Whispereres sind grausam und erbarmungslos. Ihre ehemalige Anführerin wollte sogar ihre Tochter opfern bevor sie von Doppelagent Negan aus dem Weg geräumt wurde.

Daraufhin übernahm Beta, gespielt vom Hynen Ryan Hurst, das Ruder. Dieser wurde immer verrückter und wollte nichts sehnlicher als die Gruppe rund um Daryl, Negan und Co. zu vernichten. Genauso hätten sie sich auch im Finale geben müssen, stattdessen sterben sie einen lahmen Tod.

Eine Endschlacht war damit der Aufhänger der 16. Folge von The Walking Dead Staffel 10. Eine wirkliche Schlacht gab es allerdings nicht. Doch so schleichen sich einige unserer Helden durch die Zombie-Horde und bekommen dabei Deckungsfeuer von Bogenschützen.

the walking dead staffel 10 finale horde

Erstaunlicherweise klappte das bis auf einen, für den Zuschauer irrelevanten Tod reibungslos. Die Horde sollte doch voller Flüsterer sein und nicht nur gespickt mit zwei von ihnen. Im Anschluss locken besagte Helden die Beißer dann mit einer Kutsche und Musik vom Versteck weg und von Carol treibt sie eine Klippe hinunter.

Warum laufen die Walker am Ende einfach so auf den Abgrund zu? Selbst für einen triebgesteuerten Zombie ist das dämlich. Vorgekommen ist das auch noch nie in der Serie. Es gab zudem auch schlichtweg keinen Antrieb für sie, sich dort hinunterzustürzen.the walking dead staffel 10 finale klippe

Beta wurde während dessen von Negan und Daryl bezwungen — Mit zwei Schlägen wohlgemerkt. Zwar war der Tod von Beta recht unspektakulär, der Blick in seine Psyche während seines Ablebens war dafür umso besser!

beta death the walking dead

Willkommen im Commonwealth! Die vermeintlichen Top-Minuten der Folge

Die Kinnlade fällt: In den letzten Minuten des Staffelfinales von The Walking Dead sollten unsere Münder offen stehen. Jetzt wissen wir auch wieso das Marketing von AMC es so betont hatte. Eugene, Ezekiel, Yumiko und Princess sind auf dem Weg Stephanie zu treffen.

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Eugene hat mit ihr über Wochen hinweg Funkkontakt gehalten und sie haben sich über ihr Zuhause ausgetauscht. Comicleser wussten bereits hier, dass das ein erstes Lebenszeichen des Commonwealth sein muss.

Fans der Comics wussten zudem auch, dass es sich bei den Kinnladen-fallen-lassenden fünf Minuten, um das Auftauchen der eben genannten Gruppe handeln muss. Und wenig überraschend ist es auch so gekommen!

the walking dead staffel 10 finale commonwealth soldat

Das Commonwealth ist somit offiziell der nächste und letzte Bestandteil des Serien-The-Walking-Deads. Denn wie wir wissen ist nach Staffel 11, die in Überlange erscheint, Schluss.

Mein Lächeln wurde jedoch nicht durch das Commonwealth immer größer, sondern durch das Auftreten eines lange vermissten Charakters. Maggie Rhee (oder Greene) ist zurück und rettet Vater Gabriel direkt den Priester-Hintern. Zwar steckt sie nicht hinter der Sichel schwingenden Eisenmaske, gehört aber zu ihr.

the walking dead staffel 10 finale maggie

Fazit – Ob Gut oder schlecht liegt bei dir!

Darum ist die Folge gut: Der Knackpunkt ist doch, dass für alle, die sich nicht mit den Comics beschäftigt haben, das Auftauchen des Commonwealths und die Rückkehr von Maggie, eine riesige Überraschung ist. Sollte das für dich also keine sein, liegt es nicht an der Folge, sondern an dir und mir.

Persönlich habe ich die Folge als gut empfunden, nicht mehr und nicht weniger. Sie sticht nicht durch ihre Dramaturgie oder Erzählform aus dem Rest der Serie heraus. Auch die Ereignisse, die hier begonnen wurden, werden eher plump abgeschlossen.

Dass die Folge nicht wie sonst auch auf eine Länge von 60 Minuten verlängert wurde, war ein Fehler. Zu wenig Zeit für alle Story-Stränge und schlicht zu viel zu erzählen.

Ihre Highlights bezieht ,,Unter Feinden“ aus dem Ins-Gesicht-Hauen von vermeintlichen Wow-Effekten. Das kann gefallen oder eben nicht. Für reine Serien-Zuschauer ist das Finale jedoch sicher ein cooles Erlebnis gewesen.

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