Obwohl im Monat Januar bereits eine Millionen Cheater bei PlayerUnknown’s Battlegrounds gebannt wurden, geht die Betrügerei fleißig weiter. Bluehole will darum mit drastischeren Maßnahmen gegen Cheater vorgehen.

Ein trauriger Rekord

Beim Battle Royale Survival Shooter PlayerUnknown’s Battlegrounds brodelt es gewaltig. Nachdem PUBG damit glänzen durfte, auf Steam die meisten Spieler gleichzeitig zu haben, gibt es nun einen Negativrekord zu verzeichnen. So meldet die Anti-Cheat-Software BattleEye in einem Tweet, dass alleine im Monat Januar 1.044.000 Spieler gebannt wurden.

Auch für die Zukunft von PUBG sieht es bei diesem Thema alles andere als rosig aus. Laut BattleEye werde die Lage leider weiter eskalieren. Es scheint also für jene Cheater moralisch kein Problem zu sein, sich nach dem Bann eine weitere Version zu besorgen und dann fleißig weiter zu betrügen.

Reshade und Family-Sharing geht es an den Kragen

Die PUBG Corporation hat in einem Steam-Post mehr Details zu ihrem Anti-Cheating-System preisgegeben. Laut diesen neuen Rahmenbedingungen werden künftig alle Modifizierungen der Spieldateien als Cheating angesehen und dementsprechend Spieler gebannt. In Zukunft will man dann Modifikationen und Tools identifizieren, die das Gameplay nicht beeinflussen und diese dann im Nachhinein zulassen.

Reshade-User müssen jetzt sehr stark sein. Da sich die Entwickler gegen jegliche Veränderung der Spielgrafik aussprechen, wird es Reshade in PUBG bald sehr schwer haben. Die Planung sieht vor, dass die Live-Server noch diese Woche ein Upgrade bekommen und somit die aktuelle Anti-Cheat-Software erhalten. Spieler sollten sich also vergewissern, dass entsprechende Tools nicht mehr installiert sind.

Cheater im Visier
Cheater im Visier: Im Zuge der Anti-Cheat-Maßnahmen werden zahlreiche Dateimodifizierungen wie auch Reshade temporär verboten.

Als wenn das nicht schon genug wäre, will man außerdem die Family-Sharing-Funktion in Steam deaktivieren. Einige Spieler nutzten dieses Feature, um auf anderen Rechnern mit ihrem Charakter spielen zu können. Jedoch soll eben jene Funktion auch Schlupflöcher für einige „Exploits“ bieten.

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