pubg modding

Brendan „PlayerUnknown“ Greene ist längst ein Rockstar in der Gaming-Branche. Da wollen natürlich Journalisten im Interview alle möglichen schmutzigen Details erfahren. So geschehen bei Rock Paper Shotgun – im ausführlichen Gespräch äußerte sich Greene darüber, was euch in Zukunft bei PlayerUnknown’s Battlegrounds erwarten wird. Sowohl neue Spielmodi als auch voller Modding-Support sind offenbar eingeplant.

PlayerUnknown’s Battlegrounds – RPS-Interview

Der bombastische Erfolg des Battle-Royale-Shooters Battlegrounds ist nicht zuletzt auf Greene’s treue Gefolgschaft zurückzuführen – Spieler und Streaming-Größen weltweit befeuern den Hype um PUBG und tragen damit wesentlich zur viralen Verbreitung bei. Jetzt möchte „PlayerUnknown“ der Community etwas zurückgeben.

In Zukunft soll das Spiel für Modding geöffnet werden. Damit erweist er einer Szene die Ehre, der er selbst lange angehört hat – ja, der er quasi entstammt. Die Battle-Royale-Mods für Arma 2 und Arma 3 bilden die Basis für das, was jetzt als PlayerUnknown’s Battlegrounds mehr als vier Millionen Mal über die digitale Ladentheke gewandert ist.

Brendan Greene Modding
Ein Herz für Schrauber – Brendan Greene will sein Spiel für Modder öffnen.

Und damit nicht genug – mit nur einem Spielmodus will Greene sich für sein Meisterstück nicht zufrieden geben. Er möchte mit PUBG eine Plattform für Modder bieten, auf der sie sich kreativ austoben können.

„Es wird Modding geben, ok? Ich habe noch ein paar weitere Modi, aber mehr als Vorlage für Modder, damit sie sehen, was möglich ist.“

Abwechslung im Battle Royale

Überraschend konkret äußert sich „PlayerUnknown“ über zukünftige neue Spiel-Modi für PUBG. Wie bereits aus seiner Arma-3-Mod bekannt, soll möglicherweise ein „Street Fight“ Modus kommen, bei dem lediglich Pistolen und SMGs zum Looten herumliegen. Der Clou dabei ist, dass regelmäßig Air Drops mit Sturmgewehren abgeworfen werden. Durch größere Schadensresistenz soll das Gameplay härter und actionlastiger gestaltet werden.

Battlegrounds Modus
Bis jetzt gibt es nur einen Modus in PUBG – klassiches Battle Royale.

Eine mögliche weitere Variante entspräche dem als „War“ bekannten Arma-3-Modus, bei dem zu Beginn einer Runde 30 Minuten lang Respawn aktiv ist, und erst danach der Perma-Death sowie das Kraftfeld einsetzen. Ob dieser Modus jedoch tatsächlich in PUBG aufgenommen wird, ließ Greene offen.

Sechs bis sieben Monate Early Access

Obgleich Greene seine schützende Hand vor Langzeit-Early-Access-Titel hielt, betonte er noch einmal, dass PlayerUnknown’s Battlegrounds in jedem Falle seine Early-Access-Maßgabe einhalten wird.

Ich garantiere euch, sechs oder sieben Monate und die Early Access ist beendet. Es ist dieses Team. Es ist eine Sache der Ehre, versteht ihr?

Der Süd-Koreanische Entwickler Bluehole, bei dem Greene derzeit unter Vertrag steht, folge demnach den kulturellen Gepflogenheiten des Landes – und „die Ehre“ spiele dort eine wichtige Rolle.

Bisher laufe Greene zufolge bei der Entwicklung von PlayerUnknown’s Battlegrounds alles nach Plan. Wenn ihr ein weiteres Interview mit Brendan Greene lesen wollt, empfehlen wir euch diesen Artikel.

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