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Path of Exile: Der Spiegel von Kalandra – Darum ist er so extrem wertvoll

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Im ARPG Path of Exile droppt nicht nur eine riesige Anzahl verschiedener Items, sondern auch diverse Währungen. Die mit Abstand seltenste ist „Der Spiegel von Kalandra“ (kurz: Mirror). Hier erfährst du, was Kalandras Spiegel so besonders macht.

So selten ist der Spiegel: Viele langjährige PoE-Spieler haben noch nie einen Mirror als Loot erhalten, nicht einmal nach 10.000 Spielstunden. Umso weniger verstehen neue Spieler, was denn daran so besonders ist, wenn jemand im Chat einen Mirror verlinkt, den er gerade gefunden hat. Im Chat hagelt es dann meist Glückwünsche von allen Seiten. Aber warum?!

Die Währung in PoE – kurz erklärt

Im Spiel gibt es kein Gold oder Dublonen, wie in anderen RPGs, sondern verschiedene Sphären als Währung. Diese sind unterschiedlich selten aufgrund ihrer Chance, sie als Loot zu erhalten. Manche droppen zum Beispiel nur von Bossen oder speziellen Monstern.

So wertvoll ist der Spiegel: Im Spiel kostet dich heute ein Mirror ungefähr 770 Erhabene Sphären (Exalted Orbs) oder 82.000 Chaos-Sphären. Auf illegalen Trading-Webseiten bezahlt man 100,- bis 160,- € für einen Mirror. Stand: 18. Dezember für PC, Heist-Softcore

Was man mit einem Mirror macht

Ein Item kopieren. Klingt simpel, oder? Der Trick liegt allerdings darin, welches Item man damit kopiert. Legendäre und verdorbene Items kann man damit schonmal nicht spiegeln. Bleiben also nur noch normale, magische und seltene Items. Zu erwähnen ist auch, dass das so gespiegelte Item nicht mehr verändert werden kann. Das geht nur noch mit dem Original.

Item-Modifikationen – Vereinfacht erklärt

Ein seltenes Item kann bis zu sechs Modifikationen haben. Es gibt je nach Basis des Items eine ganze Fülle an verschiedenen Mods. Einige sind wünschenswert, andere oft nutzlos. Jeder dieser Mods kann abhängig von verschiedenen Voraussetzungen noch in verschiedenen Tier-Stufen rollen (je nach Mod sogar von T10 bis T1, welcher der Beste ist). Dazu sind einige Mods auch noch äußerst selten. Manche haben nur eine ~ 0,1 % Chance, überhaupt auf einem Item vorzukommen.

Hier ein Beispiel: Angenommen wir besitzen ein Paar Stiefel. Deren Itemlevel ist hoch genug, um die gewünschten T1-Mods bekommen zu können. Die Stiefelbasis hat dazu noch den „Einfluss des Jägers“, sodass spezielle Mods erscheinen können, die ohne diesen Einfluss gar nicht möglich währen.

So ein Item allein ist schon selten und deswegen kostspielig. Das ist sozusagen unser „Rohdiamant“. Grundlegend wollen wir einen speziellen Mod haben, der circa einmal alle 1.000 Crafts vorkommt. Das zu erreichen ist der erste zeitliche und finanzielle Aufwand. Wenn wir dies erreicht haben schauen wir auf die verbleibenden 5 Mods und versuchen, diese auf verschiedenen, teilweise sehr kostspieligen Wegen, auch perfekt zu rollen. Bei diesem Vorgang passiert es oft, dass man den ersten gewünschten Mod ungewollt löscht. Dann muss man also wieder von vorne beginnen.

Es ist normal, für ein perfektes „Mirror-Tier“-Item viele Stunden im Spiel nur damit zu verbringen, die verschiedenen Schritte zu wiederholen und von vorne zu beginnen. Jedes Mal Zeit, Währung und Nerven investierend.

Einen Mirror benutzt man also, wenn die Herstellungskosten und der zeitliche Aufwand, das gewünschte Item selbst herzustellen, es rechtfertigen.

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Christian Bredow
Ewig 18-jährig und dem Flachwitze frohlockend begeistert er sich vor allem für (A)RPGs. Bei Diablo 3, Path of Exile und dem ein oder anderen Roguelike fühlt Christian sich zuhause. Solange etwas im Team gespielt werden kann und Spaß macht sagt er aber auch dazu nicht nein. Nebenbei engagiert er sich als persönlicher Coach für Path of Exile Spieler.