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Northern Lights im Early Access gestartet – Survival in Sibirien

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Northern Lights ist im Early Access gestartet. Das Arktik-Survival-Spiel ist in Sibirien angesiedelt und wird vom siebenköpfigen Indie Entwicklerteam MadGoat Studio aus Rumänien entwickelt. Derzeit ist es ein Single Player Spiel. Ein Koop-Modus ist aber mit hoher Priorität für das 3. Quartal 2021 geplant.

Northern Lights: Sibirian Survival im Early Access

Das ist Northern Lights: In Northern Lights übernimmst du die Rolle eines Rangers in Sibirien. Auf einer arktischen Insel sollst du untersuchen, warum der Kontakt zur Crew einer Forschungsstation abgebrochen ist. Als dein Hubschrauber im Landeanflug in einem Schneesturm abstürzt, wird klar, dass das Wetter in der Region verrücktspielt.

Nach dem Absturz bist du gestrandet im arktischen Nirgendwo. Dort musst du für die typischen Überlebenshilfen sorgen: Schutz, Wärme, Wasser und Nahrung. Vielleicht gelingt es dir dann, von der Insel zu entkommen.

 

So funktioniert das Crafting: Neben den zurückgelassenen Habseligkeiten der Inselbewohner, kannst du dir auch primitive Werkzeuge und Waffen herstellen. Messer, Beil, Speer, Angel sowie Pfeil und Bogen sind derzeit im Spiel. Der Zustand von Kleidung und Werkzeugen nimmt bei Benutzung ab. Du musst also abwägen, wann du eine Reparatur durchführst.

Diese Gefahren erwarten dich: Es gibt friedfertige Tiere, die du jagen oder fischen kannst. Manche Tiere wie Wildschweine kämpfen nur, wenn du sie angreifst. Aber auch Bären und Wölfe tummeln sich auf der Insel. Sie gehen sofort auf dich los, wenn sie dich wittern und verfolgen dich unerbittlich.

Du kannst dir in Northern Lights außerdem verschiedene Krankheiten zuziehen. Die beeinflussen dann den Spielverlauf. So wird eine unbehandelte Erkältung schnell zur Grippe. Sogar Brandblasen kannst du dir einfangen, wenn du beim Kochen unvorsichtig bist. Dafür gibt es aber eine Reihe von Pflanzen, die du zu Medizin verarbeiten kannst, wenn es dich mal erwischt hat.

Was kocht da auf dem Herd? In Northern Lights kann es ein heilsamer Tee aus Tannenzapfen sein.
Was kocht da auf dem Herd? In Northern Lights kann es ein heilsamer Tee aus Tannenzapfen sein.

Neben der körperlichen Gesundheit gilt es auch die geistige Gesundheit in Balance zu halten. Bestimmte Situationen im Spiel frustrieren und deprimieren deinen Spielcharakter. Ein warmes Essen wirkt sich jedoch meist positiv auf den Gemütszustand aus. Das erinnert etwas an eine Spielmechanik von Green Hell

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Das musst du über Northern Lights wissen – Roadmap und Fakten

Das ist die Spielwelt: Die Spielwelt wirkt teilweise noch etwas roh und leer. An Points Of Interests ist sie jedoch liebevoll detailliert gestaltet. User Interface und Interaktion mit Objekten sind manchmal noch etwas hakelig. Beides steht aber auf der Roadmap, ebenso wie neue Mechaniken zum Jagen und Fischen.

Auch Soundeffekte und Spielmusik sollen noch ausgebaut werden. Das tut dem Spiel bestimmt gut. Auch an Performance und Stabilität müssen die Entwickler noch schrauben. All das soll laut Entwickler-Roadmap im ersten Quartal 2021 erledigt werden. Dann will das Team stärker auf neuen Content hinarbeiten und im Herbst den Coop-Modus fertig haben.

Das musst du noch wissen: Die Insel ist 100 km² groß und enthält Regionen mit unberührter Natur und vielfältige, ehemals bewohnte Orte. Du kannst zwischen vier Schwierigkeitsgraden wählen. Von leicht bis Hardcore.

Northern Lights kostet auf Steam knapp 20 Euro. Zum Start des Early Access gibt’s aktuell noch mal 15% Rabatt.

Ist das jetzt The Long Dark 2?

In diversen Kommentaren im Netz wurde die Frage aufgeworfen, inwiefern die Entwickler hier die Spielidee des Winter-Survival-Klassikers The Long Dark kopieren oder ob sie die Spielidee weiterentwickeln und erweitern.

Mein erster Eindruck: Ja, es gibt deutliche Überschneidungen zwischen beiden Spielen, aber es gibt auch deutliche Unterschiede. Hier habe ich ein paar zusammengestellt.

Gemeinsamkeiten:

  • Das grundsätzliche Spielesetting in der ewigen Kälte und der mysteriöse Ausfall von Technologie ähneln sich, ebenso wie seltsame Wetterphänomene, die die Temperatur sinken lassen.
  • Auch das Wetterleuchten ist ein zentrales visuelles Element in beiden Spielen. In The Long Dark hat die Aurora Einfluss auf das Spielgeschehen. In Northern Lights ist das Nordlicht namensgebend.

Northern Lights und The Long Dark: Beide Spiele haben das Nordlicht als visuelles Element integriert.
Northern Lights und The Long Dark: Beide Spiele haben das Nordlicht als visuelles Element integriert.

  • Manche Spielmechaniken wirken wie kopiert. Beispielsweise erkennt man Höhlen, die von einem Bären bewohnt werden, an Tierresten in der Höhle. In keinem der beiden Spiele solltest du dort dein Nachtlager aufschlagen.
  • Die vier Grundwerte, sind in beiden Spielen gleich: Hunger, Durst, Temperatur, Müdigkeit
  • Und beide Spiele werden in der Unity Engine entwickelt.

Unterschiede:

  • Die Location. The Long Dark spielt in Kanada. Northern Lights in Sibirien. Das zeichnet sich im Stil einzelner Bauwerke ab, aber auch in der Gestaltung der Nacht. Northern Lights spielt so weit im Norden, dass die Sonne in den kurzen Nächten fast immer zu erahnen ist. Es wird nie richtig dunkel. In The Long Dark hast du hingegen sternklare Winternächte.
  • Multiplayer. Das ist das erklärte Ziel für Northern Lights. In The Long Dark wird es hingegen keinen Multiplayer Modus geben.
  • Bei der Spielmechanik und den verfügbaren Gegenständen gibt es ein paar Unterschiede: In Northern Lights zieht Fleisch, das du im Freien lagerst, Raubtiere beispielsweise an. In The Long Dark ist das sogar ein Teil eines effizienten Spielstils, das Fleisch im Freien vor  dem Verderben zu schützen. Gefühlt ist die Ausstattung, die die Vorbewohner von Gebäuden zurückgelassen haben, in Northern Lights moderner als in The Long Dark. Hier gibt es Knicklichter, Sonnenbrillen und Thermoskannen.
  • Die Grafik: Northern Lights setzt auf eine realitätsgetreuere Grafik. Bei The Long Dark sind Texturen und Animationen eher scherenschnitt-artig und zeichnen eine große Aquarell-Landschaft.

Die Forschungsstation ist eine der ersten Anlaufstellen in Northern Lights. Sie ist grafisch sehr realitätsnah gestaltet.
Die Forschungsstation ist eine der ersten Anlaufstellen in Northern Lights. Sie ist grafisch sehr realitätsnah gestaltet.

  • Die Story: Bei The Long Dark musst du im Story Modus herausfinden, was auf Great Bear Island und in der Welt überhaupt passiert ist. Bei Northern Lights ist das Ziel klarer vorgegeben: die Flucht von der Insel.
  • Finanzierung und Entwicklungsstatus: The Long Dark ist aus dem Early Access heraus und hat zu Beginn auf Crowdfunding gesetzt. Northern Lights ist grad in den Early Access gestartet und die Entwickler sprechen sich gegen Crowdfunding aus.

Was hältst du von dem Early Access von Northern Lights? Schreib es unten in die Kommentare.

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1 KOMMENTAR

  1. Northern Lights klingt auf jeden Fall interessant. Ich bin gespannt, wie sich das Entwicklerteam an ihre eigenen Ideen hält und welchen Einfluss die Community auf das Projekt hat (#Zombies).

    Ich habe das Gefühl, dass die Entwickler das Spiel eher in die aktuelle Welt angesiedelt haben und auch schon durch den Unterschied im grafischen Stil versuchen, nicht zu sehr als The Long Dark v2 abgestempelt zu werden.

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KlabauterMannLPhttps://www.KlabauterMannLP.info
KlabauterMannLP aka Björn erstellt seit Mitte 2015 Videos, Blogbeiträge und Livestreams zu verschiedenen Videospielen. Mit Minecraft, DayZ und The Long Dark waren von Anfang an Survival- und Open World- Titel mit am Start.