Wer von virtuellen Zombie-Apokalypsen nicht genug kriegt, kommt an No More Room in Hell nicht vorbei. 2011 als Standalone-Mod von Half-Life 2 veröffentlicht, steht der Titel bis heute mit 90% positiver Steam-Reviews mehr als gut da. Nach einer ersten Ankündigung 2014, wurde jetzt bekannt, dass die Arbeiten an einem zweiten Teil zusehends Form annehmen.

Missionsbasiertes Koop-Survival

In No More Room in Hell kehren die Toten zurück und zwingen die Überlebenden klassisch zur Verteidigung. Bereits im ersten Teil stand hier das klassische Waffenarsenal von einer Vielzahl an Nahkampfwaffen bis hin zur Militärausrüstung zur Verfügung. Der Haken: Die Untoten sind nicht so einfach auszurotten. Ob es Wellen-Abwehr oder Missionen sind, Munitionsknappheit stellt eine ständige Herausforderung dar, um entweder eure Position zu halten, oder aus überrannten Städten zu entkommen.

Der Online-Koop mit Voicechat sorgt hierbei für den zusätzlichen Funfaktor. Schnell werdet ihr uns eure Freunde in eine fertige Mission mit großem Herausforderungsgrad hineingeworfen. Waffen und auch medizinische Güter sind limitiert – werden es alle von euch schaffen, sich zu retten?

Teil 2 – Was erwartet uns?

Zu allererst wird diesmal auf die veraltete Source-Engine verzichtet. Das Team tut es hierbei vielen Industrie-Kollegen gleich und setzt auf die Unreal-Engine 4. Während das natürlich die benötigten System-Voraussetzungen im Vergleich zum Vorgänger anheben dürfte, wird es durch bessere Grafik und vor allem Entwicklungsfreiheit belohnt. Seit 2016 arbeitet das vergrößerte Team an der Fortsetzung. Fest steht jetzt bereits, dass der Titel – auch aufgrund der Engine und professionellen Entwicklung – dieses Mal leider nicht Free 2 Play sein kann. Dennoch wird aktuell nur ein Preis von um die 20$ angepeilt, der dazu noch sämtliche Updates und Erweiterungen beinhalten soll.

Erste Zombie-Modelle sind bereits fertig gestellt. Diese repräsentieren die verschiedenen Verfallsstufen des Toten und beeinflussen zugleich ihre Stärken und Schwächen.

  1. Der „Runner“ ist ein frisch Verstorbener, der noch über seine volle körperliche Stärke verfügt. Diese wird durch das Zombie-Virus konzentriert, was diese Form des Zombies mit zu den gefährlichsten macht. Also habt ein Auge auf eure gefallenen Kameraden, sie könnten euch in den Rücken fallen.
  2. Die klassischen „Walker“ sind langsam in ihrer Bewegung, können aber über kurze Distanzen plötzlich nach vorne stolpern. Sie werden vor allem durch ihre zahlenmäßige Überlegenheit gefährlich, wenn sie – angelockt durch laute Geräusche – aus allen Richtungen herbeiströmen.
  3. „Shambler“ („Schlurfer“) befinden sich in der letzten Verfallsstufe. Das Virus hat sich in ihnen vollständig ausgebreitet und dringt über Faulgase nach außen. Diese Gesellen sind zwar äußerst langsam, stellen jedoch jeder für sich ein massive Infektionsrisiko dar. Nähert euch ihnen nur mit Schutz für Körper und Atemwege.
  4. Zu guter Letzt werden es auch die aus dem ersten Teil berühmten und berüchtigten Zombiekinder in den zweiten Teil schaffen. Diese sind nicht nur schwieriger zu treffen, sondern stehen in ihrer Geschwindigkeit dem Runner am nächsten.

No More Room in Hell 2 soll Ende 2017 bis Anfang 2018 in die Early Access starten. Primär wird der Fokus hier auf Steam liegen, doch ein späterer Konsolen-Release wird nicht ausgeschlossen.

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