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Meinungsbeiträge werden aktuell zu dutzenden auf YouTube & Social Media von The Last Of Us Part 2 Entwickler Naughty Dog gesperrt & Existenzen bedroht. Doch die, die etwas ändern könnten halten sich raus.

Was ist passiert? Vor einigen Tagen habe ich schon einmal von der aktuellen Kontroverse rund um Naughty Dog, The Last Of Us Part 2 und dessen Story berichtet. Hierbei ging es allen voran um Neil Druckmann, der mit der Unterstützung von — ich glaube es immer noch nicht — Anita Sarkeesian an der Diversität des Spiels arbeitete. Dass Druckmann einer verdrehten Ideologie folgt und in seinen Games verwendet, gab er sogar selbst zu:

,,Als ich an The Last Of Us arbeitete, verfolgte ich eine geheime Agenda, die mit der Zeit immer weniger geheim wurde.“

Video mit Zeitstempel:

Naughty Dog lässt widerrechtlich Meinungen löschen

Streisand Effekt: In den letzten Tagen meldeten sich unzählige Youtuber und bekannte Nutzer von Sozialen Medien zu Wort. All ihre Videos zur besagten LGBTQ-Debatte oder der Geschichte von The Last Of Us Part 2 wurden gesperrt. Naughty Dog selbst beruft sich auf ein Copyright-Recht, das so aber gar nicht existiert.

Der absolute Löwenanteil der gelöschten Beiträge fällt unter Fair Use. Fair Use besagt, dass geschütztes Material nur zur Bildung oder Anregung geistiger Produktionen verwendet werden darf. Da die Definition jedoch sehr wage ist, claimen Plattformen wie YouTube beschuldigte Videos & Posts sofort und warten darauf, dass der Uploader seine Unschuld beweist.

Naughty Dog nutzt diese Lücke im System aus, um jede kritische Stimme über The Last Of Us Part 2 verstummen zu lassen. Im verlinkten Video ein Zusammenschnitt, einiger großer Kanäle, die um ihr Recht betrogen wurden.

Claims gerechtfertigt? Jetzt könnte man argumentieren, dass es den Entwicklern darum geht Spoiler aus dem Netz zu halten. Jedoch löscht Naughty Dog die Videos & Beiträge nicht selbst, sondern überlässt das einer externen Firma, die sich auf solche Fälle spezialisiert hat.

Zeit genug, diese Videos vor dem Claim kurz anzuschauen — mal von den offensichtlichen Headlines der Beiträge abgesehen — wäre vorhanden. Die Claims sind in keinem Fall gerechtfertigt, noch fußen sie auf einer rechtlichen Grundlage.

Große Medienvertreter ignorieren Kontroverse!

Im (Spiele)Journalismus geht es nicht nur um die Verarbeitung von News oder dem Schreiben von Vorschauen oder Tests. Gerade wenn die Knöpfchendrücker unseres Lieblingsmediums aus dem Fahrstreifen ausbrechen, sollten wir darüber berichten.

Im Netz lassen sich die Webseiten, auf denen über den Disput berichtet wird, an einer Hand abzählen. Gerade die größten Magazine und Kanäle halten komischerweise die Füße still, wo doch sonst aus jedem zweizeiligen Tweet ein 100 Wörter Beitrag gepresst wird.

Angst vor dem Diskurs: Doch woran liegt es, dass so viele große Magazine scheinbar nichts zu sagen haben? Ist es die Angst vor dem Thema LGBTQ oder droht Sony/Naughty Dog mit Konsequenzen, die sich mir entziehen? Wie in der Galerie zu sehen, wird weiter über das Spiel berichtet, nur diese eine große Thematik fehlt.

Als Sprachrohr der Industrie und sollten große Vertreter auch in der Lage sein, mit heiklen Themen umzugehen. Stattdessen wird offensichtlich beabsichtigt geschwiegen und sich rausgehalten. Das ist eine wahre Schande.

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