Zwei Jahre ist es nun her, seit Entrada Interactive, die Entwickler von Miscreated, das Spiel in Steam’s Early Access-Programm aufgenommen haben. Momentan ist noch nicht davon auszugehen, dass Miscreated auf den Konsolen veröffentlicht wird – Laut Entrada Interactive soll die Entwicklung aber noch dieses Jahr fertiggestellt werden.

In Miscreated reisen wir in das Jahr 2089, in dem die Erde nach einem nuklearen Krieg in Trümmern liegt und von Mutanten befallen ist. Trotzdem sind wir nicht allein: Außer uns gibt es auch andere Überlebende, die uns das tagtägliche Überleben nicht gerade einfacher machen.

Kampf um Leben und Tod

Eine wichtige Eigenschaft in Miscreated sind die Spieler, denen man immer wieder begegnen wird. Außerdem können sie, wenn man nicht richtig aufpasst, gefährlich werden. Mittlerweile ist es ein richtiges Klischee geworden, mit einem komplett ausgestatteten Charakter durch die Landschaft zu ziehen und alles abzuschießen, was sich bewegt.

Wie auch andere Spieler muss man erst einmal genug Nahrung heranschaffen – hört sich ja eigentlich ganz einfach an. Besonders hier müssten Überlebenskünstler ein Déjà-vu haben, denn im Spielverlauf klappert man Städte, Dörfer aber auch Militärgebiete nach Essen, Trinken und brauchbaren Gegenständen ab. Würde man jetzt nicht mit anderen Spielern rechnen, dann wäre das natürlich ein Kinderspiel – jedoch ist dem nicht so.

Andere Spieler sind natürlich auch auf der Jagd nach wichtigen Ressourcen und verschonen Gleichgesinnte nur selten. Neben den Spielern gibt es aber auch noch die Gefahr durch die Mutanten – Menschen, die durch die Strahlung mutiert sind und alles attackieren, egal ob Spieler oder Wildtiere.

Altbekannte Spielelemente

Je weiter man in die Spielwelt von Miscreated eintaucht, desto mehr bemerkt man, dass man von vielen altbekannten Elementen aus anderen Survival-Spielen begleitet wird. So gibt es beispielsweise die Möglichkeit, verschiedenste Gegenstände mit bestimmten Rohstoffen herzustellen.

Auch in Sachen „Stauraum“ lässt Miscreated keine Wünsche offen: Ähnlich wie in H1Z1 und DayZ besitzt fast jedes Kleidungsstück eine gewisse Tragekapazität, um gefundene Gegenstände aufzubewahren.

Miscreated
In unserer Kleidung können wir zahlreiche Gegenstände tragen.

Zuhause ist es am schönsten!

In stürmischen und kalten Zeiten ist es ein klarer Vorteil, eine Unterkunft zu besitzen. Damit man die dazu benötigten Baupläne nicht alle selbst zusammensuchen muss, wird vom Spiel vorgegeben, welche Rohstoffe für eine bestimmte Konstruktion benötigt werden. Zum Abbauen der verschiedenen Rohstoffe benötigt man spezielle Werkzeuge wie Äxte oder Hämmer. Dank der zahlreichen Anpassungsmöglichkeiten bekommt der Spieler die Freiheit, seine eigene sichere Basis zu gestalten.

Ihr habt keine Lust, alles alleine zu machen? Kein Problem! Schnappt Euch einen guten Freund und bittet ihn, Euch bei der Rohstoffsuche und dem Aufbau der Unterkunft zu helfen. Glücklicherweise ist es möglich, einem Spieler Baurechte zuzuweisen. In der Charakteransicht im Reiter „Clans“ (standartmäßig Taste G) ist es möglich, eine Gruppe zu erstellen und Spieler, die sich in unmittelbarer Nähe des eigenen Charakters befinden, zur Gruppe einzuladen.

Ein stimmungsvoller Ort

Die Welt von Miscreated hat sich von dem nuklearen Anschlag sichtlich erholt und die Natur erobert langsam alles zurück, was zuvor der Mensch für sich beansprucht hat. Besonders während des Sonnenauf- und Sonnenuntergang bietet Miscreated ein optisches Spektakel. Die optische Bildgewalt wird dank der CryEngine gut in Szene gesetzt und läuft mithilfe diverser Tricks auch auf schwächeren Rechnern einwandfrei.

Wo sich andere Survivel-Titel mit einer etwas düsteren Stimmung zufrieden geben, protzt Miscreated mit einer vielversprechenden grünen „Urlaubsinsel“.

Über Entrada Interactive

Entrada Interactive, die Entwickler von Miscreated, bestehen nach aktuellen Angaben aus 20 motivierten Mitarbeitern, die monatlich ein Update für das Spiel veröffentlichen. Dabei bilden sie ein „internetbasiertes Entwicklerteam“. Das bedeutet, dass sie nicht in einem Büro, sondern über Skype oder ähnliche Kommunikationsprogramme miteinander kommunizieren und neue Inhalte entwickeln. Das erste Mal haben sie sich 2015 bei der Game Developers Conference (GDC) in San Francisco getroffen.

Offizielle Mindestanforderungen

  • Betriebssystem: Windows 64-Bit oder Windows 8.1 64-Bit
  • Prozessor: Intel Core 2 Duo 2.4 GHz oder AMD Phenom X2
  • Arbeitsspeicher: 4 GB RAM
  • Grafik: NVIDIA GeForce 460 GTX oder AMD Radeon HD 5850
  • DirectX: DirectX 11
  • Netzwerk: Breitband-Internetverbindung
  • Speicherplatz: 20 GB verfügbarer Speicherplatz
  • Soundkarte: DirectX kompatibel
 

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