Little Nightmares

Bei dem Versuch neue Spiele in Genres einzuteilen, tun sich Spiele-Websites jedes mal aufs Neue schwer. So ist auch bei Little Nightmares längst nicht alles gesagt, wenn wir es einfach in die Horror-Ecke abstellen würden.

Mehr als einfach bloß Horror?

Die Entwickler des Indie-Spiels hatten nie vor, ein Genre-Spiel zu machen. Sie wollten dem Spieler möglich viel Abwechslung bieten. Ebenso hatten die Entwickler keine Lust, ihrer Fantasie Grenzen durch irgendeine Genrebezeichnung zu setzen.

So ganz ohne Horror kommt Little Nightmares jedoch nicht daher. Der Koch und das schaurige Setting mit dem vielen Fleisch ist klar Merkmale des Genre. Dennoch entschieden die Macher des Spiels, es nicht als Horror-Spiel zu betiteln, da sonst falsche Erwartungen entstehen würden.

Little Nightmares stellt für die Entwickler viel mehr ein “dunkles Erkunden der Kindheit” dar. Sie beschreiben, wie sie die frühen Aspekte wie Einsamkeit, Verletzlichkeit, Spieltrieb, Abenteuer, Angst und Surrealität genommen und verzerrt haben, bis etwas Neues entstand. Ein Gefühl sollte entstehen, dass ihr ein Gefangener in der Welt eines andern seid.

Ein Kind, so die Macher, ist offen und verletzlich. Viele unser Kindheitserinnerungen sind überspitzt und verzerrt. So erinnert sich bestimmt jeder an den ach so gruseligen, alten Mann oder Frau zurück. Oder das Gespensterhaus, in das wir uns nicht alleine hinein trauten. Little Nightmares soll eine faszinierende Reise voller Spaß und Horror sein und auch viel dazwischen. Wir betrachten die Reise durch die Augen eines Kindes, für das alles größer, gruseliger – aber auch bunter und freundlicher – erscheint.

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