rust linux

Die Entwickler von Rust, Facepunch, werden den Verkauf und den Support für das Survival-MMO Rust auf Linux einstellen. Grund dafür seien Cheats & Geld. Sie bieten jedoch jedem Spieler, der Rust auf diesem OS spielte einen Refund an. 

Weg damit!: Die Pläne seitens Facepunch, ein eigenes Build für Linux zu erstellen, haben sich wohl nicht ausgezahlt. Vor allem finanziell soll das Projekt ein Reinfall gewesen sein. So sagt Lead Programmer Garry Newman:

,,Wir wussten von Anfang an, dass es uns weniger Geld einbringen, als es kosten wird.”

Doch Geld war nicht der einzige Faktor. Auch die Motivation des Teams, das Spiel weiter zu optimieren, sackte ab. Denn nur wenige Prozent – (0,09 %, 217 Spieler) – der Gesamtspielerschaft genießen das Spiel auf einem Linux-Rechner.

Rust Spielerzahlen
Die Spielerzahlen der letzten 30 Tage.

Facepunch gibt zu, dass die betroffenen Spieler zu einer Art Bürger zweiter Klasse gehörten. An dem Build wurde immer nur dann gearbeitet, wenn gravierende Fehler bekannt waren. Aktiv nach Verbesserungen geforscht wurde nicht.

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Cheater’s Paradies: Über die letzten sechs Monate stellte sich die Linux-Version des Spiels als Cheater Paradies heraus. Mit dem nächsten Unity Engine Patch sollte die Performance und Client-Sicherheit erhöht werden.

Problem an der Sache ist nur, dass Linux nicht mit dem neuen Patch, der die genannte IL2CPP (Intermediate Language To C++), für höhere Sicherheit und Stabilität nicht unterstützt. Facepunch befürchtet, dass der Build dadurch nur zu einem noch größeren Hafen für Cheater mutiert.

Was geschieht mit Rust auf Linux?

Zu aller erst eine Entwarnung: Die Server werden nicht abgeschaltet. Du kannst, solltest du auf dem besagten OS spielen, weiterhin Rust starten und zocken. Jedoch gibt es die Einschränkung, dass Linux-Spieler unter sich bleiben. Die Server werden getrennt von Windows und Mac OS laufen.

Mehr zum Thema:
Rust - Devblog 163: Erneute Rückstoß- und Waffenänderungen

Neuer Content und Features werden nicht länger auf Linux geteilt. Lediglich die Instandhaltung des Spiels wird gewährleistet.

Für alle Spieler, die Rust auf Linux besitzen, bietet Facepunch einen Refund in voller Höhe an. Das dürfte ihnen bei gerade einmal wenigen Hundert Spielern, jedoch recht leicht fallen.

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