last oasis devlog

Last Oasis ist nicht nur einer der wenigen Vertreter des Survival-Genres auf der gamescom 2019, es könnte auch einer der besten sein.

Last Oasis möchte anders sein. Das haben wir zwar bereits oft gehört, doch das Spiel der polnischen Entwickler Donkey Crew könnte mit dieser gewagten Aussage recht behalten.

Laut der Entwickler tun Branchenkollegen bei Spielen wie Rust, Ark oder Atlas nicht genug gegen Offline-Raids. Deshalb kannst du in Last Oasis deine Basis bequem auf- und abbauen, sowie mit dir und deiner beweglichen Festung – dem Walker – herumtragen. Das funktioniert jedoch nur dann, wenn deine Basis aus Holz gebaut ist. Errichtest du sie aus stärkerem Stein, ist sie weiterhin fest.

Das bedeutet aber nicht, dass sie nicht länger vor Raids geschützt ist. 23 Stunden pro Tag ist ein Raidschutz aktiv. Eine Stunde lang können Spieler dein Zuhause angreifen. Der schwerwiegende Nachteil der starken Steinbasis ist eher, dass du mit ihr nicht vor der drohenden Sonne fliehen kannst.

Day after Tomorrow: Der Planet in Last Oasis hat aufgehört sich zu drehen. Da er jetzt nur noch um die Sonne fliegt, ist eine Seite des Planeten immer heiß und die andere immer kalt. Leben ist nur noch entlang des Dämmerungsstreifens möglich. Du lebst also in ständigem Zwielicht. Es gilt, in Bewegung zu bleiben.

Damit du nicht von den extremen Temperaturen über den Jordan geschickt wirst, baust du dir einen Walker. Der Bau kann mit der Schiffskonstruktion aus Atlas verglichen werden.

Um den Bau deines Walkers, deiner Basis oder deiner persönlichen Ausrüstung finanzieren zu können, musst du natürlich Rohstoffe sammeln und verarbeiten. Auch das unterscheidet sich maßgeblich vom Farmen in anderen Survival Games.

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Last Oasis Devlog #5: So funktioniert Offline-Raidschutz & Claim-Sicherheit

Da du jederzeit in Bewegung bist, entdeckst du natürlich regelmäßig neue Biome und Gebiete, genauer die namensgebenden Oasen. Jede von ihnen liegt auf einem eigenen Server. Die Server wandern ihrerseits unaufhaltsam gen Osten.

Sind Rohstoffe in einem Gebiet erschöpft, werden sie nicht komplett respawnen. Nur wenig wird nach und nach erneuert. Dafür gibt es jedoch einen Markt, der vollständig von Spielern betrieben werden soll. Benötigst du Rohstoffe, kaufst du sie dir. Besitzt du einen Überschuss, verkaufst du – simpel.

Last Oasis macht Jagd auf riesige Monster

Abgesehen von Rohstoffen, die du abbauen kannst, kommst du auch durch Jagd auf verschiedene Monster an seltene Rohstoffe. In der uns gezeigten Präsentation wurde der Kampf gegen einen riesigen Sandwurm gezeigt.

Tötest du diesen Wurm, erhältst du seltene Ressourcen. Wertvoller sind hingegen seine Chitinpanzer, die du von seinem Rücken reißen kannst, während er noch lebt. Die Ressourcen kannst du verkaufen oder für starke Ausrüstung benutzen. Natürlich wirst du aber nicht alleine nach dem Ungetüm jagen. Die großen, besonderen Monster befinden sich nämlich in eigenen Instanzen, in denen sich auch andere Spieler befinden. Das Ganze ist quasi ein Endgame-Event.

Release: Das Releasedatum musste verschoben werden. Zwar sind die Spieler der geschlossenen Beta – laut Game Director Florian Hofreither – sehr zufrieden mit der Performance des Spiels. Ein reibungsloser Start für alle sei aber dennoch essentiell.

Deshalb wird das Spiel nicht am 3. September starten, sondern später. Wann genau, steht derzeit nicht fest.

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