KURSK Interview GC2017

Der Entwickler Jujubee hat ausgewählten Pressevertretern auf der gamescom 2017 neue Gameplay-Szenen zu ihrem kommenden Survival-Adventure-Titel KURSK präsentiert. Wir waren vor Ort und haben uns mit PR & Marketing Manager Przemyslaw Szczepaniak sowie mit Chief Executive Officer Michal Stepien und Game Producer Damian Kocurek unterhalten. Bereits 2016 konnten wir mit ihnen sprechen und eine erste Demo anspielen – was ist seitdem passiert?

Was ist KURSK?

Kursk ist der Name eines russischen Atom U-Boots, das im Jahr 2000 gesunken ist, und dessen gesamte Besatzung von 118 Mann ums Leben kam. Noch ist unklar, wieso diese Tragödie passiert ist, doch das Internet ist voll von Theorien. So soll angeblich ein beschädigter Torpedo schuld daran sein, die Amerikaner haben ihre Finger im Spiel oder es waren die Russen selbst.

Als namenloser Charakter spielt ihr die Geschichte der Kursk nach – angefangen in Moskau, wo ihr euch bis hin zum Militärhafen der Kursk frei bewegen könnt, und schließlich zum Innenleben des U-Boots. Jede Aktion, die ihr durchführt, wird dabei das Ende beeinflussen.

Interaktive Spielwelt und verschiedene Enden

Die Welt von KURSK bietet viele Möglichkeiten zur Interaktion. So wird es möglich sein, den TV im Hotelzimmer einzuschalten, Briefe zu lesen und andere Items einzusammeln. Die Spieler sollen dafür belohnt werden, ihren Entdecker-Drang nachzugehen – so lassen sich überall in der Spielwelt sammelbare Objekte finden oder weitere Hinweise zur Geschichte der Kursk.

KURSK ST Interview
Przemyslaw Szczepaniak, Michal Stepien sowie Damian Kocurek standen uns Rede und Antwort.

Und auch wenn das traurige Schicksal der Kursk bereits besiegelt ist, sind diverse Enden geplant, von denen jedes für sich einzigartig ist. Ob in einem der Enden die Mannschaft überlebt, wollten uns die Entwickler natürlich nicht verraten. Jede von euch ausgeführte Aktion – Beispielsweise die Antworten, die ihr in den Konversationen mit den NPCs auswählt, werden das Ende beeinflussen. Ein Wiederspielwert ist also vorhanden – aktuell setzen die Entwickler eine Mindestspielzeit von etwa zehn Stunden an – letztes Jahr waren noch etwa 15 angepeilt.

Kursk DayZ visual
Überall in der Spielwelt lassen sich Objekte finden.

Unity Engine in ihrer vollen Pracht

Seit dem letzten Jahr hat sich auch visuell einiges getan. Die Spielwelt ist düster und spiegelt die traurige Atmosphäre der Story wieder. Die russischen Straßen und Städte erinnern uns dabei stark an DayZ und steht diesem auch grafisch in nichts nach – wir waren verwundert und beeindruckt, dass es sich hierbei noch immer um die Unity-Engine handelt.

KURSK hotel
Selbst die veraltete Version des Hotels ist visuell beeindruckend.

Die Hotel-Szene im Spiel ist visuell besonders beeindruckend – es gibt viele Details und auch Moskau sieht prachtvoll aus, sobald man aus dem Fenster schaut. Hier sieht man gut, was die Unity-Engine eigentlich drauf hat. Die Entwickler sind aber noch lange nicht am Ende, bis zum Release soll das komplette Spiel weiter aufgepeppt werden.

KURSK soll im ersten Halbjahr 2018 für den PC, Xbox One und PS4 erscheinen.

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