How to Survive


Im Test: Die Windows-Version


Es ist selten, dass ein Spiel den Grad zwischen Action und Survival-Feeling halten kann. Mit How to Survive versuchte EKO Software bereits im Jahr 2013, ein Action-Survival Game auf den Markt zu bringen, das eben diesen Pfad beschreiten sollte.

Flucht von dem Höllen-Archipel

Nach einem Schiffbruch erwacht ihr auf einer Insel irgendwo im nirgendwo. Und das nicht alleine. Untote wandeln auf dieser Insel. Auf der Suche nach einer Fluchtmöglichkeit trefft ihr auf verschiedene Überlebende – unter ihnen der exzentrische Kovac, der euch in die Kunst des Überlebens einweist. Doch was hat es mit diesem Ort auf sich? Woher stammen die Zombies und auch die ganzen Überlebenden? Auf der Reise über das Insel-Archipel stoßt ihr auf ein Geheimnis. Gut, aber für sich alleine noch nicht die überzeugendste Geschichte.

Kovacs Survival Guide

Besonderen Schwung erhält das Spiel durch seinen Antagonisten. Der Charakter Kovac ist das Gesicht von How to Survive. Beim ihm handelt es sich um einen exzentrischen, mit einer Schweißermaske vermummten Überlebenden, der von sich selbst überzeugt ist, der perfekte Überlebende zu sein. Und dieses Wissen will er an euch weitergeben. Mit einem humoristischen Grafikstil in seinen Cutszenen und lockeren Erklärungen nimmt How to Survive sich selbst zwar nicht immer ganz ernst – aber das ist auch gut so.

How to Survive – Das Spiel

Der Titel ist im Prinzip ein simples 3rd-Person Spiel aus der Übersichtsperspektive. Ihr steuert euren Charakter direkt und nutzt die Maus zum Zielen und Angreifen. Auf eurer Erkundungsreise über die Insel müsst ihr nicht nur die Untoten munter vor euch hin schlachten: Hunger, Durst und Ermüdung sind eine dauerhafte Belastung, der ihr euch stellen müsst. So gilt es zu Jagen, Sammeln, Kochen und Craften. Das gesamte Setting wirkt außerordentlich stimmig, die verlassene Insel, auf der Überlebende mit primitiven Maßnahmen gegen die Untoten anzukämpfen versuchen. Das heißt: Pfeil und Bogen, Stacheln an der selbst gebastelten Rüstung, Luftdruck-Schrotflinten mit entflammbarer Munition, Football-Helme. In der Welt von How to Survive gilt das klassische „Nutze, was du in die Finger kriegen kannst“-Prinzip.

Und das werdet ihr brauchen. Je nach dem von euch gewählten Schwierigkeitsgrad, werdet ihr vom Spiel massiv unter Druck gesetzt. Sei es ablaufende Zeit, schneller fortschreitende Hunger, Haltbarkeit von Waffen – Überleben war selten härter. Über seinen Story-Modus hinaus, bietet How to Survive eine Anzahl von herausfordernden Missionen, die ihr abschließen könnt, um Kovac euren Wert zu beweisen.

Empfehlung

How to Survive ist in unseren Augen ein Klassiker, der die Aspekte der Zombiemetzelns geschickt mit atmosphärischem Überleben verbindet. Hierbei steht die Action allerdings ausdrücklich im Vordergrund, es gibt praktisch keine „friedlichen“ Beschäftigungsmaßnahmen oder schöne Landschaften zu bewundern. Je nach Interesse bietet das Spiel für 20+ Stunden diverse Inhalte, bis man zu dem Punkt kommt, es auf höherem Schwierigkeitsgrad noch einmal versuchen zu wollen. In der Folge des Erfolgs ist für das Frenchise eine 3rd-Person Standalone-Version entstanden, ebenso wie How to Survive 2 – ein Online Multiplayer im Early-Access.

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