How to Survive Gamescom - Ein Guide für die Spielemesse

Die Gamescom in Köln steht vor der Tür – und mit ihr einige Herausforderungen! Seien es die Anreise per Auto, Bahn oder Heißluftballon – alternativ vielleicht auch der Kampf ums Wachbleiben in der Schlange vor Battlefield 1. Seid ihr bereit, den Massen von Spielen und Spielern entgegenzutreten? Findet es heraus mit diesem Guide!

Die Survival-Ausrüstung

Was brauche ich auf der Gamescom? Zunächst gilt es zu beachten, dass aufgrund der jüngsten Ereignisse am Eingang Taschenkontrollen durchgeführt werden. Dort werden euch Schnitzmesser und Jagdflinte definitiv abgenommen. Ihr werdet also darauf verzichten müssen – lasst bitte demnach die passenden Holzstücke und Munition gleich mit zuhause. Eine leichte Ausrüstung ermöglicht euch und allen anderen einen schnelleren Einlass zum Gelände.

Wichtig ist vor allem die Aufnahme von Flüssigkeit. Bedenkt, dass ihr – noch bevor ihr am Stand in der prallen Sonne eure halb-gekühlte Cola zum Wucherpreis erwerbt – einen Hitzestich erleiden könntet. Vermeidet das, indem ihr mindestens eine Wasserflasche mitführt.

Expedition in den Großstadtdschungel

Das Kölner Messegelände liegt tief im Rheinland. Dieses Gebiet ist bekannt für seine Straßenblockaden in Form von Staubildung. Solltet ihr über kein gepanzertes Räumfahrzeug verfügen, empfehlen wir, das in die zeitliche Planung der Expedition mit einzubeziehen. Gerade in den Morgen- und Nachmittagsstunden sind die Einheimischen auf ihren Jagdzügen und werden euch die Anreise schwer gestalten. Am einfachsten ist übrigens die Anreise via Fallschirmsprung – hier empfehlen wir als Landezone den angrenzenden Rheinpark.

Die Eisenbahn ist zunehmend populär unter den jüngeren Überlebenden – und ebenso randvoll gefüllt. Wir empfehlen eine Platzreservierung, falls stundenlanges Stehen nicht zumutbar ist – zu dieser Form des Survival-Trainings kommen wir im weiteren Verlauf der Gamescom noch genug.

Ab ins Getümmel – Die Gamescom

Seid ihr auf der Messe angekommen und habt eure Waffen am Eingang abgelegt, betretet ihr das Zentrum – und euer Kampf ums Überleben beginnt. Das Gelände ist weitläufig und in der dichten Zombie-Menge verliert man sich schnell aus den Augen. Eine Karte und (wahlweise) ein Kompass dienen hier zur schnellen Orientierung. Ein verabredeter Treffpunkt ist hilfreich für den unwahrscheinlichen, aber nicht auszuschließenden Fall, dass die Handynetze von Fanboy-Selfie-Tweets überlastet werden.

Bitte achtet darauf, dass das Ausrufen von bestimmten Begrifflichkeiten in der Youtuber-Area zu Massenpaniken führen kann. Diese beinhalten neben „Allahu Akbar“ auch „Gronkh“, „Unge“ oder „Hardware-Giveaway“. Sämtliche Ausrufe dieser Art solltet ihr definitiv unterlassen!

Während ihr auf dem langen gewundenen Pfaden hin zum Testen eures Lieblingsspiels wandelt – oder vielleicht eher wartet – solltet ihr bereit sein, ein mobiles Basislager einzurichten. Hierfür bietet sich eine Vielzahl von Beschäftigungsmöglichkeiten. Mit dem Trinken sollte man sich aufgrund biologischer Begebenheiten in Grenzen halten. Vielmehr bieten sich Spiele an, wie „Ich-sehe-was-das-du-nicht-siehst“ oder „Wer bin ich?“. Solltet ihr nicht euer eigenes Körpergewicht in Powerbanks mit euch tragen, raten wir euch von Handy-Games ab. Solltet ihr alleine sein, ist ein gutes Buch wie „Krieg und Frieden“ eine gute Alternative. Ihr könnt die  Zeit ebenfalls nutzen, um neue Freunde kennenzulernen oder eure Memoiren niederzuschreiben.

Verhalten in einer Krisensituation

Ob ihr nun spontan in einer Giveaway-Meute gefangen seid, eure Gruppe verloren habt oder euch plötzlich in einem Gemenge zwischen Team Valor und Team Mystic wiederfindet – bewahrt Ruhe. Lasst euch nicht von Panik leiten, stellt euch nicht tot und kauert euch nicht zu einem Ball auf dem Boden zusammen. Macht euch möglichst groß, stellt keinen direkten Augenkontakt mit Fremden her und bewegt euch langsam, aber zielstrebig, von der Gefahr weg.

Schlussbemerkung

Wenn ihr den Guide bis hierhin vollständig durchgelesen habt, steigert das vielleicht nicht unbedingt eure Chancen, die Gamescom zu überleben – aber es senkt sie auch nicht. Bewahrt einen kühlen Kopf und wir hoffen, den Einen oder Anderen von euch dort anzutreffen. Alle Updates zu unserem Gamescom-Aufenthalt findet ihr bei Twitter unter @SurvivethisNews sowie auf Facebook in dieser Veranstaltung.

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