How to Survive 2


Im Test: Die Windows-Version


EKO Softwares Survival-Erfolg How to Survive geht offiziell in die zweite Runde! Heute, am 8. September erlebt die Fortsetzung ihren Full-Release nach 10 Monaten Early-Access auf Steam. Ein besonderes Feature ist hierbei der Fokus auf Multiplayer und Teamwork beim Überlebenskampf gegen die Zombies.

Darum geht es

Die Zombieplage aus Teil 1 ist von dem Insel-Archipel aufs Festland übergegangen. Wir befinden uns im Überlebenskampf in Louisiana gegen die Horden der Untoten. Alleine ein aussichtsloses Unterfangen.

Da kommt es gerade recht, dass uns auch hier wieder Kovac mit Rat und Tat zur Seite steht. Dieser hat vor, im Chaos der Apokalypse wieder Ordnung zu schaffen und von seinem unterirdischen Bunker aus den Wiederaufbau zu orchestrieren. In seinem Auftrag nehmen wir Kontakt zu anderen Überlebenden auf, erfüllen Beschaffungsmissionen und Bauen unser Lager aus, um nach und nach Louisiana wieder für die Lebenden zu beanspruchen.

Altes Rezept oder frische Würze?

How to Survive 2 bleibt seiner Linie in jedem Fall treu. Grafik, Steuerung und Spielumgebung – hier verändert sich sehr wenig. Neuerungen sind eher inhaltlich vorhanden. Zu allererst gilt hier: Mit mehreren Spielern macht das Überleben mehr Spaß! Gemeinsam werden Missionen unterhaltsamer und gerade bei großen Mengen von Zombies ist effizientes Teamwork gefordert. Denn auch im zweiten Teil der Serie gilt, dass das Überleben kein Zuckerschlecken ist. Zu mehreren benötigt ihr mehr Nahrung, Trinken und Munition. Ein Tod hat zwar weitaus weniger ernste Konsequenzen, jedoch solltet ihr nicht zu nachlässig werden – denn die Untoten gelangen bis in eure Basis und werden eure harte Arbeit Stück für Stück niederreißen, wenn ihr euch nicht dagegen stemmt.

Der Spielfortschritt zeigt sich als durchdacht – Ihr levelt euren Charakter und eure Camp-Stufe separat auf, um weitere Fähigkeiten und Bauobjekte freizuschalten. Erfahrung sammelt ihr bei Missionen für Kovac, ebenso wie größere Mengen an spezifischen Rohstoffen. Mit diesen könnt ihr Gebäude und Palisadenzäune bauen und ebenfalls upgraden. Graduell kämpft, levelt, farmt und crafted ihr also für immer bessere Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Gebäude.

Aus diesem gleichmäßigen Fortschritt ergeben sich jedoch auch Schwierigkeiten. Denn gerade, wenn ihr einen neuen Charakter anfangt oder einen frischen Überlebenden in euer Camp hineinholen wollt, wird es lange dauern, bis dieser zu der durchschnittlichen Stärke der anderen aufgeschlossen hat.

Doch auch nach diversen Levelaufstiegen wird euer Leben nicht einfacher. Das Spiel passt die Stärke der Zombies adequat zu eurem Level an – und stellt euch auch beim Aufleveln vor große Herausforderungen. Denn um Kovacs Camp-Projekt bei allen Überlebenden bekannt zu machen, unterstützt ihr ihn beim Errichten von Funkmasten. Doch dieses Signal zieht nicht nur die Lebenden an – regelmäßige Massenangriffe von Untoten werden eure Härteprüfung!

Fazit

How to Survive 2 schließt in der Art sauber an seinen Vorgänger an. Der neue Teil weist zwar ausschließlich Content- und Gameplay-Erweiterungen auf, aber im Bereich der Grafik ergeben sich nur selten Schwächen. Wenn ihr als Gruppe How to Survive bereits gemocht habt und nun endlich mit mehr als nur 2 Leuten überleben möchtet, werdet ihr von How to Survive 2 nicht enttäuscht sein. Auch Einzelspieler werden eine gute Spielzeit mit dem Titel verbringen können, jedoch kann es hier aufgrund der offenen Welt und etwas in den Hintergrund rückenden Story etwas monoton werden.

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