Das Space-Survival Hellion wird am Freitag in die Early Access veröffentlicht. Doch was erwartet uns eigentlich in diesem Titel und was hebt ihn von anderen Sci-Fi-Games wie Astroneers oder Empyrion ab? Ein Blick auf die Features von Hellion.

Der Weltraum im Fokus

Es ist simpel: Hellion spielt im Weltraum – nur im Weltraum. Während wir uns zwar in einem Sternensystem mit Planeten befinden, sind diese jedoch nicht bewohnbar und so findet das gesamte Spiel in der Schwerelosigkeit statt. Wir starten in einer sonst verlassenen, kleinen Raumstation mit einem angedockten Schiff, irgendwo im Nirgendwo. Von nun an gilt es zu Überleben: In Hellion sind es zwar nicht Hunger und Durst, die euch den Garaus machen, aber dafür Sauerstoffmangel und Druckausgleich. Als weitere Features werden noch der Temperaturhaushalt und Strahlung implementiert werden. Diese Faktoren solltet ihr zu allererst in eurem Raumanzug aufrecht erhalten – doch ihr werdet erst effizient arbeiten können, wenn ihr zusätzlich auch eure Basis und euer Schiff versorgen könnt. Wer hängt schon gerne den ganzen Tag im Raumanzug mit Helm herum?

Bergen, Farmen und Craften – im All?

Ihr habt genug vom Holzhacken und Steineklopfen? In Hellion erkundet ihr die Weiten des Universums nach Überresten von Schiffen und Raumstationen, die ihr entweder recycelt oder wieder auf Vordermann bringt. So ist Basebuilding hier ausschließlich modular – heißt, ihr müsst neue Bereiche auf Expeditionen finden, diese zu eurer Basis bringen und dort verbinden.

Wer dennoch nicht ganz ohne Steineklopfen auskommt, für den gibt es ausreichend Asteroiden da draußen, die nur darauf warten, mit dem Weltraumbohrer traktiert zu werden. Gase sammelt ihr in der Umlaufbahn von Gasriesen. Ihr merkt bereits: Farmen in Hellion ist mit weitaus größeren Aktionen verbunden, als nur zum nächsten Baum zu laufen. Bei jedem Weltraumspaziergang spielt ihr mit eurem Leben.

Zusätzlich zum Sammeln und Verfeinern dieser Rohstoffe werden im Laufe der Early Access noch erweiterte Crafting-Möglichkeiten implementiert, um Waffen und Ausrüstung herzustellen.

Realistische Weltraum-Physik

Den Entwicklern von Zero Gravity ist die Umgebung Weltall äußerst wichtig. Aus diesem Grund wurde sehr viel Wert auf eine realistische Nachempfindung der dort herrschenden Gesetze der Physik gelegt, sowie die Funktionsweise von wahlweiser künstlicher Gravitation in Raumschiffen und Stationen. Bedient einmal die Luftschleuse falsch, und durch Unterdruck wird alles im Schiff nach draußen gesogen.

Die Steuerung von Raumschiffen ermöglicht euch die Navigation durch die riesige Weltraum-Karte. Hierfür gibt es verschiedene Antriebstypen von Düsen für Feinjustierungen bei Andockmanövern bis hin zu Reisen mit Warp-Antrieb durch das System.

Mit Ausrüstung modifizierbare Schiffe und komplexe Raumkämpfe zwischen Schiffen sind zum Start der Early Access noch nicht bereit, sollen aber ebenfalls in den kommenden Monaten ergänzt werden.

Kampf in der Schwerelosigkeit

Den wohl größten Effekt dürfte das Weltraum-exklusive Setting wohl auf das PvP haben: So soll sich dieses nicht nur darauf reduzieren, eure Feinde mit Gewehren abzuschießen. Das Kapern von Raumschiffen und Stationen, der Einsatz von Schwerelosigkeit und künstlicher Gravitation zu eurem Vorteil, das Zerstören gegnerischer Lebenserhaltungssysteme oder Luftschleusen – das Nutzen der lebensfeindlichen Umgebung wird entscheidend für den Ausgang von Kämpfen sein. Features wie Hacking-Angriffe, realistische Wund-Mechaniken und graduelle Beschädigung von Raumanzügen befinden sich noch in der Entwicklung.

Auf Multiplayer-Basis wird das Erlebnis durch gemeinsame Spawns und Raumschiffe erweitert, die nur von einer mehrköpfigen Crew bedient werden können. Gemeinsam seid ihr stärker – welche Geschichte werdet ihr in Hellion schreiben?

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