H1Z1-Update-27-Mai

Eigentlich klang es vielversprechend, als Daybreak Ende August mit eigenem Trailer den Full-Release für H1Z1: King of the Kill ankündigte. Kurz vor dem 20. Spetember dann die erste Ernüchterung, der Release würde durch ein „massives Update“ ersetzt. Wofür dieses sorgen würde, lies viele mit offenem Mund dastehen – jedoch nicht nur im positiven Sinne.

Der verschobene Full-Release

Es ist keine einfach Zeit für die Fans von H1Z1. So gab es Ende August zunächst die Information, dass diverse Entwickler sich entschieden hätten, dem Projekt den Rücken zu kehren. Man gab sich jedoch davon unbeeindruckt und kündigte kurze Zeit später den Full-Release für den Battle-Royale Ableger King of the Kill an. Dies freute nicht nur die Fans von KotK, sondern auch die von H1Z1: Just Survive. Denn auch im Survival-Zweig macht sich seit längerer Zeit Unmut breit, da lange erwartete Updates ausbleiben und vermutet wird, dass sich die Entwicklung stärker auf den gewinnbringenden Bruder konzentiert.

Die Enttäuschung war verständlicherweise groß, als der Release nur wenige Wochen später auf unbestimmte Zeit verschoben wurde. Ein Datum, was für einen Early-Access Titel sonst eigentlich solch eine große Bedeutung haben sollte, wieder abzusagen, sollte eigentlich mehr Gewicht haben, als die Entwickler es in ihrem Producers-Letter darstellen wollten. Hier bestand dies jedoch eher aus einer beiläufigen Erwähnung, als aus einer tatsächlichen Entschuldigung oder dem Eingestehen einer Fehleinschätzung.

„Massives Update“ oder gamebrechender Rückschritt?

Doch anstatt des Releases wurde nun ein massives Update versprochen. Was dann allerdings am 20. September folgen sollte, kann gespalten wahrgenommen werden. Auf der einen Seite startete Daybreak wieder verstärkt mit seinem Esports-Konzept für H1Z1 durch und lockte auch mit dem Update beeindruckende Spielerzahlen zum Titel – sie stiegen um über 50% auf einen Höchstwert von über 23 000 Spielern, die gleichzeitig online waren.

Auf der anderen Seite jedoch häufen sich die Beschwerden auf Steam und anderen Community-Kanälen massiv an. So werden zuvor mit Echtgeld gekaufte Items plötzlich nicht mehr angezeigt und bei vielen lässt sich das Spiel nicht einmal mehr starten. Wer es doch schafft, wartet manchmal relativ lange auf seinen Rundenstart. Hier fallen die Serverbelastungen erneut durch viele Lag-Probleme auf. Wenn ihr sterbt, besteht in Team-Spielen die Möglichkeit, dass sich euer Spiel aufhängt und ihr es zwangsbeenden müsst. Gewinnt ihr, erhaltet ihr im schlimmsten Fall gar nichts.

Währungsumtausch in H1Z1

Bedenklich wird der Blick ebenfalls, wenn man auf die Änderungen im Shopsystem schaut. Verfügte Daybreak zuvor über eine Währung für all ihre Produkte, geben sie King of the Kill nun mit den „Crowns“ eine eigene Währung. Umtauschen zum Kurs von 1:1 ist nur in eine Richtung bis Ende des Jahres möglich. Damit macht Daybreak seine Kunden weniger flexibel mit einmal investiertem Geld. Zeitgleich werden seit dem Update keine Schlüssel für Kisten mehr verkauft. Diese werden nun direkt mit den Crowns geöffnet oder sind im Shop bereits offen kaufbar.

2 KOMMENTARE

  1. Das Spiel ist einfach nur noch Schrott. Die Karte für Br ungeeignet und die Wartezeit ein witz. Würde niemanden mehr raten dieses Spiel zu kaufen

  2. Was für eine Ver*rsche die mittlerweile da abziehen ist einfach nicht mehr feierlich. Seit der Trennung von Sony merkt man dass der Entwickler am untergehen ist. H1Z1 hatte mal so ein geiles Konzept und soviele Ziele … nun ist es nur das nächste CoD mit großen Karten was in der Versinkung verschwinden wird.

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