Entwickler Creepy Jar lehrt uns Mithilfe seiner knallharten Survival-Simulation Green Hell das Fürchten. Mit wenig Ausrüstung begeben wir uns zum Herzen des Amazonas, um uns gegen Eingeborene, wilde Tiere und eine giftige Umgebung zu behaupten. Soviel hat uns der Gameplay-Trailer verraten: Creepy Jars Erstling ist nichts für einen schwachen Magen.

Wunden versorgen? Später vielleicht

Die Frage nach der intensiven Wundversorgung stellt sich im Großteil der Survivalspiele gar nicht. Entweder bandagieren wir uns einfach wenn wir bluten, oder wir schmeißen ein paar Pillen ein und weiter gehts. Green Hell sieht das etwas strenger. Größere Wunden sollten möglichst schnell behandelt werden. Das am besten mit Bandagen und einer heilenden Pflanze oder anderen Mittelchen, die die Wunde sterilisieren.

Unversorgte Wunden entzünden sich, eitern und können zum Tot führen. Im Trailer wird eine vereiterte Wunde mit Maden besetzt, damit diese das faulige Fleisch und den Eiter entfernen.

Aber nicht nur Schnitte und Brüche können uns das Leben im Amazonas-Regenwald schwer machen. Auch wilde Tiere wie Bienen, Schlangen, Großkatzen und sogar Eingeborene á la The Forest erwarten uns im Dschungel. Zudem macht uns giftiges, verfaultes oder rohes Essen schnell den Garaus.

Experimentierfreude

Von Beginn an ist der Protagonist im Besitz eines Überlebensratgebers. Dieser ist aber kein allwissendes Buch! Im Laufe des Spiels stoßen wir so auf unbekannte Pflanzen und Früchte. Es liegt am Spieler sie zu probieren, oder getreu dem Motto ,,Was der Bauer nicht kennt, das (fr)isst er nicht.“, bei den sicheren Varianten zu bleiben, deren Auswirkungen er einschätzen kann.

green hell unknown plant
Eine Pflanze die wir nicht kennen, sollten wir sie noch nicht ausprobiert haben.

Einige Pflanzen und Kräuter bieten jedoch auch Vorteile, die sich auch positiv auf diverse Statuswerte des Charakters auswirken können. Welche das sind, wurde noch nicht bestätigt. All jene die aber gerne etwas Neues ausprobieren, werden hier ihren Spaß haben.

Alltag im Urwald

Wenig überraschend vertreibt es sich die Zeit in Survivalspielen, somit auch in Green Hell, am besten mit dem Bau eines Camps, der Nahrungssuche bzw. Jagd/Fallenstellen, Feuer machen Mithilfe primitiver Methoden, oder dem Bau neuer Werkzeuge und Waffen.

Das funktioniert in Green Hell ähnlich interaktiv wie Stranded Deep oder The Forest:

  • Rohstoffe sammeln.
  • Teile aus einfachen Ressourcen bauen.
  • Alles auf einer Plane ausbreiten und zusammenfügen.

Inwiefern es die Möglichkeit geben wird, sein Lager zu befestigen, ob mit Mauern oder Sperren, ist nicht bekannt. Ebenfalls nicht bekannt ist der genaue Start in die Early Access. Die Entwickler legen sich dabei nur auf den Sommer 2018 fest.

2 KOMMENTARE

  1. Hi Green Man, danke für deine Einschätzung!

    Ich kann deine Bedenken nach dem Anspielen nicht teilen. Für mich wirkten die Eingeborenen nicht als Ersatz für Zombies. Sie verhalten sich komplett anders.

    Das Tutorial erzählt ja – wenn auch in Andeutungen – durchaus eine differenzierte Geschichte: Forscher waren vor Jahren schon mal da, haben den Stamm entdeckt. Seitdem werden die von Forschern, Presse, WHO, etc. besucht. Innerhalb des Stammes scheint es verschiedene Haltungen dazu zu geben. Die einen wollen den Kontakt zur Außenwelt, die anderen lehnen ihn ab. Ich interpretiere die Knochenkrieger als den kriegerischen Teil, der die alten Stammes-Traditionen treu bleiben will. Ich komme im Spiel soweit auch ganz gut klar, ohne Knochenkrieger zu töten. Man kann sie dank des Gesangs meist gut umgehen.

    Und so wie der Wald ausseiht, kann ich das aus Sicht eines indigenen Volks auch nachvollziehen, dass sie „not amused“ sind: Müllfässer, Drogenlabor, zurück gelassene Autos, deren Öl in den Boden sickert, von Gold-Minen mit giftigen Chemikalien ist auch noch die Rede… Das ist aus meiner Sicht ein Szenario, das deutlich differenzierter ist als das von dir skizzierte.

  2. die art und weise wie das polnische entwicklerstudio hier zombies durch eigenborene ersetzt ist verwunderlich, noch seltsamer aber ist dass das bisher wenigen aufgefallen ist, geschweige denn im gamergate zusammenhang erwaehnung findet. die storyline zum anfang, mit der schnippischen und irgendwie unsympathisch dargestellten anthropologin, die dann konsequenterweise in schwierigkeiten geraet, ist nur ein einstieg in ein wildes geschlachte von NPC knochenmaennern, als alptraumhafte darstellung des fremden. die eingeborenen im amazonas werden als canibalistische horrorfiguren etwa wie in „the forest“ dargestellt, die angst ausloesen und getoetet werden muessen . stattdessen wuerde man etwas mehr tiefgang und intelligenz beim eigentlich interessanten thema erwarten, nicht nur zum bedrohten tropenwald. vielleicht kommt der teil der story ja spaeter, korrupte regierung, internationale konzerne, auch fehlt der verweis auf den polnischen begruender der neueren ethnographie: Bronisław Malinowski. bei allem gameplay laesst das spiel bisher ueberhaupt keinen guten nachgeschmack.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.