Samsung Gear-VR
© Samsung Deutschland

Wir hatten die Gelegenheit, uns am gamescom-Donnerstag die neue Gear VR von Samsung anzusehen. Dazu wurde unser Chef von Samsung am Westeingang der Messe abgeholt und mit einem „Gear VR-Taxi“ durch Köln gefahren.

Am Taxi angekommen, ging es auch direkt los. Die ersten zehn Minuten haben sich Sascha sowie Maria Mahler und Philipp Schlegel von Samsung über Survivethis unterhalten. Anschließend wurde die neue Gear VR vorgestellt.

Die neue Gear VR (SM-R323)

Philipp Schlegel – Junior Product Manager bei Samsung Deutschland, hat uns die Änderungen gegenüber der alten Gear VR vorgeführt. Größere Linsen erhöhen das Sichtfeld von 91° auf 101° und mit dem besseren Tragekomfort bietet die SM-R323 ein noch tieferes Abtauchen in Videos und Games. Auch die neue Farbe „Black-Blue“ ist nicht nur edel anzusehen, sie verringert die sonst nervigen Lichtreflektionen, um ein filmreiferes Erlebnis zu bieten.

Was vielen bereits bekannt sein dürfte, ist der Mini-USB-Anschluss, um das Smartphone während des Spielens laden zu können. Neu ist aber, dass man dort nun Speichermedien anschließen kann, um seinen Smartphone-Speicher zu entlasten. Außerdem lassen sich diverse Gerätschaften wie Controller oder Sensoren von Drittanbietern nutzen. Ein verbessertes Touchpad an der Seite sowie ein Home-Button erleichtern die Bedienung der Gear VR.

Neben dem Galaxy Note7, werden auch das Galaxy S7 | S7 edge, Galaxy S6 | S6 edge und Galaxy S6 edge+ von der neuen Gear VR(SM-R323) unterstützt.

Gear VR und Horror?

Die Gear VR eignet sich, wie die anderen VR-Brillen auch, perfekt für Horrorspiele. Eines der aktuell besten Erlebnisse bietet hier das Spiel „Dreadhalls“, welches den Spielern schon mit der alten Gear VR den Schweiß auf die Stirn treibt.

Immer mehr Horrorspiele erscheinen für das Samsung-Gerät und mit der neuen Version wird das Herzinfarkt-Risiko bei vielen Spielern sicher ansteigen.

Ist die Gear VR konkurrenzfähig?

Wenn man sich die Oculus Rift oder die HTC-Vive anschaut, wirkt die Gear VR eher mickrig und nicht konkurrenzfähig. Doch das stimmt nicht. Samsung ist sich durchaus bewusst, dass sie nicht mit der Power der Konkurrenz mithalten können, punkten dafür aber mit der Mobilität. Die Gear VR besitzt keine nervigen Kabel, über die man Stolpern kann und man ist in seinem Bewegungsraum weniger begrenzt. Genau das sollte auch die Taxifahrt vermitteln!

„Mit der Gear VR ist man Mobil, man kann sogar in einem Taxi spielen“

Auch die Spiele, die wir angetestet haben, sahen nicht schlecht aus und der 360° rundum-Blick funktioniert einwandfrei. Eine schnelle Reaktionszeit von nur 21ms ist kaum bis gar nicht zu spüren und entspricht in etwa dem Bildschirm-Standard der meisten Monitore. Die Immersion ist dadurch um so intensiver und wir selbst konnten den Lag erst dann bemerken, als wir darauf aufmerksam gemacht wurden, dass es eine minimale Verzögerung gibt.

Wir sind gespannt, was die neue Gear VR noch leisten wird, vor allem im Horror-Genre! Im Oktober wird sie offiziell im Handel erscheinen und 99€ kosten – eine doch eher günstige VR-Variante, vorausgesetzt man besitzt bereits ein Samsung Galaxy S6 oder besser.

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