11 bit studios liegt mit der angekündigten Roadmap für Frostpunk scheinbar im Zeitplan. Mit dem Story-Update „The Fall of Winterhome“ (Der Fall von Winterheim) liefern sie am 19. September das angekündigte Inhalts-Update aus. Für Besitzer des Spiels ist es kostenlos und bringt ein weiteres Szenario ins Spiel. Survivethis durfte es schon mal anspielen, um für dich berichten zu können.

Weiteres düsteres Szenario in Winterheim

Die Stadt Winterheim kennst du vielleicht schon aus dem ersten Szenario „Ein neues Zuhause“. Hier erreichte ein Flüchtling aus Winterheim die Stadt New London und berichten, seine Heimatstadt sei gefallen. Im neuen Szenario darfst du jetzt als Spieler  Winterheim vor dem Niedergang bewahren. #WinterhomeMustFall

Dein Vorgänger hat es nicht geschafft. Er hat die Bevölkerung gegen sich aufgebracht. Zu hart waren die Lebensbedingungen geworden und zu wenig Hoffnung konnte er den Bewohnern geben. In einer Revolte haben sie die halbe Stadt niedergebrannt, bis sie ihn vertrieben hatten. Jetzt bist du der neue Anführer der 500-Seelen-Stadt und stehst vor dem Scherbenhaufen. Der Generator ist nur notdürftig geflickt. Irgend etwas stimmt mit ihm nicht. Außerdem besteht die halbe Stadt aus Ruinen. Die müssen deine Leute erst mal wegschaffen, um wieder Platz für neue Hoffnung zu machen. Und die ist da gar nicht so leicht zu wecken und zu bewahren.

Frostpunk Update: Die Stadt Winterheim liegt in Trümmern und du musst sie wieder aufbauen.
Frostpunk Update: Die Stadt Winterheim liegt in Trümmern und du musst sie wieder aufbauen.

Frostpunk-typische Dilemma-Entscheidungen und hoher Wuselfaktor

Wie das für Frostpunk typisch ist, musst du immer wieder moralische Entscheidungen fällen; fokussierst du die wertvollen Arbeitskräfte auf die Gebäude, in denen vielleicht Leute verschüttet wurden? Aber auch strategische Entscheidungen musst du treffen – möglichst richtig; du kannst die Besatzung der Wetterstation vor der Stadt abziehen. So gewinnst du weitere Ingenieure, erhältst aber keine Wetter-Prognosen mehr. Einen Automaton, der eine Brücke vom Schnee freihält, kannst du in die Stadt beordern. Die Arbeitskraft der Maschine hilft hier zu überleben. Damit wird die Brücke aber für Versorgungs-Trecks unpassierbar.

Für mich waren die alltäglichen Entscheidungen in Winterheim doppelt schwer, weil ich mich erst mal in einer fremden Stadt zurechtfinden musste, die ich nicht grundlegend aufgebaut hatte. Alles steht voll verkohlter Ruinen und die Wegeführung ist… speziell. Für die Übersichtlichkeit ist das nicht wirklich hilfreich. Mein Vorgänger hat zudem andere Gesetze erlassen, als ich das getan hätte. Schon dafür hätte ich ihn verfluchen können. Aber die Idee, keinen Friedhof zu bauen, sondern die Leichen in den Schnee zu schmeißen und einfrieren zu lassen, war selten dämlich. Als wir den Generator hochgefahren haben, tauten die Leichen plötzlich auf und es entstand die Gefahr, dass Seuchen ausbrechen.

Winterheim: Nach dem Aufräumen gibt es viele Baulücken, in die natürlich die Gebäude, die du brauchst, nicht hinein passen...
Winterheim: Nach dem Aufräumen gibt es viele Baulücken, in die natürlich die Gebäude, die du brauchst, nicht hinein passen…

Aber genau darin besteht der Reiz des Szenarios: Aufräumen, Engpässe frühzeitig erkennen und so eine Stadt entstehen lassen, die überlebt, statt wie das Winterheim im anderen Szenario am Ende kalt und erstarrt in Trümmern zu liegen.

Auch interessant: Tipps und Tricks zum Szenario „Frostpunk – Der Fall von Winterheim“

Wie geht es weiter?

Nach dem großen Meilenstein kommt als nächstes der Survival Modus, den 11 bit studios „Endurance“ getauft hat. Zum Jahresende folgt dann das Technik-Update „Winter Snapshots“. Auf der Gamescom hatte Rufus Kubica hierzu ja schon ein paar Hintergrundinformationen gegeben. Es verspricht also, ein heißer Herbst zu werden – oder eben ein eiskalter.

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