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Mit der schwedischen Umweltaktivistin Greta Thunberg fing alles an. An diversen Freitagen schwänzen Jugendliche die Schule und gehen Streiken. In einer neuen Bewegung bleiben die Jugendlichen aber nicht nur dem Unterricht fern.

Was als friedvolle Tätigkeit begann, hat sich mittlerweile zu einer großen Bewegung entwickelt. Zum Schutze der Umwelt! Durch eine neue Bewegung sind jetzt aber auch große Publisher und Entwickler wie Epic Games, THQ, Funcom sowie Activion Blizzard und viele mehr quasi gezwungen, zu handeln.

Aber wieso? Nicht nur die Schule wird geschwänzt, sondern auch ganze Zocker-Partien. Dabei nutzen die meisten teilnehmenden Jugendlichen über das gesamte Wochenende keine elektronischen Unterhaltungsmedien. Der PC, die Konsole, ja sogar das Handy bleiben vorübergehend abgeschaltet. Angelehnt ist die Aktion an die Fridays for Future Bewegung.

“Das spart Strom und bringt die Spieleentwickler in eine Lage, wo sie ebenfalls anfangen müssen, an unsere Zukunft zu denken” – Jürgen Würgen, Gründer von Weekend for Future.

Epic Games verzeichnet über diese Wochenenden allein durch Fortnite einen Rückgang von bis zu fünf Millionen Spielern – Tendenz steigend. Die dadurch entstehenden Umsatzeinbußen sind enorm.

“Anstatt zu zocken, drehen die Jugendlichen lieber Däumchen oder noch schlimmer; gehen nach draußen! Das können und dürfen wir nicht zulassen” – Tim Sweeney, CEO bei Epic Games.

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Erste Folgen spürbar: Auch in anderen Spielen sind die Spielerzahlen so gering wie nie. Erste Folgen sind deutlich spürbar. So wollen Epic Games, Activision Blizzard und Funcom einige ihrer Gameserver vorübergehend abschalten, um den finanziellen Verlusten entgegenzuwirken. Ob und wie sie die Spieler an den Wochenenden zurückbekommen, ist jedoch noch ungewiss.

Es geht noch weiter: Jürgen Würgen, der Gründer von Weekend for Future gibt sich aber noch längst nicht zufrieden. In Spielen wie Call of Duty, Fortnite oder Apex Legends versucht er weitere Jugendliche für seine Bewegung zu rekrutieren. Dabei geht er selbst sehr aggressiv vor.

So beschreibt er in einem Blogpost, dass er in den Lobbys – oder auch im Spiel selbst, lautstark ins Mikro brüllt, um die Aufmerksamkeit der Masse auf sich zu ziehen. Auch in Unreal Tournament versucht er sein Glück. Aufnahmen früherer Versuche sind bereits im Netz aufgetaucht:

Die Erfolge sprechen für sich: Die Rekrutierungen sind mittlerweile so erfolgreich, dass es nur eine Frage der Zeit sein wird, bis erste Entwickler das Handtuch werfen. Die Folge wäre für uns Gamer fatal; die Abschaltung sämtlicher Spiele-Server.

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