Die E3 Pressekonferenz von Bethesda ist bereits vorbei und Fallout 4, sowie Doom und Dishonored 2 sehen sehr interessant aus.

Wir gehen in diesem Beitrag aber auf Fallout 4 ein und berichten euch, was ihr alles zu erwarten habt :)

 

Bethesda schloss ihre E3 Pressekonferenz mit einem großen Knüller ab; einer Demo von Fallou 4, welche uns einige Gameplayszenen zeigt.

 

Charaktererstellung

In Fallout 4 wird man als Mann oder Frau spielen können und genau hier startet auch die Demo – bei der Charaktererstellung vor dem Spiegel.
Dabei erstellen wir unseren Charakter nicht etwa mithilfe von Schiebereglern, sondern Interagieren mit dem Gesicht direkt. Der Herr und die Dame vor dem Spiegel stellen auch nicht unseren Charakter dar, sondern unsere Eltern – unser Charakter selbst entspricht dann den Merkmalen beider Elternteile.

Die Demo zeigt uns den Schauplatz Boston, vor dem Nuklearkrieg, während wir unsere ersten Talentpunkte verteilen und uns auf den Krieg vorbereiten – aber seht selbst:

Man spielt zum ersten Mal also vor den Ereignissen, die zum Krieg führen und mit sehr viel Glück überlebt man den Atombombenangriff. 200 Jahre später verlässt man die Vault 111 und erkundet allein das zerstörte Boston.

 

Kampf

Man wird aber nicht lange alleine bleiben, denn schnell findet man seinen alten Hausroboter und einen streunenden Hund. Der Hund ist dabei ein wertvoller Begleiter, denn dieser ist in der Lage Feinde zu attackieren und Gegenstände zu apportieren.

Das altbekannte VATs System wird ebenfalls integriert, mit dem man im Kampf auf bestimmte Körperteile der Gegner schießen kann, um möglichst hohen Schaden anzurichten.
Auf der Pressekonferenz wurde auch das Kampfsystem präsentiert, hier das Video dazu:

 

Basen- und Waffenbau

In Fallout 4 wird es möglich sein, so gut wie alles, was man findet, in seine Einzelteile zu zerlegen, sogar ganze Gebäude. Der Sinn dahinter ist, Materialien zu sammeln, um seine Waffen zu modifizieren und um ganze Städte aufzubauen – alles optional.

Eine Basiswaffe kann dank der enormen Vielfalt der Modifikationen etwas gänzlich anderes werden. Dabei kann man nicht nur seine Waffen modifizieren, sondern auch seine Kampfrüstung – wie im Video gut zu sehen ist:

Neben den Waffen und der Rüstung, kann man aber auch ganze Städte nach belieben bauen. Diese Städte werden dann mit der Zeit von NPC’s bewohnt, so kommen auch Händler in deine Stadt, die die verschiedensten Items zum verkauf anbieten.

Natürlich muss man seine Stadt auch schützen, denn eine florierende Stadt ist das Ziel eines jeden Banditen. Man kann Verteidigungen aufbauen und muss diese sogar mit Strom versorgen.
Das Base Building System bietet viele Möglichkeiten seine Stadt auszubauen und ist in Fallout 4 zum ersten mal enthalten.

Das Video zeigt schon mal ganz gut, was möglich sein wird:

 

Infos zusammengefasst von Gamestar.de

  • Fallout 4 ist seit 2009 in der Entwicklung und nutzt die neueste Version der Bethesda-Eigenen Creation Engine mit Features wie Volumentric Lighting.
  • Die optische Charakter-Erstellung (männlich und weiblich) passiert gleich zu Beginn vor dem Badezimmerspiegel. Allerdings manipuliert man keine Schieberegler mehr, sondern direkt das Gesicht unseres Helden bzw. der Heldin. Der Ehepartner steht dabei und kommentiert das jeweilige Aussehen, z.B. mit »netter Bart«. Das Baby des Paares verändert sein Aussehen je nach gewählten Merkmalen der Eltern.
  • Die Story beginnt wie von uns im Vorfeld vermutet am Tag des Atomschlags im Jahr 2077, der Eltern retten sich mitsamt Säugling in letzter Sekunde in den Bunker »Vault 111«. 200 Jahre später kommt die Spielfigur wieder heraus und erkundet als einziger Überlebender des Vaults das zerstörte Boston. Der Held ist in einem mittleren Alter, vermutlich gibt es in den Vaults also eine Art von Cryoschlaf-Technologie.
  • Charakterwerte werden in einem schick animierten Menü festgelegt, während sich der Held mit einem VaultTec-Vertreter an der Haustür unterhält. Richtig, der Held spricht, sein Synchronsprecher musste 13.000 Sätze einsprechen.
  • Fallout 4 kann wahlweise in First- oder Third-Person-Perspektive gespielt werden. Es ist möglich, etwa aus Dialogen einfach wegzulaufen.
  • Der Hund spielt wie Dogmeat in Fallout 3 eine wichtige Rolle, man kann ihm Befehle geben, ganz simpel per kontextsensitivem Fadenkreuz. Dann apportiert er etwa Gegenstände oder greift Gegner an.
  • Das bewährte Fallout-Kampfsystem Vats bleibt erhalten, wird aber um einige Feinheiten wie ein Schichtsystem für Rüstungen erweitert. Wieder hat man die Wahl, eher actionmäßig oder sozusagen in Zeitlupe zu kämpfen.
  • Es wird in Fallout 4 rund 50 so genannte Basiswaffen geben, an die man 700 Upgrades schrauben kann. Das verspricht unzählige Möglichkeiten. Das Crafting spielt dabei eine wichtige Rolle, Rohstoffe etwa für ein Zielfernrohr lassen sich aus unterschiedlichsten Gegenständen (Wecker, Babyflasche etc.) gewinnen.
  • Ganz neu in Fallout 4: Der Spieler kann – genügend Rohstoffe vorausgesetzt – Gebäude und ganze Siedlungen errichten, in denen sich ab einer gewissen Größe sogar Händler mit besonders guten Gegenständen niederlassen. Bei mehreren solcher Siedlungen sollen sogar Handelskarawanen möglich sein, die Waren hin und her transportieren. Das Crafting und Siedlungsbau ist rein optional, scheint auf dem ersten Blick aber extrem mächtig zu sein und merklich in das Ökosystem von Fallout einzugreifen.
  • Zum Schutz der Städte gegen Raider lassen sich Verteidigungsanlagen wie Geschütztürme bauen. Das dafür nötige System aus Generatoren, Kabeln usw. ermöglicht auch Spielereien mit Beleuchtung und andere mechanische Konstruktionen – Minecraft lässt grüßen!
  • Die Collector’s Edition enhält einen echten Pip-Boy 3000. Der Computer wird mit dem eigenen Smartphone verbunden und läuft über eine eigene Handy-App. Damit lässt sich der Pip-Boy im Spiel auf eine sehr immersive Art nutzen.
  • Die Handy-App zum Pip-Boy steht allen Spielern zu Verfügung, falls das Menü lieber auf einem Zweitbildschirm genutzt werden soll.
  • Bethesda hat das Mobile-Spiel Fallout Shelter angekündigt und direkt nach der Konferenz veröffentlicht. Es handelt sich um einen 2,5D-Action-Strategiemix und mischt Konzepte von FTL, XCOM und Die Sims. Mikrotransaktionen sind laut Entwickler auf ein Minimum reduziert, die Beschleunigung von Aktionen wird es zum Beispiel nicht geben.
  • Das Release-Datum von Fallout 4 ist der 10. November 2015

 

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