Escape from Tarcov

Wir haben auf der diesjährigen gamescom den Escape from Tarkov Project-Lead Nikita Buyanov getroffen und konnten ihm einige Fragen stellen. Natürlich haben wir auch die Chance ergriffen und das Spiel selbst angespielt!

Die Survival-Aspekte

Wir als Survival-Newsseite fragen uns natürlich immer, wie viel Survival in einem Spiel steckt und auch hier haben wir Nikita gefragt, was wir an Survival-Aspekten erwarten können. Neben dem Hunger und Durst, gibt es weitere Umwelteinflüsse, die unser Überleben gefährden können. Beispielsweise gibt es Vergiftungen, Radioaktivität, Unterkühlung und Überhitzung. Anders als in üblichen Survival-Spielen müssen wir in Escape from Tarkov aber auch auf unseren Blutdruck achten. Wie sich dieser jedoch auf den Spieler auswirkt, ist uns noch nicht bekannt.

Die Map

Wie bereits bekannt, wird es diverse Raids bzw. Szenarien geben, die wir alleine oder im Team bewältigen müssen, um aus Tarkov zu entkommen. Die aktuelle Anzahl der Raids liegt bei zehn, jedoch gibt es laut Nikita weitere Neben-Szenarien und auch weitere Hauptraids können noch hinzukommen. Sobald man alle Raids abgeschlossen hat, schaltet man die Arena frei, eine weitläufige Map, in der man online auf andere Spieler trifft, gegen die feindliche Fraktion kämpft und auch mit Händlern interagieren kann.

Mit wie vielen Spielern man eine Map spielen kann, wird von der eigentlichen Mapgröße abhängen. Auch ein Zeitlimit soll es auf vier Maps geben, was den Schwierigkeitsgrad stark anhebt. Je weiter man in den Raids fortschreitet, desto schwieriger werden diese.

Gameplay

Neben den bisher bekannten Infos, haben wir in Erfahrung gebracht, dass die zehn Raids eine ungefähre Spieldauer von 20-30 Stunden bieten werden. Die Gegner bestehen aus den sogenannten „Scavengers“, die meistens von der KI kontrolliert werden. Aber auch fremde Spieler können in das Spiel joinen und uns als Scavenger jagen. Brillen schützen vor Regen, der uns die Sicht behindern kann. Gasmasken sollen später hinzugefügt werden, die vor Rauchgranaten und Gasen schützt.

Aktuell läuft die Closed-Alpha und der Fullrelease soll im Frühjahr 2017 stattfinden. Ob wir dann auch einen Singleplayer-Modus erwarten können, ist noch unklar. Die gamescom-Version lief bereits in einer offline-Fassung, doch die Entwickler sind sich diesbezüglich noch uneinig.

Pay2Win?

Eine etwas heikle Frage stellten wir bezüglich Pay2win. So sagen die Entwickler selbst, dass sie Pay2Win hassen und es niemals zulassen werden. Auf der anderen Seite verkaufen sie aber Zugangspakete, die bessere Boni mit sich bringen. Je teurer das gekaufte Paket ist, desto mehr Geld erhält man im Spiel und man startet mit einem verbesserten Ruf bei den Händlern, wodurch der frühere Zugang zu besseren Waffen möglich ist. Für uns ist es eine Art von Pay2win, doch die Entwickler sind da anderer Meinung.

Denn in Escape From Tarkov kann man alles verlieren. Also ist es egal, ob man sein Geld bei den Händlern für eine bessere Waffe vor allen anderen ausgibt – denn wenn man stirbt, ist diese weg. Zum anderen kann man aber auch erst in der Arena gezielt gegen andere Spieler der anderen Fraktion kämpfen und dort angekommen bringt einen das teuerste Paket auch nicht weiter.

Wir werden wohl erst beim Release sehen, wie sich das Ganze auswirkt und ob die Entwickler dann etwas dagegen unternehmen. Einen Ingame-Shop oder Mikrotransaktionen gibt es nicht.

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