Empyrion - Small Vessel over Masperon

Mittlerweile wissen wir es ja: Erhöht sich die Versionsnummer von Empyrion – Galactic Survival vor dem Punkt, haben die Entwickler das Spiel wieder mit Neuerungen überschüttet. Diesmal kommen die Updates jedoch ganz offensichtlich aus dem Eleonschen Weihnachtssack, denn der Umfang des Updates Alpha 5.0 übertrifft das gewohnte Maß bei weitem. Nachfolgend ein Blick auf alle Major-Features, die uns das Überleben der bevorstehenden Feiertage erleichtern sollen.

Neuer Planet „Masperon“

Der ohne Frage dickste (Weltall-)Brocken des Update-Pakets ist der purpurne bis grüne Planet Masperon. Besonders eingefleischte Empyrion-Zocker werden sich über diesen Neuzugang freuen, denn es ist ein Startplanet der Schwierigkeitsstufe „Hard“. Entsprechend handelt es sich nicht um einen erdähnlichen Planeten mit Sauerstoffatmosphäre, sondern um einen (wie man es auf Empyrionisch sagt) Alienplaneten. Statt essbarer Pflanzen gibt es hier nur dunkle Gräser, „Neonpalmen“ und ein paar andere unnütze Gewächse. In den meist nur brusttiefen Gewässern Masperons` finden wir ebenfalls nichts zu beißen, sodass wir uns gleich nach der Strandung um die Produktion von Sauerstoff und Lebensmitteln kümmern müssen.

Empyrion - Stranded on Masperon
Willkommen auf Masperon! In diesem Fall wäre unsere Rettungskapsel beinahe baden gegangen.

Aufgrund der Unwirtlichkeit des neuen Gewitter-Planeten gibt es dort kaum Leben. Im Wesentlichen hat die Fauna nur die altbekannten und offenkundig sehr robusten Schleime zu bieten, die gewohnt desinteressiert durch die Gegend wabern. Ein Grund zur Freude? Mitnichten. Gewisse Rohstoffe finden wir auf Masperon nämlich nur in POIs, die entschlossen von den Xenu verteidigt werden. Und dies natürlich schon bei Annäherung.

Empyrion - Slime on Masperon
Das Leben auf Masperon ist nicht annähernd so witzig, wie es zunächst aussieht.

Mining via Bodengleiter

Immerhin können wir uns für all diese Gemeinheiten an Masperon rächen. Empyion gestattet nämlich jetzt den Umbau von Bodengleitern in fies piksende Riesenbohrer, die den Mining-Komfort zweifelsohne erhöhen. Das gewonnene Erz wandert hier nicht direkt ins Spielerinventar, sondern in einen am Gleiter befestigten Container.

Diese neue Art des Ressourcenabbaus bedeutet zwar immer noch nicht das Ende der allgemein eher unbeliebten T1-„Handbohrer“-Sessions. Angesichts des vor ein paar Monaten eingeführten Auto-Minings wird die während der Startphase aufgebrachte Geduld nun aber angemessen belohnt. Das unten stehende Entwicklervideo demonstriert den Umgang mit dem neuen Mining-Vehikel.

Be the Alien

Schon länger war sie angekündigt, jetzt ist sie endlich da: Die Charakteranpassung. Diese erweist sich zwar nicht (oder noch nicht) als so zeitfressend, wie der Fallout-4-Charaktereditor, hat aber schon einiges zu bieten. Auf Basis vorgefertigter Templates können hier alle grundsätzlichen Eigenschaften des Spielercharakters verändert werden, wie z.B. das Geschlecht, die Hautfarbe oder auch der Körperbau (s. Bild unten).

Empyrion - Character Customisation
Ob uns mit einem grünen Gesicht weniger Aliens attackieren?

Auf dass der mühsam erstellte Held dann auch gut geschützt sein möge, stopfte Eleon freundlicherweise eine neue Rüstung in die Rettungskapsel. Sie kann – wie andere Rüstungen natürlich auch – farblich angepasst werden. Überarbeitete Gesichtstexturen und schönere 1st-Person-Arme runden die Neuerungen rund um den Spielercharakter ab.

Möge der Handel beginnen

Gut – ganz eigentlich hat der Handel unter den Online-Spielern schon längst begonnen. Doch wie kann man in einem Weltraumspiel von Handel reden, wenn dieser ohne Umwege über ein Interface im Inventar erfolgt? Nein, es brauchte dringend „richtige“ Handelsstationen, die ab sofort im All zu finden sind. Es ist nach wie vor möglich, über besagtes Interface einzukaufen. Erhalten werdet ihr die gekaufte Ware jedoch nur auf einer Handelsstation, deren Besuch auch für Verkäufer Pflicht ist.

Empyrion - Trading Station
Schluss mit gemütlich. Wer handeln will, sollte sich schon mal an diesen Anblick gewöhnen.

Abschließend noch eine trostspendende Nachricht für all diejenigen, deren Mienen sich gerade schlagartig verfinstert haben: Es gibt jetzt mehr Leben im All. In von Drohnen geschützten Orbits schweben neuerdings KI-kontrollierte Frachter umher, die bestimmt mehr zu bieten haben, als nur ihr schickes Äußeres …

Das Empyrion-Update 5.0 bringt noch viele weitere Neuerungen. Die kompletten (und wie immer ins Deutsche übersetzten) Patchnotes findet ihr in Kürze an gewohnter Stelle.

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