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Im Test: Die Windows-Version


EAs Horror-Shooter Dead Space umfasst mittlerweile drei Teile. Im ersten Teil der Reihe spielen wir den schweigsamen Techniker Isaac Clarke, der auf der USG Ishimura die Kommunikationsanlage reparieren soll. Auf diesem Bergbauraumschiff befindet sich auch seine Freundin Nicole, die ihm kurz vor seinem Aufbruch zur Ishimura noch eine kryptische Botschaft schickt – irgendetwas scheint nicht zu stimmen.

Atmosphärisch düsterer Sci-Fi-Horror

Aus der Third-Person-Perspektive erleben wir eine Hetzjagd durch ein brachliegendes Raumschiff, wo wir immer wieder neue Aufgaben zu erledigen haben. In den 15 Spielstunden, in denen sich Isaac durch klaustrophobisch enge Gänge und Lüftungsschächte zwängt, entsteht eine dichte Atmosphäre, die auch von der ausgezeichneten Soundkulisse profitiert.

Das Anzeigesystem ohne klassisches HUD sorgt zusätzlich für ein tiefes Eintauchen in das Spiel. So wird Isaacs Lebensenergie anhand von einer Anzeige, der RIG,  an seiner Wirbelsäule dargestellt. Diese sollte man auch stets im Auge behalten, denn schnell macht Isaac Bekanntschaft mit den überall im Raumschiff herumkriechenden Nekromorphs, denen er mit seinen futuristischen Werkzeugen zu Leibe rückt.

So finden sich nach kurzer Zeit im Inventar des Technikers „Waffen“ wie ein Sägeblätter-schießendes Gewehr, der „Ripper“ oder auch der beliebte „Plasmacutter“, ein Laser-Schneidwerkzeug. Falls Isaac mal die Munition ausgeht, hat er zudem noch sein Telekinesemodul. Mit diesem kann er Körperteile, Eisenstangen oder andere Gegenstände auf Feinde schleudern.

Zusätzlich zu diesen Werkzeugen trägt Isaac einen Technikeranzug, der in Designfragen mit jedem „Legendary Item“ mithalten kann. Wenn ihr jetzt denkt: „Moment mal, wo sind hier die Gewehre und Pistolen?“, lasst euch gesagt sein, dass es Gründe hat, warum Isaac  Werkzeugen den Vorzug gibt. Die Nekromorphs verlieren recht ungern ihre Körperteile, und so wird Isaac im Spiel recht schnell erklärt, dass man den Ungetümen am schnellsten den Garaus machen kann, wenn man sie in kleine Scheiben zerteilt.

deadspace
Im Nahkampf mit Isaac verlieren selbst Necromorphs ihren Kopf.

Das macht Dead Space so besonders

Wir werden uns hüten, an dieser Stelle die Story zu spoilern. Jedoch bietet Dead Space auch fernab der Geschichte genug innovative Gameplay-Ideen. Zum einen sei noch einmal die herausragende Soundkulisse gelobt, die die Spannung an den richtigen Stellen anhebt. Wenn Isaac nicht in engen Gängen unterwegs ist, schwebt er durch die Schwerelosigkeit, die in Dead Space hervorragend eingesetzt wird.

Zusätzlich zu den eben genannten Punkten beinhaltet Dead Space noch ein Waffen-Upgradesystem. Im Spiel sammelt ihr so genannte „Energieknoten“, um euren  „Werkzeugen“ mehr Schaden, eine schnellere Nachladezeit oder mehr Munition hinzuzufügen. Das Kampfsystem stellt auch eine Neuheit dar: In keinem anderen uns bekannten Spiel ist es möglich, ja gerade zwingend, seinen Gegnern Arme, Beine und andere unförmige Körperteile abzutrennen.

Unsere Meinung

Wir können die Dead-Space-Reihe jedem ans Herz legen, der auf eine ordentliche Portion Horror steht. Selbst die Grafikfanatiker unter uns kommen auf ihre Kosten, denn der erste Teil kann immer noch mit seinen Lichteffekten glänzen. Des Weiteren schlägt er seine beiden Nachfolger in Sachen Spannung und Atmosphäre um Längen.

Wer mit dem Sci-Fi-Setting etwas anfangen kann, einen festen Magen und Nerven aus Stahl hat, kann für unter zehn Euro einen verdammt atmosphärischen Zeitvertreib erwerben, der noch zahlreiche andere Features wie z.B. ein Waffen- und Rüstungs-Upgradesystem beinhaltet.

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