Auf den ersten Blick wirkt ECO wie ein weiterer Minecraft-Klon. Ein gewaltiger Irrtum, versteckt sich unter der Haube doch die Simulation eines gesamten Ökosystems. Diese bringt Strange Loop Games am 6. Februar 2018 in die Beta-Phase und veröffentlicht sie als Early-Access-Version bei Steam. Wann der für euch passende Zeitpunkt zum Kauf ist, lest ihr weiter unten.

Komplexes Ressourcenmanagement und Zusammenarbeit

Die Nutzung der Ressourcen für Fortschritt und Entwicklung stellt euch regelmäßig vor ein Dilemma:

  • Wer zu verschwenderisch mit den Ressourcen in der Spielwelt umgeht, überlastet das Ökosystem, scheitert schnell am „Overshoot-Day“und richtet die Welt zugrunde. (Mehr Details hier)
  • Wer es verpasst, zügig eine technologisch fortschrittliche Zivilisation aufzubauen, gefährdet ebenfalls das Überleben aller. Auf die Spielwelt rast nämlich ein Meteorit zu und ohne planetare Verteidigung wird er die Welt treffen und zerstören.

Generell spielt ihr auf Multiplayer-Servern. Dort müsst ihr euch mit anderen Spielern über den Ressourcenverbrauch abstimmen. Hierzu könnt ihr die Umweltverschmutzung analysieren. Auf Basis dieser Analysen kann jeder Spieler Gesetze vorschlagen, über die dann abgestimmt wird. So lässt sich beispielsweise festlegen, dass jeder täglich maximal zehn Bäume fällen kann oder in fünf Tagen maximal zwei Tiere jagen darf.

Schafft ihr es, die Natur so intakt zu lassen? Oder hinterlasst ihr die ECO-Welt als Müllhalde?
Schafft ihr es, die Natur so intakt zu lassen? Oder hinterlasst ihr die ECO-Welt als Müllhalde?

Detailgetreue Spielmechanik

Die Spielmechanik erlaubt euch die Spezialisierung auf bestimmte Fähigkeiten, so dass ihr eher als Holzfäller, Bergmann oder Jäger spielt. Gerade zu Beginn geht es sehr naturverbunden zu. Ihr baut Holzhütten, erntet Beeren oder Getreide in der freien Natur oder jagt Wild. Hierbei gilt es, sorgsam mit Ressourcen umzugehen. Wenn keiner Bäume nachpflanzt, gibt es irgendwann kein Holz mehr. Wenn ihr den letzten Hirsch getötet habt, stirbt die Art komplett aus. Es spawnen keine neuen Hirsche irgendwo nach.

Insgesamt gibt es relativ zu tun – und auch die Arbeitsschritte sind recht komplex. Wenn ihr Steine oder Erze abbauen wollt, müsst ihr zuerst mit der Spitzhacke auf einen Steinblock schlagen. Dann müsst ihr das gelöste Gestein mit der Schaufel aufnehmen. Nur wer isst, kann auch arbeiten! Wenn ihr komplett hungrig seid, sterbt ihr nicht, aber ihr könnt keine Arbeiten mehr verrichten.

ECO tritt in die Beta-Phase

Am 6. Februar beginnt die Beta Phase und das Spiel erscheint als Early Access auf Steam. Vorher könnt ihr die Alpha-Version auf der Homepage noch für 40$ erwerben. Wer zwei oder mehr Exemplare kauft, bekommt deutlichen Rabatt – bis zur Classroom-Edition mit 100 Exemplaren, die es aber nur für Schulen gibt. Zur Preisstaffel der Beta-Version auf Steam sind noch keine Informationen bekannt. Eine Einzellizenz wird mit voraussichtlich 30$ günstiger.

Alle Käufer der Alpha-Version bekommen kosmetische Ingame-Items:

  • Einen leuchtenden Meteroit-Splitter
  • Steampunk-Hut und -Brille
  • Ein Icon im Chat, das sie als „early supporter“ auszeichnet

Jetzt könnt ihr selbst entscheiden, wann der richtige Kauf-Zeitpunkt für euch ist und wie viel ihr investieren wollt.

ECO bekommt weitere Updates: Treppen lassen sich demnächst auch rotieren.
ECO bekommt weitere Updates: Treppen lassen sich demnächst auch rotieren.

Nach eigenen Angaben sind die Entwickler noch lange nicht fertig. In künftigen Patches ist es geplant, dass ihr Tiere domestizieren und züchten könnt. Die Welt soll sich außerdem in Distrikte einteilen lassen. Details zu den Plänen könnt ihr in der Trello-Roadmap nachlesen.

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