dying light Content drop

Mit Dying Light erschien im Jahr 2015 ein First Person Parkour-Prügler im Zombie-Setting, der als Nachfolger zur mäßigen Dead Island Reihe endlich einen voll ausgereiften Nahkampf-Slasher bieten wollte. Das Ziel „voll ausgereift“ wurde zwar nicht ganz erreicht – dennoch schaffte Techland es, ein sehr gutes Spiel abzuliefern.

Kürzlich gab der Entwickler bekannt, in Anerkennung der nachwievor großen Spielerzahlen (im September durchschnittlich rund 1600) kostenlosen Zusatzcontent im Rahmen eines ganzen DLC-Jahres mit zehn sogenannten Content Drops liefern zu wollen. Und tatsächlich, seit Content Drop #0 im Oktober sind wieder rund 4000 Spieler im Durchschnitt gleichzeitig aktiv. Ein Grund für uns, die Laufschuhe anzuziehen und die Machete zu schärfen, um der Stadt Harran einen Kontrollbesuch abzustatten.

Unser Test: Dying Light – Ein Zombietötungssimulator

Dying Light – Der Horror lebt!

In Dying Light’s Harran ist wortwörtlich die Hölle los. Horden von infizierten (ehemaligen) Menschen durchstreifen die zerrüttete Stadt tagein, tagaus. Während die meisten dieser Zombies sich tagsüber langsam und schwerfällig durch die Straßen bewegen, verstecken sich die wirklichen Monster im Schutze von Tunneln und Höhlen vor dem Tageslicht. Denn diese Jäger, die Volatiles, sind nachtaktiv und reißen auch den flinksten Läufer im Vorbeifliegen aus seinen Nikes.

Zum Thema: Dying Light bekommt zehn kostenlose DLCs

Dying Light Nachtjäger
Die Volatiles sind die fiesesten Gegner in Dying Light und kommen nur bei Nacht raus.

Die fiktive Stadt Harran wurde kurz nach Ausbruch der Zombie-Seuche von Regierungstruppen hermetisch abgeriegelt. Nun zieht sich eine hohe Mauer rings um die devastierte Ortschaft und schließt die Überlebenden ein.

Hoffnungslose Aussichten

Die nicht in Zombies Verwandelten verbarrikadieren hohe Türme, gammlige Verschläge oder umzäunte Bolzplätze – alles nur für den einen Zweck, zu überleben. Im höchsten Turm der Stadt hat sich eine Gruppe Menschen zusammengefunden und notdürftig einquartiert. Doch wie überlebt man, eingebunkert und umzingelt von gefräßigen Untoten? Man muss wichtige Güter aus der Stadt bergen; Lebensmittel, Medizin, Waffen. Für diesen Job gibt es die Runner.

Dying Light Harran
Parkour-Fever: In Harran könnt ihr euch völlig frei bewegen.

Die Runner sind Spezialisten in der Kunst des Parkour-Laufs – sie haben die ganze Stadt mit Rampen und Abdeckungen zu einem haarsträubenden Spielplatz für Kletter-affine umfunktioniert. Sie springen von Dach zu Dach, balancieren über Drahtseile und schwingen sich mit Wurfhaken über vor Zombies wimmelnde Straßenzüge. Nebenbei sammeln sie alles ein, was sie finden können, um das Überleben der letzten Menschen in Harran sicherzustellen.

Zum Thema: Content Drop #0 – Reinforcements

Der Retter?

Ein Lichtblick in Harran: Die Hilfsorganisation GRE versorgt die logistisch isolierte Stadt per Airdrops mit dem Nötigsten. Für die Runner hat die Bergung dieser Hilfgüter oberste Priorität, denn auch die Schergen des tyrannischen Antagonisten Rais suchen nach den Paketen. Zudem scheint die GRE die letzte politische Bastion vor den Hardlinern der Regierung zu sein, welche planen, Harran im Zuge der Seuchenkontrolle vollständig dem Erdboden gleich zu machen.

Dying Light The Following
Die Erweiterung The Following bietet eine ländliche Spielwelt inklusive Fahrzeugen zum Erkunden.

Und als angeheuerter Soldat der GRE gelangt Protagonist Kyle Crane nach Harran, um Missionen für die Organisation zu erfüllen. Da kommt ihr ins Spiel – und seid gut und gerne 40 Stunden in der Open World von Dying Light mit Haupt- und Nebenquests beschäftigt. Seid ihr zusätzlich im Besitz der großartigen Erweiterung „The Following“, kommen noch einmal 20 Stunden hinzu. Das Addon bietet eine riesige neue Map, fahrbare Buggies und ist eine hervorragende Ergänzung zum Zu-Fuß-Laufen im Hauptspiel.

Zum Thema: Content Drop #1 – Lethal Inventions

Saison mit kostenlosen DLCs als Dankeschön

Entwickler Techland möchte, wie eingangs erwähnt, den nicht totzukriegenden Enthusiasmus für Dying Light mit einem besonderen Geschenk belohnen. Im Laufe eines Jahres werden zehn kostenlose DLCs mit neuem Content (Waffen, Locations, Gegnern, Quests, Prämien) kostenlos zur Verfügung gestellt. Eins davon ist mit Content Drop #1 bereits erschienen, zudem gab Content Drop #0 kurz nach der Ankündigung einen Vorgeschmack auf die neuen DLCs.

Dying Light 10 in 12 DLC
Guten Flug, Herr Zombie! Der Letzte-Wunsch-Revolver hat immense Feuerkraft.

In unserem Testlauf haben wir einige der neuen Waffen freigespielt und hatten großen Spaß, beispielsweise mit dem „Last Wish“ Revolver, der Zombies beim letzten Schuss wie von einer Kanone getroffen davonfliegen lässt. Obgleich wir die komplette Hauptkampagne samt Nebenmissionen abgeschlossen haben, ist das Feuer in uns wieder erwacht. Da bietet sich ein New Game Plus an, in welchem wir mit unserem voll aufgelevelten Charakter die Kampagne noch einmal von vorn spielen können. Schließlich ist der erste Durchlauf schon wieder fast drei Jahre her.

Spielt ihr wieder, oder noch, den Zombie-Slasher Dying Light? Lasst uns in den Kommentaren wissen, was ihr von der „10 in 12“ Aktion haltet.

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