dying light bad blood

Techland, Entwickler von Dying Light und dessen bald erscheinendem Nachfolger Dying Light 2, präsentierten uns in einer Vorstellung zum Battle-Royale-Ableger Dying Light Bad Blood neue Informationen. Wir durften das Spiel hinter verschlossenen Türen antesten und haben exklusives Gameplay aufzeichnen können. (Außerdem haben wir gewonnen.)

Techland nur auf den Zug aufgesprungen?

Mit einem „klaren“ Jein lassen sich die Zweifel beinahe ausräumen. Ja, der momentane Boom um Battle Royale spielt sicherlich eine entscheidende Rolle. Techland macht seinen Job aber so gut, dass man Bad Blood wohl kaum als einen weiteren PUBG-Klon bezeichnen kann. Die Entwickler nennen ihr Spiel liebevoll „Brutal Royale“.

Das Spiel unterscheidet sich maßgeblich von anderen Titeln wie Player Unknown’s Battlegrounds oder Fortnite. Die Unterschiede beginnen damit, dass die Spielkarte viel kleiner ist als üblich. Sie umfasst nur einen Bereich rund um ein Gebiet aus dem ersten Dying Light. Von Anfang an sind wir im Stress, denn die 11 anderen Spieler wollen genau wie wir die Hives abgrasen.

Hives sind kleine, bunt gemischte Zombiegruppen. Diese gilt es zu erledigen, um an die wertvollen Blutproben zu gelangen, die sie verteidigen. Hin und wieder lassen Zombies und andere Monster aber auch welche fallen.

Je mehr wir davon einsammeln, desto höher steigen wir im Level. Mit einem Levelaufstieg bekommen wir mehr Leben oder verstärkten Angriff auf gewisse Waffentypen. Die Blutproben sind aber auch für den Sieg wichtig. Sobald der Mindestwert 1000 von einem der Teilnehmer erreicht wurde, setzt sich der Helikopter in Bewegung und fliegt zum Extraktionspunkt.

Innerhalb der Zone müssen Spieler die Stellung halten. Betritt aber ein Gegner diesen Bereich, wird der Timer unterbrochen. Laut Entwickler ist es jedoch nicht notwendig, den anderen Spieler zu töten – es reicht aus, ihn aus dem Bereich zu entfernen.

Anders als die anderen

Dying Light Bad Blood setzt auf Nahkämpfe und ein großes Melee-Arsenal. Schusswaffen, wie Bögen und Pistolen gibt es zwar auch. Eben diese und passende Munition ist aber selten.

Dadurch, dass man nicht aus der Distanz alles und jeden dominieren kann, ergeben sich unter den Spielern spannende Verfolgungsjagden. Wer sich schon im ersten Dying Light Parkourrennen wie im „Run Boy Run“-Trailer gewünscht hat, kommt hier voll und ganz auf seine Kosten.

Leider bleibt die Interaktion der Spieler beschränkt. Eine Runde dauert im Schnitt 15 – 20 Minuten. In dieser Zeit schwingen wir uns agil von Wellblechdach zu Wellblechdach und sind damit beschäftigt, Blutproben zu sammeln. Der PvP-Aspekt rückt damit etwas in den Hintergrund.

Launch und Post-Launch

Im Q&A mit den Entwicklern erklärten sie, dass Bad Blood – genau wie Dying Light – über einen langen Zeitraum mit zusätzlichem Content versorgt werden soll. Geplant sind:

  • Neue Waffen
  • Frische Maps
  • Mods für Waffen
  • Skins

Käufer des Founder’s Pack erhalten einige Skins gratis. Wer nicht in die Geldbörse greifen will, um Dying Light Bad Blood zu spielen, kann aber auch etwas warten. Einen Relese-Termin gibt es noch nicht, die Early-Access-Phase startet aber noch im September 2018.

Dying Light Founders Paket
Diese Skins erhalten alle Käufer der Early-Access-Fassung.

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