Die 0.59 Stable Version der DayZ Standalone ist nun bald seit 2 Monaten veröffentlicht. Wir wollen heute die Gelegenheit nutzen, um einen Blick auf die größten Verbesserungen, aber auch Enttäuschungen, zu werfen, welche dieser Patch mit sich brachte.

Die Rückkehr der Zombies war wohl mit Abstand der wichtigste Grund, weshalb diese Version von der Community herbeigesehnt wurde. Diese waren zuvor aufgrund von Performance-Problemen nahezu komplett entfernt worden. Mit 0.59 wurden sie nun mit neuem Spawnsystem und Animationen reimplementiert. Das Spawnsystem sorgte insbesondere in den ersten Tagen und Wochen für viele Überraschungen und Tote unter den Spielern, die von den anstürmenden Horden in Chernogorsk überwältigt wurden.

Zombies in 0.59

Auf der Kehrseite waren viele von den kaum bemerkbaren Veränderungen an den Untoten enttäuscht. Bereits im Juli letzten Jahres wurden neue Zombie-Modelle vorgestellt, auf die die Community weiterhin vergebens wartet. Ebenso ist die Beschränkung des Spawngebiets für Zombies auf große Städte und die Militärbasen sehr ernüchternd gewesen für Spieler, die gerne auch in den kleineren Dörfern auf Untote stoßen würden.

Mit dem Bus, Offroader und Sedan kamen in 0.59 gleich 3 neue Fahrzeuge, die sich alle in ihrem Handling voneinander abheben und bestimmt schon dem einen oder anderen die Marschzeit durchs Land verkürzen konnten. Die nun für alle Modelle eingeführte Gangschaltung verändert das Fahrgefühl immens. Darüberhinaus gab es auch Neuerungen in der Wartung der Fahrzeuge in Form der Einführung separater Batterien und Zündkerzen, sowie der Nutzung von Werkzeugen für das Entfernen und Reparieren der Teile. Wir sind gespannt, in wieweit noch Entwicklungen in diesen Bereich fließen werden.

Selbstverständlich kamen auch diese Veränderungen nicht ohne Probleme, so steckten bald zuhauf Fahrzeuge in Steinen und Gewässern fest, buggen zuteilen unter die Erde oder fahren wieder unter Wasser. Als Reparaturmöglichkeiten wurde häufig nicht nur Benzin geschleppt, oder ein Reifen repariert. Sondern es ergaben sich auch alternative „Reparaturmethoden“ wie das Beschießen mit Reifen oder Pfeilen zum Umdrehen oder das gewaltsame Wechseln von Reifen, damit man nicht mehr halb im Boden fuhr.

Für die Freunde der Feuerwaffen gab es auch in diesem Patch wieder einige angekündigte Neuerungen. So kamen die FN-FAL, Red-9, VSS Vintorez, Glock-19 und Scorpion. Auch die (Re-)Implementierung von Blend-, Rauch- und selbstverständlich Sprenggranaten in verschiedenen Versionen spiegelt sich in der Bewaffnung der Überlebenden wieder und fügte dem PvP neue Aspekte hinzu.

Die M4 wurde wie die AK101 vorerst entfernt, wird aber hoffentlich in 0.60 ein Comeback erleben. Während die Landminen noch verschollen bleiben gibt es nun die Möglichkeit, sich mithilfe der Granaten Sprengfallen selber zu bauen. Also Vorsicht, wo ihr hintretet!

Performance- und Enginetechnisch war dieser Patch vermutlich für die Freunde hoher Framerates eine Enttäuschung. Es gibt lediglich eine deutliche FPS Verbesserung, wenn man das neue, noch in tiefster Entwicklung steckende User Interface aktiviert (mittels Steam Startparameter -newui). Das neue User Interface selber ist aber in keinster Weise userfreundlich, geschweige denn fertig. Es bleibt zu hoffen, dass 0.60 für diesen Aspekt endlich Rettung in Sicht stellt. So sorgte Lead Producer Brian Hicks im letzten Statusreport mit Aussichten auf „herausragende Frame-Rate“ durch den neuen Renderer für einen neuen Hoffnungsschimmer, doch wies er, wie man es von ihm kennt, darauf hin, die Erwartungen nicht zu hoch zu schrauben.

Den 0.60 Patch hoffen die Entwickler Ende Februar zu veröffentlichen. Soweit beziehen sich die Ankündigungen für dieses Update eher auf die technische Seite, als auf neue In-Game-Objekte. Dennoch gibt sich das Team optimistisch und erhofft sich mit der Version 0.60 „a hell of an Update.“

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