Unmittelbar vor dem Green Hell Release, waren die Entwickler mit einem kleinen aber feinen Stand auf der gamescom vertreten. Jetzt ist es soweit, Green Hell ist mit dem vollen Story Modus, aber noch ohne Koop, seit heute verfügbar.

Green Hell ist ein Survival Spiel, das im Amazonas-Urwald angesiedelt ist. Ähnlich wie in The Long Dark spielst du gegen eine mörderische Umwelt. Hier ist es nicht die Eiseskälte, sondern die vielen unbekannten Dinge im Dschungel, die dich wieder und wieder töten werden.

Raubtiere, Giftspinnen, giftige Früchte, Skorpione, Schlangen und Krieger eines lokalen Volksstammes, in deren Gebiet du eindringst, sind nur ein paar der Gefahren.

Learning by dying: Jake, den du im Spiel steuerst, ist genauso unerfahren mit diesem Teil des Urwalds wie du. Welche Pflanzen sind essbar? Welches Tier ist gefährlich? Du hast zu Beginn keine Ahnung – Entsprechend häufig stirbst du.

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Green Hell - Richtig hartes Survival startet in Early Access

Der Story Modus: Schon im Early Access wurden die beiden Hauptcharaktere Mia und Jake in einem storyrelevanten Intro ins Spiel eingeführt.

(Achtung, kleiner Spoiler. Ausklappen zum Lesen):

Mit dem Green Hell Release ist jetzt klar: Nicht Jake rettet Mia, sondern umgekehrt.

Jake ist in einer Nacht-und-Nebel-Aktion vor irgendetwas im Dschungel geflohen. Er ist gestürzt und hat sich verlaufen. Nur über Walkie-Talkie kann er mit Mia kommunizieren. Jetzt leidet er an einer Amnesie und kann sich nicht wirklich erinnern, was er Schlimmes erlebt hat.

Haben die Stammeskrieger ihn in die Mangel genommen? Oder das Drogenkartell, das im Urwald aktiv ist? Oder war es doch etwas ganz anderes?

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Mit dem Green Hell Release wird klar: Mia war erfolgreich mit ihrer Kontaktaufnahme. Aber jetzt ist Jake irgendwo im Dschungel verschollen.
Mit dem Green Hell Release wird klar: Mia war erfolgreich mit ihrer Kontaktaufnahme. Aber jetzt ist Jake irgendwo im Dschungel verschollen.

Detailreichtum im Urwald: Ständig krabbelt, knackt, quakt oder plätschert irgendwo irgendetwas. Wind weht durch die Bäume, Regen kommt auf oder Kokosnüsse und Äste fallen – in Echtzeit berechnet – vom Baum.

Es treibt dich in den Wahn: Und dieser kommt in zwei Formen daher.

  • Wenn du nicht auf deine geistige Gesundheit achtest, beginnst du Phantome zu sehen und für echt zu halten. Tödlich im Dschungel, aber sehr beeindruckend zu spielen.
  • Die zweite Form der Halluzinationen, in die dich die Entwickler mitnehmen, löst ein ritueller Trank der Ureinwohner aus. Ayhuasca wird aus psychotropen Substanzen gemischt und soll Jake helfen, seine Erinnerungen wiederzuerlangen. Auch hier ist die Atmosphäre beeindruckend, in der die Story während der Drogen-Sequenz weiter erzählt wird. Wir konnten das schon vor dem Green Hell Release auf der gamescom anspielen:
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Wir haben die Gamescom-Version zu Green Hell für dich angespielt

Mittlerweile gibt es die Szene auch als Video:

Einen Schritt, nachdem anderen: Mal suchst du Kletterausrüstung, mal entdeckst du einen verlassenen Bootssteg und kannst dort Vorräte plündern. Immer wenn du ein neues Werkzeug oder ein neues Bauwerk entdeckst, lernst du daraus und kannst es später nachbauen und in deinen eigenen Fundus an Ausrüstungsgegenständen aufnehmen.

Als kleine Einstiegshilfe empfehle ich dir den Guide mit Tipps und Tricks zu Green Hell. Hier findest du alles Lesenswerte, um nicht jede mögliche Todesart selbst ausprobieren zu müssen.

Mehr zum Thema:
Green Hell - Guide mit Überlebens-Tipps für Amazonas-Reisende

Zusätzlich zum Story-Modus gibt es in der Release-Version:

  • Kleine grafische Anpassungen im GUI. Hinweise, die dir die nächste Story-Herausforderung aufzeigen, werden hervorgehoben.
  • Ein frei anpassbarer Schwierigkeitsgrad für Survival- und Story-Modus. Du kannst hier Tierarten, Begegnungen mit Stammeskriegern und Permadeath frei konfigurieren.
  • Ein weiterer, bis jetzt unveröffentlichter Teil der Map. Er hat ca 1/3 der Größe der bisherigen Map und wird benötigt, um die Story zu Ende zu erzählen.
  • Neue Tiere, wie den Pfeilgift-Frosch

Für knapp 23 Euro könnt ihr das Urwald-Survival-Spiel jetzt bei Steam bekommen.

Green Hell Multiplayer und Co – Wie geht es weiter?

Was bereits feststeht, ist ein kostenloses DLC mit einem Multiplayer-Modus. In dem wir nicht nur den Survival-Modus, sondern auch die Story als Multiplayer-Erfahrung spielen können.

Geplante Konsolenfassung: Eine PlayStation- und Xbox-Version, haben die Entwickler mittlerweile auch bestätigt. Es ist aber noch nicht klar, wie lange sie für die Umsetzung der Konsolen-Versionen brauchen werden.

Ferne Zukunft: Weitere konkrete Pläne veröffentlicht der Entwickler Creepy Jar noch nicht. Sicher diskutieren und prüfen sie aber auch folgende Themen intensiv:

  • Map-Erweiterungen und DLCs
  • Öffnung des Spiels für Mods via Steam Workshop
  • Versionen für Mac- und vielleicht auch Linux-Systeme
  • Weitere Vertriebsplattformen neben Steam

Es bleibt also spannend. Und wir bleiben für euch am Ball.

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